05 Juli 2013, 10:00
Syrische Rebellen schnitten ihren Opfern den Kopf ab
 
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Grausame Hinrichtung dreier wehrloser Opfer durch syrische Rebellen – Das Livevideo der Tat kursiert seit Tagen im Internet - UPDATE: Entgegen ersten Medienberichten war möglicherweise der Priester Mourad nicht unter den Opfern.

München (kath.net) Drei gefesselte Opfer wurden in Syrien mit einem Küchenmesser grausam enthauptet (Foto). Syrische Rebellen begleiteten die Tat mit „Allah-ist-groß“-Rufen und filmten die Tat mit Video. Das brutale Video ist auf youtube abrufbar. Darüber berichtete der „Münchner Merkur“.

Der grauenvolle Clip zeigt drei Menschen, die mit auf dem Rücken gefesselten Händen auf einer Wiese knien, während dutzende bärtige Männer auf ihre Hinrichtung warten. Ein Mann drückt einen der Wehrlosen, der mit einer dunklen Kutte bekleidet ist, zu Boden. Dann säbelt er ihm mit einem armlangen Messer den Kopf ab. Die Umherstehenden brüllen „Gott ist groß“ (Allahu akbar), einige filmen die Hinrichtung mit ihren Smartphones. Der Henker hält triumphierend den Kopf des Ermordeten in die Höhe, dann legt er ihn ihm auf den Rücken. Auch die beiden anderen gefesselten Männer werden auf die selbe Weise hingerichtet. Das Video endet mit einer Aufnahme, wie lachende Kinder an einem der Leichname stehen, wie der „Münchner Merkur“ berichtete.

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Das Video kursierte anfangs unter irreführendem Titel, es wurde behauptet, unter den drei Ermordeten seien die beiden seit über zwei Monaten entführten syrischen Bischöfe. Inzwischen wurde dieser Irrtum in Internet größtenteils korrigiert. Das Video findet sich nun unter dem Titel „VERY GRAPHIC Islamist rebels beheading 3 Syrians”, auch in einer gekürzten Zusammenfassung durch einen Nachrichtensender: „GRAPHIC Footage of Beheading Raises Questions of Arms Supply to Rebels, Syria Unrest“.
Entsetzte Christen verbreiten diese Videos in großer Betroffenheit weiter.
Wegen der Brutalität der Tat möchte kath.net nicht auf diese Videos verlinken.

UPDATE: Anfänglich war in den Medienberichten allgemein davon ausgegangen worden, dass einer der drei Ermordeten ein katholischer Priester gewesen sei, nämlich der 49-jährige Syrer Franҫois Mourad. Inzwischen häufen sich Meldungen, dass Mourad aber erschossen worden sei, man habe seinen Leichnam mit acht Kugeln aufgefunden. Fest steht allerdings, dass der Priester tot ist und Opfer einer Gewalttat wurde.

Der Priester gehörte der syrisch-katholischen Kirche an, einer mit Rom unierten orthodoxen Gemeinschaft. Der Eremit arbeitete eng mit Franziskanerbrüdern zusammen und versuchte, den christlichen und muslimischen Bewohnern seiner Umgebung Erleichterung in der Notzeit des Krieges zu verschaffen.

Damit wäre die Identität der drei enthaupteten Opfer weiterhin völlig ungeklärt.

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