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07 Mai 2016, 07:00
23 neue Schweizergardisten legen Eid auf den Papst ab

Kardinalstaatssekretär in der vorausgehenden Messe: Als Gardisten bezeugten die jungen Männer, dass es sich lohne, sich mit Engagement und Hingabe für große Ziele einzusetzen, auch wenn es Mühe koste.

Vatikanstadt (kath.net/KNA) Im Vatikan sind am Freitag 23 neue Schweizergardisten vereidigt worden. Die Rekruten legten ihren feierlichen Schwur zur Verteidigung des Papstes im Beisein von Kurienerzbischof Angelo Becciu als Substitut des Staatssekretariats und Kommandant Christoph Graf ab. Zu der Zeremonie, die der Tradition entsprechend am 6. Mai im Damasushof des Apostolischen Palasts stattfand, waren eigens Bundespräsident Johann Schneider-Ammann, Nationalratspräsidentin Christa Markwalder und Ständeratspräsident Raphael Comte angereist.

Am Morgen hatte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin eine Messe für die neuen Rekruten und ihre Familien im Petersdom gefeiert. In seiner Predigt rief er die jungen Männer auf, ihren Altersgenossen ein Vorbild zu geben. Als Gardisten bezeugten sie, dass es sich lohne, sich mit Engagement und Hingabe für große Ziele einzusetzen, auch wenn es Mühe koste.

Das traditionelle Datum der Vereidigung am 6. Mai erinnert an den Heldentod von 147 Schweizergardisten, die 1527 während der Plünderung Roms (Sacco di Roma) durch deutsche Landsknechte bei der Verteidigung des Papstes fielen.

Vereidigung der Schweizer Gardisten im Damasushof im Vatikan am 6.5.2016




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