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Felmberg nicht länger EKD-Bevollmächtigter in Berlin und Brüssel

3. Juni 2013 in Deutschland, 1 Lesermeinung
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Rat der EKD beschließt Versetzung in Wartestand – Das Disziplinarverfahren wird eingestellt


Berlin (kath.net/idea) Der wegen seiner Lebensführung in die Kritik geratene Beauftragte des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, Prälat Bernhard Felmberg (Foto), wird dieses Amt nicht weiter ausüben. Das hat der Rat der EKD in seiner Sitzung am 1. Juni beschlossen. Wie es hieß, wird Felmberg „in gegenseitigem Einvernehmen“ in den Wartestand versetzt. Das Disziplinarverfahren werde eingestellt. Die kommissarische Leitung der Dienststellen des Bevollmächtigten in Berlin und Brüssel liege bei Oberkirchenrat Stephan Iro.


Das Verfahren zur Neubesetzung der Position sei eingeleitet. Ende März hatte der Rat der EKD ein Ermittlungsverfahren zu Fragen der Lebensführung des Bevollmächtigten eröffnet. Dabei soll es um „amouröse“ Beziehungen gegangen sein, die Prälat Felmberg zu Mitarbeiterinnen in der Spitze der Evangelischen Kirche unterhalten haben soll, kath.net hat berichtet. . Von seiner Ehefrau lebt der 47-Jährige inzwischen getrennt. Mitte April hatte der Rat der EKD der Bitte von Prälat Felmberg entsprochen, sein Amt zeitlich befristet ruhen zu lassen.

Felmberg war seit Februar 2009 Bevollmächtigter des Rates der EKD und damit Chef-Lobbyist der evangelischen Kirche bei der Bundesregierung und der Europäischen Union. Nun soll er nach Worten des EKD-Ratsvorsitzenden Schneider „ihm angemessene neue Aufgaben im Raum der evangelischen Kirche übernehmen“. Schneider: „Die EKD bleibt Bernhard Felmberg mit Dank für seine großen Verdienste in Berlin und Brüssel verbunden.“

Versiert in Theologie, Politik und Sport

Felmberg ist in Theologie, Politik und Sport bewandert. Nach Vikariat und Promotion war Felmberg von 1998 bis 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kirchengeschichte der Humboldt-Universität Berlin. Anschließend war er bis 2002 als Bundesgeschäftsführer des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU tätig. Danach wurde er zum Ausbildungsdezernenten der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ernannt. Er war auch Beauftragter seiner Landeskirche für die Sportarbeit und brachte das Projekt „Kapelle im Berliner Olympia-Stadion“ voran. Sie wurde zur Fußballweltmeisterschaft 2006 eröffnet.

Foto Prälat Felmberg: (c) EKD


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Lesermeinungen

 dominique 3. Juni 2013 
 

Solche "Manager in Sachen Christentum" sorgen aktiv dafür,

dass Kirche spirituell nur noch als NGO wahrgenommen wird und alle religiösen Inhalte verdunsten.


2
 

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