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Schönborn: Christen müssen Freude ausstrahlen

16. Juni 2013 in Österreich, 5 Lesermeinungen
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Wiener Erzbischof weihte sieben Männer aus fünf Ländern zu Priestern - Auf "Jahr des Glaubens" soll in Erzdiözese Wien "Jahr des Gebets" folgen.


Wien (www.kath.net/ KAP)
Christen müssen Menschen sein, die Freude ausstrahlen. Das hat Kardinal Christoph Schönborn bei der Priesterweihe am Samstagvormittag im Wiener Stephansdom betont. Der Kardinal weihte sieben Männer aus fünf Ländern - Mexiko, Kroatien, Italien, Nigeria und Österreich - zu Priestern. Schönborn appellierte in seiner Predigt an die Priesteramtskandidaten, in die Lebensschule Jeus zu gehen, die eine Schule der Freundschaft sei. Jesus schenke seine Freundschaft und Liebe ohne Vorbedingung. Nichts schenke aber tiefere Freude als die Erfahrung, geliebt zu sein.


So wie Jesus seine Freundschaft schenkt, sollten die Priester auch untereinander Freundschaft und Gemeinschaft leben. Das sei auch ein wesentlicher Aspekt der Wiener Diözesanreform, sagte der Kardinal. Zugleich mahnte er ein "priesterliches Berufsethos" ein: Ein guter Priester sei an seiner Hingabe, an seiner Verfügbarkeit und seiner Einsatzbereitschaft für die ihm anvertrauten Menschen zu erkennen.

Wie der Kardinal weiter sagte, brauche es für die Freundschaft mit Jesus auch Zeit. Nur durch das Gebet könne diese Freundschaft auch lebendig bleiben. "Wir brauchen nach dem 'Jahr des Glaubens' in der Erzdiözese Wien ein 'Jahr des Gebets'", kündigte Schönborn an: "Nicht, um neue Aktivitäten zu starten, sondern um tiefer in die Freundschaft mit Jesus hinein zu wachsen."

Die sieben Neupriester sind Joseph Chukuwuneme Maria Okoli, Luka Berovic, Florian Bischof, Konrad Kremser, Tom Kruczinski, Andrea Graziani und Jorge Francisco Curiel Rojas.

Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.

Foto: (C) www.kath.net


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Lesermeinungen

 Theodor69 18. Juni 2013 
 

Freude ausstrahlen heißt weder dauernd lachen noch ständig grinsen.

Wenn man wissen will, was "Freude ausstrahlen" bedeutet, dann soll man sich eine zufriedene Klosterschwester anschauen. Habe dies schon öfters erlebet - die können auch in traurigen Situationen (Tod eines Menschen) Freude ausstrahlen ohne zu lachen oder zu grinsen, was unangebracht wäre. Dies macht auch auf Nichtgläubige einen großen Eindruck.


1
 
 Scotus 18. Juni 2013 

aber

liebe @kaiserin

das ist doch die vollkommene Freude, nicht? - gioia perfecta

nicht nur lachen, weil man gut drauf ist, sondern lachen, auch dann, wenn es einmal schwierig ist, weil wir letztlich doch eine größere Hoffnung haben.


1
 
  17. Juni 2013 
 

Aber leider...

können Christen nicht immer ausstrahlen bei all den tiefen Herzwunden ihrer geliebten Mutter Kirche:Da passen wirklich manche bitteren Tränen mehr,als manchen breiten "Smiles", geehrter Herr Kardinal!


2
 
 Scotus 16. Juni 2013 

ja, genau!

http://www.youtube.com/watch?v=3Mn1ibFdXDU


3
 
  16. Juni 2013 
 

Endlich

kümmert sich jemand wieder um die echten Priester. Ein Priester kann nur Freude und Selbstbewußtsein ausstrahlen wenn er in der Gemeinschaft mit anderen Priestern und in Gemeinschaft mit den Gläubigen wächst, es geht eben nicht von jetzt auf gleich dass man auch sagen kann das ist mein Platz im Leben aber die Vertiefung der Freundschaft mit Jesus durch das Gebet wird allen helfen. Ein "Jahr des Gebetes" kann auch uns allen helfen wieder tiefer zu gehen im Glauben.


3
 

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