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| ![]() Der Weltjugendtag Eine 'Verabredung mit dem Papst'11. Juni 2013 in Weltkirche, keine Lesermeinung "Mit Freude sehe ich dem kommenden Juli in Rio de Janeiro entgegen. Ich verabrede mich mit euch in dieser großen Stadt Brasiliens!", rief Papst Franziskus am Palmsonntag der Jugend der Welt zu. Von Eva-Maria Kolmann München (kath.net/KIN) "Mit Freude sehe ich dem kommenden Juli in Rio de Janeiro entgegen. Ich verabrede mich mit euch in dieser großen Stadt Brasiliens!", rief Papst Franziskus am Palmsonntag der Jugend der Welt zu. Mit seiner Einladung meinte er nicht nur die Jugendlichen aus den reicheren Ländern, die sich die Reise nach Rio leisten können. "Geht hin, und macht alle Völker zu meinen Jüngern!" lautet das Motto des diesjährigen Weltjugendtages. Jugendliche aus der ganzen Welt werden zusammenströmen, um gemeinsam Zeugnis abzulegen für Jesus Christus. Und gerade die Jugendlichen aus Ländern, in denen Christen Not und Bedrängnis erleiden, legen ein besonderes Bekenntnis ab. Sie selbst werden gestärkt durch die Erfahrung, dass sie ihren Glauben mit Millionen anderen Jugendlichen teilen. Sie sind keine Minderheit, sondern gehören der riesigen Familie der Weltkirche an. Stellvertretend für ihre Altersgenossen aus dem Irak sollen 100 Jugendliche aus Bagdad am Weltjugendtag teilnehmen. Das Schicksal der Christen im Irak liegt Papst Franziskus besonders am Herzen. Als der neue chaldäisch-katholische Patriarch Louis Raphael Sako den Heiligen Vater eine Woche nach seiner Wahl besuchte und ihm vom Leid der irakischen Christen berichtete, kamen dem Papst die Tränen. Etwa 1000 christliche Märtyrer in nur zehn Jahren, viele Angriffe auf Kirchen, Angst, Tod und Verfolgung auf Schritt und Tritt. Die "Verabredung mit dem Papst" wird die irakische Jugend stärken und ermutigen. Sie wird ihnen zeigen, dass sie nicht am Rand stehen. Mit 20.000 Euro hilft Kirche in Not, damit die Jugendlichen aus Bagdad der Einladung des Papstes folgen können. Auch die Jugend in Haiti kann Ermutigung gut gebrauchen, denn ihr Land ist das ärmste in Lateinamerika und eines der am wenigsten entwickelten Länder der Erde. Gewalt, Naturkatastrophen wie das verheerende Erdbeben vom Januar 2010, politische Unruhen, Armut, Hunger dem Land bleibt kaum ein Leid erspart. Aus allen zehn Diözesen des Landes sollen jeweils zwei Vertreter nach Rio reisen, um ihre Altersgenossen anschließend mit dem Feuer ihrer Begeisterung anstecken zu können. Die Verzweiflung hat nicht das letzte Wort. Die Begegnung mit dem Heiligen Vater und mit Millionen anderen Jugendlichen aus aller Welt wird für sie ein unvergessliches Erlebnis sein. Einige Diözesen in Haiti werden im August eigene Jugendtreffen veranstalten, auf denen diese Botschaft an jene Jungen und Mädchen, die nicht nach Rio reisen können, weitergegeben wird. So wird "Kirche in Not" nicht nur einen Teil der Reisekosten für die Jugendlichen tragen, sondern unterstützt auch mit 12.000 Euro das Jugendtreffen in der haitianischen Diözese Jérémie, an dem fast 1000 Jugendliche aus allen 39 Pfarreien teilnehmen werden. Auch Jugendliche aus Ägypten sollen am Weltjugendtag teilnehmen. In ihrer Heimat stehen sie am Rand der Gesellschaft. Der "Arabische Frühling" hat sich als "Winter" entpuppt, die Hoffnungen der Menschen wurden betrogen. Gerade für Christen ist das Leben schwerer denn je. Mit 10.000 Euro hilft "Kirche in Not" 49 Jugendlichen dabei, Botschafter der Hoffnung für die Kirche in ihrem Land zu werden. Papst Franziskus freut sich auf den Weltjugendtag. In seiner Predigt am Palmsonntag sagte er: "Die jungen Menschen müssen der Welt sagen: Es ist gut, Jesus zu folgen; es ist gut, mit Jesus zu gehen; gut ist die Botschaft Jesu; es ist gut, aus sich herauszugehen, bis an die Grenzen der Erde und der eigenen Existenz, um Jesus zu bringen." Helfen wir Jugendlichen aus Ländern, in denen die Kirche Not leidet, seiner Einladung zu folgen! Ermöglichen Sie bedrängten christlichen Jugendlichen die Reise zum Weltjugendtag! Spenden sind online möglich unter: www.kirche-in-not.de Oder: Foto von irakischen Jugendlichen, denen KIRCHE IN NOT 2011 die Reise zum Weltjugendtag nach Madrid ermöglicht hat (c) KIRCHE IN NOT Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuWeltjugendtag
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