Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  4. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Es gibt keine zweite Chance mehr
  8. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  9. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  10. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  11. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  12. Technisch brillant, geistig obdachlos
  13. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  14. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  15. Papst reagiert bestürzt auf Ermordung von Bischof Afonso/Mosambik

Indonesien: Polizei duldet Angriff auf interreligiöse Veranstaltung

14. Juni 2013 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das traditionell tolerante interreligiöse Klima im muslimisch geprägten Inselstaat hat sich in den vergangenen Jahren deutlich eingetrübt


Jakarta (kath.net/KNA) In Indonesien haben radikale Muslime eine interreligiöse Veranstaltung von Muslimen und Christen gestürmt. Womöglich geschah dies mit Duldung der Polizei, wie die Tageszeitung «Jakarta Globe» (Donnerstag) unter Berufung auf Teilnehmer der Podiumsdiskussion über inhaltliche Parallelen und Unterschiede in Koran und Bibel berichtet.

Acht Männer hätten die Räume der katholischen Diözese Surabaya gegen Ende der Diskussion gestürmt und die Teilnehmer unter Zwang zur Polizeizentrale der Hafenstadt gebracht, sagte Ahmad Zaimul Hamdi vom Anti-Violence People's Network (Jamak) als Organisatorin der Veranstaltung. Die Polizei habe der Erstürmung tatenlos zugesehen und sogar «geholfen, die Diskussionsrunde aufzulösen».


Die Organisatorin sagte der Zeitung, die Polizei habe bereits vorab von der geplanten Störung durch die Islamisten gewusst. Die Diskussion sei überhaupt erst in die kirchlichen Räume verlegt worden, nachdem die Polizei unter Verweis auf Sicherheitsprobleme ein Restaurant als Veranstaltungsort abgelehnt hätten. In solchen Fällen würden «statt der Hardliner die Opfer von Angriffen von der Polizei verhört», kritisierte Ahmad.

Der Inselstaat Indonesien ist das bevölkerungsreichste muslimisch geprägte Land der Welt. Das traditionell tolerante interreligiöse Klima hat sich in den vergangenen Jahren deutlich eingetrübt. Angriffe und Diskriminierungen von Anhängern anderer Religionen nehmen zu.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  8. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  9. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  10. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  11. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  12. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  13. „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“
  14. Eine katholische Heldin
  15. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz