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08 Mai 2015, 14:57
Papst empfängt Vertreter protestantischer Pfingstkirchen

Engere Einbindung der Pfingstkirchen ist für Franziskus wichtiges Anliegen im ökumenischen Dialog
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus ist mit rund 100 Pfarrern von protestantischen Pfingstkirchen aus aller Welt zusammengetroffen. Wie der Vatikan am Freitag mitteilte, hatte das Treffen am Vortag "privaten" Charakter. Geleitet wurde die Gruppe demnach vom italienischen Pfarrer Giovanni Traettino, einem persönlichen Bekannten des Papstes. Dessen Gemeinde im süditalienischen Caserta hatte Franziskus im vergangenen Jahr besucht.

Die Begegnung in einem Saal der vatikanischen Audienzhalle sei von einer "herzlichen Atmosphäre" und dem Gebet für die Einheit der Christen geprägt gewesen, heißt es in der Mitteilung weiter. Begleitet habe den Papst der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch.

Eine engere Einbindung der Pfingstkirchen ist eines der zentralen Anliegen des Papstes im ökumenischen Dialog. Franziskus besuchte im Juli 2014 in Caserta bei Neapel als erster Papst eine evangelikale Gemeinde. Seit seinem Amtsantritt empfing er im Vatikan bereits mehrfach Vertreter evangelikaler Kirchen.

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