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Papst leitete weltweite Eucharistische Anbetung für Einheit der Kirche3. Juni 2013 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Gleichzeitige Anbetungsstunde war ein Höhepunkt im "Jahr des Glaubens" - Auch österreichische Diözesen beteiligt Petersdom war überfüllt Viele Pfarreien entschlossen sich noch kurzfristig zur Teilnahme
Vatikanstadt-Wien-Linz (kath.net/KAP/red) Katholiken in aller Welt haben sich am Sonntag zu einer gemeinsamen Gebetsstunde mit Papst Franziskus zusammengeschlossen. Um 17 Uhr römischer Sommerzeit begann in Kathedralen, Kirchen und Klöstern rund um den Erdball ein Gebet für die Einheit im Glauben sowie für alle leidenden Menschen. Papst Franziskus leitete die Eucharistische Anbetung vor ausgesetzten Allerheiligsten im überfüllten Petersdom. Aufgrund der Zeitverschiebung fand die weltweite Gebetsbewegung etwa in den Kirchen Vietnams um 22 Uhr statt, während es für Gläubige auf Hawaii bereits 5 Uhr morgens war. Die Initiative war vom Vatikan bereits im Juni vergangenen Jahres angekündigt worden, kath.net hatte berichtet. Die Initiative, an der Kirchen in über 70 Ländern von Island bis Südafrika, von Portugal bis zu den Cook-Inseln teilnahmen, stand unter dem Motto "Ein einziger Herr, ein einziger Glaube". Sie gehörte zu den Veranstaltungen des bis zum 24. November gehenden "Jahrs des Glaubens". Vorbereitet wurde sie vom Päpstlichen Rat für die Neuevangelisierung. Deren Präsident Erzbischof Rino Fisichella bezeichnete die Gebetsstunde als "historisches Zeugnis der weltweiten katholischen Einheit". 
Der einstündige Wortgottesdienst des Papstes im Petersdom begann mit der Aussetzung des Allerheiligsten, das in der Monstranz aus der Sakramentskapelle zum Papstaltar gebracht wurde. Es folgten Schriftlesungen und Gebete, die von früheren Päpsten von Pius XII. bis Benedikt XVI. erstellt worden waren und von Harfenmusik begleitet waren. Daran schlossen wich jeweils Fürbitten an - und viel Stille zu persönlichen Gebeten. Nach dem Wunsch des Papstes sollen die Gläubigen für alle beten, die "unter den neuen Formen von Sklaverei leiden, für die Opfer von Kriegen, von Menschen- und Drogenhandel, für die Kinder und Frauen, die unterschiedlichen Formen von Gewalt ausgesetzt sind". Eine Predigt oder Ansprache des Papstes war nicht vorgesehen. Die Andacht aus dem Petersdom wurde vom Vatikan-Fernsehen CTV aufgezeichnet und verbreitet. Den Diözesen und Ortskirchen war es überlassen, die Bilder aus Rom in ihre Veranstaltungen einzuspielen, hieß es im Vatikan. Auch in Österreich beteiligten sich zahlreiche Pfarren und Domkirchen, darunter jene in Wien, Graz, Linz, St. Pölten und Feldkirch, an der weltweiten Gebetsaktion. Im ganzen deutschen Sprachraum organisierten nach einem kath.net-Artikel zahlreiche Pfarreien noch kurzfristig ihre Beteiligung. Die Redaktion erhielt überraschend viele Leserzuschriften, besonders via Email. Die kath.net-Leser sammelten soviele Termine, dass nicht alle veröffentlicht werden konnten. Darüber hinaus formulierten die kath.net-Leser aber auch häufig, dass sie zuvor nichts von der Initiative des Papstes erfahren hätten. Aufgrund Ihres Artikels hat auch unsere Gemeinde spontan eine Anbetungsstunde organisiert, informierte uns etwa eine Leserin aus einem deutschen Erzbistum über Mail. Ohne kath.net hätten wir nichts von der wunderbaren Initiative erfahren! (Leserin aus Bayern). DANKE an kath.net, ohne Euch hätte ich davon nichts erfahren. Der Informationsfluss vom Bistum zur Basis ist leider etwas spärlich, schrieb eine Leserin unter einem Artikel. Und ein weiterer Leser postete: Der Höhepunkt des Jahres des Glaubens wird mancherorts erst 2- 3 Tage vor der vereinten Anbetung angekündigt - die gut besuchten Anbetungen zeigen aber, dass wir uns nach dem Gebet und dem Wort Gottes sehnen. Allerdings fanden die Fragen von interessierten Laien nicht überall positive Resonanz, kath.net hat berichtet. Die Redaktion erhielt beispielsweise auch Informationen folgenden Inhalts: In unserem ganzen Dekanat macht kein Priester mit, nicht mal für eine Aussetzung. Begründet habe man dies, erläuterte der kath.net-Leser weiter, mit keine Zeit, nicht nötig, es gab keine Anweisung vom Bischof,
Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich Alle Rechte vorbehalten. Video der Feier im Petersdom unter der Leitung von Papst Franziskus

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Lesermeinungen| | 4. Juni 2013 | | | | @Philalethes In Ihrem Kommentar zu @Theophila stellen Sie fest:
"Natürlich erwartet jeder Informationen.
Kann man aber dazu ein Ordinariat zwingen?"
Nein, zwingen wohl nicht!
Aber wäre es nicht ein Gebot der Fairness, dafür Sorge zu tragen, allen Gläubigen die Informationen zukommen zu lassen, die sie brauchen, um selbst entscheiden zu können, ob sie an dieser wohl einzigartigen Aktion teilnehmen möchten oder nicht.
In Gesprächen habe ich mitbekommen, dass viele nicht darüber informiert waren, vor allem waren es jene, die über kein Internet verfügen.
Ich finde schon, dass Ordinariate hier in der Pflicht sind. |  1
| | | | | Philalethes 4. Juni 2013 | | | | Liebe @Theophila = liebe "Gottesfreundin"! So nachdrucksvoll begrüße ich Sie für Ihren sehr schönen Satz:
"Bestärken wir diejenigen, die die Anbetung fördern, anstatt uns gemeinsam runter zu ziehen!" Sie machen Ihrem Namen alle Ehre! Dagegen lese ich in dem nachfolgenden Beitrag von @SpatzInDerHand: "Soweit ich es einschätzen kann, war es für die Deutsche Bischofskonferenz nicht der Mühe wert." Eingestandenermaßen schreibt er ohne jeden Beweis, selbst ohne jedes Indiz eine solche Äußerung, eine herabsetzende Verdächtigung. Er möchte nicht ausgebremst und mundtot gemacht werden. Für diese Annahme reicht seine Verdächtigung nicht aus. Natürlich erwartet jeder Informationen. Kann man aber dazu ein Ordinariat zwingen? Es gab ja hier im Forum so deutliche Informationen,dass er nicht nur einen Spatz in der Hand hatte, sondern die Taube vom Dach. |  0
| | | | | SpatzInDerHand 4. Juni 2013 | |  | Liebe theophila, einerseits haben Sie recht.
Andererseits frage ich mich aber schon, was ich davon halten soll, dass ich mich von den hiesigen Kirchenleitungen in diesem Thema schlecht informiert und ausgebremst fühle!
Deshalb: Sie haben einerseits recht. Aber wir sollten uns nicht länger mundtot machen und machen lassen!
Noch immer habe ich keine Antwort auf die Frage gefunden, welche deutschsprachigen Bischofskonferenzen zu dieser Eucharistischen Anbetung offiziell eingeladen haben.
Soweit ich es einschätzen kann, war es für die Deutsche Bischofskonferenz nicht der Mühe wert.
Oder kann mich jemand korrigieren? Ich würde mich darüber sehr freuen! |  2
| | | | | theophila 3. Juni 2013 | |  | Freude & Dankbarkeit darüber daß so viele angebtete haben, weltweit & auch im dt. Sprachraum (manche auch noch kurzfristig!), überwiegt doch die Enttäuschung über diejenigen, die sich nicht beteiligt haben. Bestärken wir diejenigen, die die Anbetung fördern, anstatt uns gemeinsam runter zu ziehen. Danke Papst Franziskus, daß Du diese Initiative von Papst Benedikt XVI übernommen hast. Danke, daß du das Gebet so sehr förderst. |  1
| | | | | Ehrmann 3. Juni 2013 | |  | Es gibt sicher eine "Mauer des Schweigens" zwischen dem deutschhsprachigen Raum und Rom - und Kathnet war maßgeblich daran beteilgt, sie zu durchbrechen.Danke!!! |  2
| | | | | frajo 3. Juni 2013 | |  | Der Termin für die weltweite Anbetungsstunde der Weltkirche, in allen Bischofskirchen der Welt, war bereits seit einem Jahr - als Teil des Programmes für das Jahr des Glaubens - bekannt. Hat es besondere Gründe dafür gegeben, daß diese Anbetungsstunde nicht in allen Bischofkirchen im dt.-sprachigen Raum durchgeführt bzw. angeboten worden ist? Es gibt doch auch im Bereich dieser Bischofskirchen überall Katholiken, die ein derartiges Angebot mit Freude annehmen möchten. Könnte man das in Erfahrung bringen? |  3
| | | | | 3. Juni 2013 | | | | Warum nicht? Es muss nicht bei dieser einmaligen weltweiten Anbetung bleiben.
In seinem Blog "einfach entfachend" regt "clamormeus" regelmäßig stattfindende Anbetungen an, die überall auf der Welt zeitgleich gemacht werden könnten.
Warum nicht?
Bestürmen wir doch unsere Ordinariate, Regionalstellen, Dekanate und Pfarreien mit unseren Anliegen.
Wenn dies auch Gläubige in anderen Ländern tun würden, müsste die gestrige Anbetung kein einmaliges Ereignis und schönes gemeinsames Erlebnis bleiben.
Erwies sich nicht auch die zunächst auf Deutschland konzentrierte Aktion der Jugend 2000 "adopt the cardinal" als ein Riesenerfolg?
Auch in anderen Ländern wurde diese Idee der jungen Leute sehr gerne aufgegriffen und erfolgreich durchgeführt.
Wir sind eine weltweite Familie, also könnten wir doch auch weltweit handeln.
Zu gleicher Zeit beten, anbeten - auch wenn es zeitlich gesehen nicht immer günstig liegen mag.
Papst Franziskus wäre sicher von unserer Einsatzfreudigkeit angetan. |  2
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