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Ewigkeitssonntag: Den Tod nicht länger verdrängen

25. November 2013 in Spirituelles, keine Lesermeinung
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Peter Hahne: Seliges Sterben und glückliches Leben sind zwei Seiten einer Medaille - Den Tod zu verdrängen nütze nichts: „Die Sterblichkeitsrate liegt bei 100 Prozent. Klug ist, wer den Tod in sein Leben einkalkuliert.“


Berlin (kath.net/idea) Der Tod sollte nicht länger aus dem Leben verdrängt werden. Dafür plädiert der Journalist und Bestsellerautor Peter Hahne (Berlin) in seiner Kolumne in der „Bild am Sonntag“ zum Ewigkeitssonntag. Der Verstorbenen zu gedenken und die eigene Vergänglichkeit zu bedenken habe mit sentimentaler Weltflucht nichts, aber mit sinnvollem Leben viel zu tun: „Seliges Sterben und glückliches Leben sind zwei Seiten derselben Medaille.“


Es sei seltsam, dass man über den Tod nicht spreche und das Thema tabu sei. Über alles werde geredet auf Partys und in der Kantine – über Sexabenteuer und Seitensprünge. Nichts sei zu intim. „Nur beim Thema Sterben werden wir kleinlaut“, so Hahne. An manchem Grab stehe der Pfarrer allein. Zudem würden immer mehr Menschen anonym bestattet.

In anderen Ländern – ob in Peru oder Polen – sei eine Beerdigung ein Ereignis, das ganze Familien und Nachbarschaften auf die Beine bringt. Es sei ein Fest, das nicht nur Trauer kenne, sondern auch die Freude dankbarer Erinnerung. Kinder lernten dabei, dass der Tod wie selbstverständlich zum Leben gehört. Hierzulande gebe es das heute kaum noch, „man stirbt nicht mehr zu Hause“. Einer Umfrage der Universität Hohenheim zufolge lehnten es 75 Prozent der Männer und 63 Prozent der Frauen ab, sich mit dem Sterben zu beschäftigen. Tod und Leben würden nicht mehr zusammen gedacht. Das Festhalten habe Konjunktur: „Immer länger leben, fit bleiben um jeden Preis, sich versichern und absichern.“ Aber den Tod zu verdrängen nütze nichts: „Die Sterblichkeitsrate liegt bei 100 Prozent. Klug ist, wer den Tod in sein Leben einkalkuliert.“



Foto kath.net/Petra Lorleberg


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