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Preis des Lebens 2013 geht an kinderreiche Familie

3. Juni 2013 in Familie, keine Lesermeinung
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Drei adoptierte und drei leibliche Kinder, Mutter sagt: „Wir lieben unsere Kinder, auch wenn es viele Opfer und gesundheitliche Beeinträchtigungen zu tragen gibt. Von Marcel Urban


Meran (kath.net) Das Ehepaar Chiara und Igor De Bonis aus Bozen mit ihren sechs Kindern ist ein Beispiel für grenzenlose Kinderliebe. Deswegen erhielt die Familie vor wenigen Tagen den „Preis des Lebens 2013“ überreicht. Er wird von „Bewegung für das Leben“ vergeben.

Die Preisträger haben drei Kinder adoptiert: Douglas aus Bolivien (10 Jahre), Sara aus dem Kosovo (7 Jahre) und Jonathan (6 Jahre). Jonathan ist ein Kind mit Down-Syndrom und auch Sara hat gesundheitliche Probleme. Sie verbrachte im Kosovo drei Jahre im Heim, wo sie durch Vernachlässigung einen großen geistigen Rückstand erlitten hat. In Italien angekommen, musste sie sich mehreren schweren Operation unterziehen und lag neun Monate lang in Gips.


Heute ist Sara ein glückliches Kind, und auch wenn ein geistiger Rückstand zum Teil weiter besteht, arbeiten sie mit ihr, um ihre Lebensqualität immer mehr zu verbessern.

Nicht genug damit: Das Ehepaar bekam überraschend zu ihren drei Adoptivkindern noch drei eigene dazu geschenkt: Isabel, dreieinhalb Jahre und die Zwillinge Pietro und Agnese, die im Dezember 2012 zur Welt kamen.

Heutzutage steigen die Lebenshaltungskosten fast täglich. Das Leben einer Großfamilie gestaltet sich zunehmend zu einem finanziellen Drahtseilakt.

Chiara De Bonis sagt: „Wir lieben unsere Kinder, und auch wenn es viele Opfer und gesundheitliche Beeinträchtigungen zu tragen gibt, tun wir es mit Freude im Bewusstsein, dass wir ihnen das Wichtigste gegeben haben – unsere Liebe, die Liebe einer Mutter und eines Vaters. Was wir erhalten haben, ist ein noch größeres Geschenk: das Geschenk ihres Lebens, das andere Mütter und Väter ermöglicht haben, indem sie sie in die Welt gesetzt haben. Ich denke, dass wir dem Herrn nie genug für das Geschenk des Lebens danken können.“

Der Preis für das Leben wird von der „Bewegung für das Leben – Südtirol“ vergeben, die aktiv zur Schaffung einer Kultur des Lebens beitragen möchte. Verliehen wird der Preis des Lebens seit über 14 Jahren an Einzelpersonen, Familien oder Gruppierungen als symbolische Anerkennung für besondere Verdienste im Bereich des Lebensschutzes und des Einsatzes für das Leben.

Der letztjährige Preisträger war Rudolf Gehrig, kath.net hat berichtet. Er überreichte den Preis dieses Jahr an die Familie. Der Preisvergabe ging die hl. Hl. Messe mit P. Valentin Gögele LC in der Eucharistinerkirche in Meran voran, in der besonders für das ungeborene Leben gebetet wurde.



Foto (von links nach rechts) Rudolf Gehrig, Christian Raffl, Präsident der Bewegung für das Leben, Isabel, Chiara, Sara, Douglas, Agnese, Igor und Pietro De Bonis, (c) Martha Zöggeler


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