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| ![]() Wirtschaftsverband: Steuern zahlen ist Christenpflicht22. Mai 2013 in Chronik, 7 Lesermeinungen Christen in der Wirtschaft: Wir brauchen Mut zur Ehrlichkeit Wuppertal (kath.net/idea) Zur Steuerehrlichkeit ruft der Verband Christen in der Wirtschaft (CiW) auf. Das korrekte Entrichten von Steuern sei nicht nur eine staatsbürgerliche, sondern auch eine christliche Pflicht, schreibt der Vorsitzende des Verbandes Christen in der Wirtschaft, Frank Suchy (Lichtenau/Mittelsachsen), im aktuellen Informationsbrief seiner Organisation. Deshalb sei viel Mut zur Ehrlichkeit nötig. Dass es in Deutschland sozialen Frieden, ein gutes Bildungssystem und einen hohen Lebensstandard für breite Teile der Bevölkerung gebe, hänge auch damit zusammen, dass ehrlich Steuern bezahlt werden. Suchy kritisiert im Fall von Uli Hoeneß Rechtfertigungsversuche, der FC-Bayern-Präsident habe mit seinem Geld viele gute Projekte unterstützt: Das klingt für mich wie die Frage, ob ein Feuerwehrmann, der drei Menschen aus einem brennenden Haus vom Tode errettet hat, später aber in einem Wutanfall einen Menschen erschlägt, bestraft werden sollte? Schließlich hat er ja noch zwei gut! Was ist das nur für ein Rechtverständnis? Steuersünder setzen geistliche Autorität aufs Spiel Christen sind nach Überzeugung des CiW-Chefs verpflichtet, ihre Steuern korrekt zu bezahlen. Wer Steuern hinterziehe, büße an geistlicher Autorität ein und sage einem aufrichtigen Leben ab. Ehrlichkeit auch gegenüber dem Finanzamt zeige, welche Position man gegenüber der Lüge einnehme. CiW ist ein überkonfessioneller Verband mit rund 1.200 Mitgliedern aus Industrie, Dienstleistung, Handel und Handwerk. Er ist in mehr als 80 Städten Deutschlands aktiv. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuGesellschaft
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