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21 Januar 2017, 08:00
Verhandlungen von Vatikan und Israel gehen im März weiter

Es geht u.a. um Steuerbefreiung nicht gewinnorientierter kirchlicher Einrichtungen wie Krankenhäuser und Hospize - Der Vatikan und Israel hatten 1993 volle diplomatische Beziehungen aufgenommen

Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan und Israel wollen im März weiter über finanzielle und steuerrechtliche Fragen verhandeln. Das geht aus einer am Mittwochabend vom Vatikan verbreiteten gemeinsamen Erklärung über das jüngste Treffen der bilateralen Arbeitsgruppe hervor.

Bei den Gesprächen in Jerusalem habe die Vollversammlung die "reflektierte und konstruktive Atmosphäre" der Verhandlungen gelobt. Es sei auch die Arbeit des israelischen Justizministeriums zur Umsetzung des bilateralen Abkommens von 1997 über den Status der katholischen Kirche als Rechtsperson gewürdigt worden.

Der Vatikan und Israel verweisen bereits seit längerem darauf, dass in den meisten Fragen Einigkeit bestehe. Weiter heißt es in der Erklärung, dass die nächsten Schritte bis zur kommenden Vollversammlung festgelegt worden seien, die für März 2017 im Vatikan stattfinden soll.

Der Vatikan und Israel hatten 1993 volle diplomatische Beziehungen aufgenommen. Viele Fragen blieben jedoch offen. 1997 folgte ein Rechtsabkommen.

Zur Klärung einiger Fragen, etwa zur Steuerbefreiung nicht gewinnorientierter kirchlicher Einrichtungen wie Krankenhäuser und Hospize wurde die vatikanische-israelische Kommission eingesetzt.

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