Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Roma locuta - causa (non) finita?
  2. Good News in den USA: Tausende kommen zu eucharistischer Anbetung
  3. Armin Laschet (CDU) zur Coronapolitik: „Wir hätten unterschiedliche Meinungen anders anhören müssen“
  4. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  5. Lebensschutzorganisation gibt Wahlempfehlung für Donald Trump
  6. Staunen in Frankreich: Die Zahl jugendlicher Taufbewerber steigt massiv an
  7. Als Johannes Paul II. und die Gottesmutter von Fatima den Kommunismus besiegten
  8. Die protestantische Missbrauchsstudie entlarvt die Strukturthesen des Synodalen Wegs als unhaltbar
  9. Serie ‚Pauline’ erzählt Romanze zwischen einer 18-jährigen und dem Teufel
  10. Der Synodale Weg liegt an der Leine
  11. Neuer Nuntius in Italien sieht Religionsfreiheit im Westen bedroht
  12. Zweifel an Spekulationen um Predigt-Auslassung des Papstes
  13. "Jesus ringt mit dem Vater. Er ringt mit sich selbst. Und er ringt um uns"
  14. Jüdischer Podcaster: Liturgiereform war ‚vielleicht ein großer Fehler’
  15. 115-jährige Nonne: Gebet ist Erfolgsrezept für langes Leben

Papst fordert weltweites Verbot von Nuklearwaffen

28. März 2017 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus an UNO: Frieden und Stabilität in der Welt können nicht auf "Androhung gegenseitiger Zerstörung oder totaler Auslöschung" gründen


Vatikanstadt-New York (kath.net/KAP) Papst Franziskus fordert ein weltweites Verbot von Nuklearwaffen. Ihre Abschaffung sei ein "humanitärer Imperativ", heißt es in einer Botschaft des Papstes an die UN-Konferenz zum Verbot von Nuklearwaffen, die der Vatikan am Dienstag veröffentlichte. Frieden und Stabilität in der Welt könnten nicht auf der "Androhung gegenseitiger Zerstörung oder totaler Auslöschung" gründen, so der Papst.

Indirekt kritisiert Franziskus auch das Fernbleiben nahezu aller Nato-Mitgliedstaaten sowie Russlands von der Konferenz. Für eine Welt ohne Atomwaffen sei ein pragmatischer Dialog nötig, der Länder mit und Länder ohne nukleares Arsenal umfasse, schreibt Franziskus. Er äußert die Hoffnung, dass die bis Freitag dauernde Konferenz einen "entscheidenden Schritt auf dem Weg zu einer Welt ohne Nuklearwaffen" mache.


Die USA hatten die Nato-Partner noch unter Präsident Barack Obama aufgefordert, sich nicht an den Verhandlungen über ein Nuklearwaffenverbot zu beteiligen. Ein solches Verbot würde die atomare Abschreckung der USA für ihre Partner ernsthaft gefährden. Auch Deutschland ist - im Gegensatz zu Österreich - nicht bei der Konferenz in New York vertreten.

Delegationen von mehr als 100 Ländern beraten dort bis Freitag über ein Verbot von Nuklearwaffen. Am Ende soll nach einer zweiten Verhandlungsphase bis Ende Juni ein Abkommen stehen, das Entwicklung, Produktion, Lagerung, Tests, Weitergabe und Einsatz von Nuklearwaffen verbietet sowie eine Vernichtung der Bestände vorsieht.

Die Päpste zählen seit Johannes XXIII. (1958-1963) zu den prominentesten Befürwortern eines weltweiten Nuklearwaffenverbots. Die Botschaft des Papstes wurde vom stellvertretenden vatikanischen Außenminister Antoine Camilleri vor den Teilnehmern der UN-Konferenz in New York verlesen.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Konrad Georg 29. März 2017 
 

Ach Heiliger Vater

Euer Wunsch ist nur schön.

Mehr Erfolg könnte eintreten, wenn sie alle Katholiken auffordern würden, täglich den Rosenkranz zu beten. Das könnte durch wechselseitige Verstärkung Kirche und Welt heilen.

Der RK als Gebet für die Anderen! nicht für sich selbst.


4
 
 elmar69 29. März 2017 
 

Nobelpreis

Bei Obama hat das Gerede von nuklearer Abrüstung glatt für einen Friedens-Nobelpreis gereicht.

Letztendlich ist die Abwesenheit von Krieg eine gute Folge der schrecklichen Patt-Situation der Supermächte.

Das wirkt sogar gegen kleine Diktatoren: Selbst die Nordkoreaner sind nicht so dumm Ihre Nuklearwaffen tatsächlich gegen den Erzfeind einzusetzen, da sie genau wissen, dass sie kurz nach einem erfolgreichen Angriff verbrennen werden.


3
 
 Ad Verbum Tuum 29. März 2017 

Utopie

gleichzeitig mit den Nuklearwaffen, müsste auch jegliches Wissen/KnowHow darüber vernichtet werden - sonst ist es der nächste Schritt zur Selbstvernichtung (korrupte Staaten, Terroristen, Diktatoren, die dann Macht über die Welt bekommen).
Ich sehe keinen vorstellbaren Weg dahin.

Wir schaffen es ja noch nicht einmal da, wo das Wissen/die Möglichkeiten noch nicht in dem Ausmaß in der Welt sind, uns zu beschränken: das machbar Erscheinende wird gemacht, es gibt keine ethisch bedingte Eingrenzung mehr (z.B. alle Manipulationen an menschlichen Genen...).

Traurig, aber wahr.


5
 
 Corinquietum 29. März 2017 
 

Es ehrt den Papst,

wenn er zu dieser Frage Stellung nimmt! Jedoch fällt mir auf, dass sowohl Papst, als auch deutsche Bischöfe (z.B: Marx) all zu oft zu weltlichen Themen Aussagen machen,zu innerkirchlichen Problemen sich aber vornehm zurück halten. Es darf heute jeder Priester die Liturgie als ein Mittel der Selbstdarstellung mißbrauchen ohne dass je ein Wort dazu zu hören wäre, dass man sich an die Vorschriften und Normen zu halten hätte.
Klagen von Gläubigen werden entweder abgeschmettert oder gar nicht beantwortet.Da könnte ich mir einmal eine Erklärung oder Ermahnung vorstellen!
+Corinquietum


4
 
 anjali 29. März 2017 
 

Keine Nuklearwaffen.

Diesmal bin ich ganz mit Papst Franziskus einig.Ich freue mich dass er das gesagt hat.


2
 
 Chris2 29. März 2017 
 

Frommer Wunsch

Ein schöner Traum, aber leider nur ein Traum, da das Paradies auf Erden nur in Multikultiträumen existiert (Stichworte: Nordkorea, IS, unbekannte oder unterschätzte künftige Bedrohungen...). Atomwaffen werden bestenfalls durch 'modernere' Waffen ersetzt werden. Leider...


5
 
 MarinaH 29. März 2017 
 

das macht Sinn, wenn es nicht auch in die Hände von Länder/Personengruppen gelangt bzw. schon ist, die unberechenbar sind. Siehe Korea oder IS.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Kardinal Fernández – eine Fehlkalkulation von Papst Franziskus?
  2. Papst verurteilt russische Angriffe auf Ukraine
  3. Will Papst Franziskus Kardinal Burke Wohnung und Gehalt streichen?
  4. Papst will Angehörige der Hamas-Geiseln treffen
  5. Theologe Kwasniewski: Franziskus hat sich als ‚Diktator Papst’ gezeigt
  6. US-Pfarrer schreibt an Papst Franziskus: ‚Sie machen meinen Dienst schwierig’
  7. Keine Generalaudienz mit dem Papst in dieser Woche
  8. «Das ist eine der schlimmsten Plagen, die man je gesehen hat»
  9. Papst Franziskus verbringt die heißen Sommertage im Vatikan
  10. Begegnung mit Künstlern – Papst begrüßt umstrittenen Fotographen herzlich






Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. Oktober 2024 mit kath.net in MEDJUGORJE
  3. Fastenspende für kath.net - Vergelt's Gott!
  4. Kard. Müller: "Die Deutsch-Synodalen liegen völlig falsch, sind Opfer der eigenen Propagandatricks"
  5. Roma locuta - causa (non) finita?
  6. Zweifel an Spekulationen um Predigt-Auslassung des Papstes
  7. Der Synodale Weg liegt an der Leine
  8. Oasen in der Wüste. Von der ‚Volkskirche‘ zur ‚Gemeindekirche‘
  9. Als Johannes Paul II. und die Gottesmutter von Fatima den Kommunismus besiegten
  10. Good News in den USA: Tausende kommen zu eucharistischer Anbetung
  11. Die protestantische Missbrauchsstudie entlarvt die Strukturthesen des Synodalen Wegs als unhaltbar
  12. Serie ‚Pauline’ erzählt Romanze zwischen einer 18-jährigen und dem Teufel
  13. Staunen in Frankreich: Die Zahl jugendlicher Taufbewerber steigt massiv an
  14. Wacht und betet!
  15. Neuer Nuntius in Italien sieht Religionsfreiheit im Westen bedroht

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz