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Pädophilie-Debatte: Grünen-Vorsitzende kündigt Entschuldigung an

3. Juni 2013 in Deutschland, 8 Lesermeinungen
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Roth: Es sind „eindeutig und objektiv Fehler passiert“. „Straffreiheit für sexuelle Beziehungen mit Kindern zu fordern, ist in keinster Weise akzeptabel und unsäglich“, so die Politikerin


Berlin (kath.net/idea) In der Debatte um den Umgang ihrer Partei mit Pädophilie hat die Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth (Berlin), eine Entschuldigung angekündigt. „Für Fehler, die passiert sind, entschuldigen wir uns natürlich, deshalb will ich jetzt auch alles systematisch aufgearbeitet haben“, erklärte sie gegenüber der Zeitung „Bild am Sonntag“. Es seien „eindeutig und objektiv Fehler passiert“.


In den Anfangszeiten der Grünen habe es „Personen und Gruppen gegeben, die versucht haben, die Grünen als Plattform für inakzeptable Positionen zu nutzen“, so die Politikerin. In der Partei gab es in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts einen Ausschuss „Schwule, Päderasten und Transsexuelle“. „Straffreiheit für sexuelle Beziehungen mit Kindern zu fordern, ist in keinster Weise akzeptabel und unsäglich.“

Ihre Partei werde beantworten müssen, wie stark diese Gruppierungen waren und ob sie es geschafft hätten, Positionen durchzusetzen, erklärte Roth weiter. Sie bekräftigte, dass die Partei dies unabhängig und umfassend aufarbeiten wolle. Das beauftragte Institut für Demokratieforschung der Universität Göttingen unter der Leitung von Prof. Franz Walter wolle einen Zwischenbericht möglicherweise bis Ende des Jahres vorstellen. Die endgültigen Ergebnisse sollen bis Ende 2014 vorliegen.


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