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14 Februar 2017, 11:30
Israel verbietet Muezzinrufe am frühen Morgen und späten Abend

Die israelische Regierung will den lautsprecherverstärkten islamischen Gebetsruf nur noch tagsüber erlauben.
Israel (kath.net)
Die israelische Regierung will den islamischen Gebetsruf über Lautsprecher nur noch tagsüber erlauben. Vergangenen Sonntag wurde ein entsprechender Gesetzesentwurf von der Regierung abgesegnet und kommt jetzt in die Knesset. Damit sollen die Muezzinrufe am frühen Morgen oder am späten Abend verboten werden.

Eine Vorgängerversion des Gesetzesentwurf ist allerdings auch von ultra-orthodoxen Juden kritisiert wurden, da diese fürchteten, dass künftig auch der Beginn des jüdischen Ruhetags Sabbath nicht mehr per Sirene angekündigt werden könnte. Allerdings wurde der Text noch eine Veränderung unterzogen.