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Schönborn: Heutige Krisen erfordern Ehrlichkeit

22. Februar 2016 in Kommentar, 4 Lesermeinungen
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Wiener Erzbischof in "Heute"-Kolumne: Ehrlicherweise müsse man zugeben, "dass wir in schwierige Zeiten gehen" - Die Lage sei "ernst, aber nicht hoffnungslos"


Wien (kath.net/KAP) Kardinal Christoph Schönborn hat davor gewarnt, auf die derzeitige Lage der Welt mit Stimmungsmache zu reagieren. "Ehrlichkeit brauchen wir, keine billigen Parolen. Hass und Ängste schüren hat noch nie geholfen", schrieb der Wiener Erzbischof in seiner Freitags-Kolumne der Tageszeitung "Heute". Ein Zusammenstehen, ein Aufeinanderschauen und ein Herz füreinander - "auch für die Notleidenden" - zu haben, sei die richtige Antwort, "und beten hilft auf jeden Fall", so Schönborn.


Der Erzbischof verwies auf aktuelle Probleme wie die Flüchtlingswelle, auf den Nahost-Krieg als deren Ursache und den in weite Ferne gerückten Frieden in Syrien, der das Flüchtlingsproblem weiter anheizen werde. Europa sei in dieser Zeit "uneins wie schon lange nicht mehr" und suche keine gemeinsame Lösung, weshalb viele Länder Zäune hochziehen und ihre Grenzen dichtmachen würden, ohne Rücksicht auf andere. Hinzu kämen die steigende Arbeitslosigkeit, sinkende Wirtschaftsaussichten und ein wachsender Schuldenberg.

Schönborn verglich die allgemeine Ratlosigkeit mit der Situation eines Patienten, der vom Arzt erfahre, dass keine Kunst der Medizin ihm noch helfen könne und man "nur noch beten" könne. Die Lage sei "ernst, aber nicht hoffnungslos". Ehrlicherweise müsse man jedoch zugeben, "dass wir in schwierige Zeiten gehen", betonte der Kardinal.

Kraft der Auferstehung - Gespräche mit Kardinal Schönborn und anderen


Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten



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Lesermeinungen

 Nathaniel 25. Februar 2016 
 

"Wie bringt Gott den Menschen dazu, freiwillig zu ihm zurückzukehren?"

"Durch Not und Bedrängnis, wie beim verlorenen Sohn."

Wundert da noch die Krise der katholischen Kirche?


0
 
 Adson_von_Melk 23. Februar 2016 

Und das nennen Sie FREIWILLIG, @Rolando?

Die meisten würden es Folter nennen.

Auf bislang sieben 'Empfehlungen' für diesen Satz kann man eigentlich nur mit der klassischen österreichischen Paraphrase antworten, die uns schon so viel hat überstehen lassen:

Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.


0
 
 gebsy 22. Februar 2016 

Braucht es den Stand der Gnade,

um in rechter Weise beten zu können?


0
 
 Rolando 22. Februar 2016 
 

Wie bringt Gott den Menschen dazu, freiwillig zu ihm zurückzukehren?

Durch Not und Bedrängnis, wie beim verlorenen Sohn.


7
 

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