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| ![]() Online sein für den Heiligen Geist18. Mai 2013 in Deutschland, keine Lesermeinung Erzbischof Schick zu Pfingsten: Der Geist Gottes kommt heute bei vielen nicht an, weil ihre Antennen für anderes belegt sind. Bamberg (www.kath.net/ bbk) Für viele Jugendliche und Personen der Öffentlichkeit drehe sich alles um die Frage, wie viele Freunde sie auf Facebook und wie viele Follower sie auf Twitter haben. Freunde im Leben zählten zu wenig heute. Aber darauf komme es an: Wer keine echten Freunde hat, wird einsam. Den Heiligen Geist als Freund und Helfer zu haben und ihm zu folgen, sei für viele ganz weit weg. Auch für das Wirken des Heiligen Geistes brauche man Zeit und Ruhe, Konzentration und Offenheit. Wer geistvergessen wird, der schadet sich selbst und seinen Beziehungen, der Welt und der Kirche, sagte der Erzbischof. Im Leben gibt es nicht nur Tweets und Statusmeldungen, betonte der Erzbischof. Wenn die sozialen Kontakte überwiegend aus virtuellen Freunden bestehen, drohe in der realen Welt eine schleichende Vereinsamung mit oft schlimmen Folgen. Die sozialen Netzwerke dürften nicht verteufelt werden, betonte Schick. Wichtig ist aber, damit Gutes zu wirken, sie mit Unterscheidungsvermögen zu benutzen und sich nicht blind von ihnen vereinnahmen zu lassen. Eine besondere Verantwortung komme den Eltern und Erziehern zu, um zu verhindern, dass Kinder und Jugendliche Täter oder Opfer von Cybermobbing werden. Es sei eine erschreckende Entwicklung, dass jeder sechste Schüler schon einmal Opfer von Schikane, Hetze und Beleidigung im Internet geworden sei, wie eine aktuelle Studie ergab. Wir brauchen eine Ethik der neuen Medien und eine gute Erziehung für ihren Gebrauch. Eltern und Lehrer seien gefordert, mit den Kindern und Jugendlichen sowohl über den richtigen Gebrauch als auch über die Gefahren und Risiken des Internets zu reden und sich selbst in diesem Gebiet kompetent zu machen. Sie sollten den Nutzen für sinnvolle Kommunikation, Information und Bildung kennen und vermitteln, so Schick. Internetnutzung dürfe auf keinen Fall dazu missbraucht werden, Kinder ruhig zu stellen oder damit Erziehung und Betreuung zu ersetzen, mahnte er. Der Heilige Geist weht, wo er will, auch im Internet, sagte Schick. Er macht lebendig, das kann jeder spüren, der sich auf ihn einlässt. Er lässt uns aber auch unterscheiden, was gut und böse, was zukunftsträchtig und lähmend ist. Der Heilige Geist macht lebendig für Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit, für Denken und Experimentieren, für das, was heute notwendig ist, damit unsere Gesellschaft auch morgen gut lebt und wirkt. Der Heilige Geist bewahre auch vor Passivität, Resignation, Enttäuschung und Trauer. Der Heilige Geist hilft uns gegen die Gefahren, die auf uns lauern. Er macht jeden lebendig, der sich auf ihn einlässt. Das ist das Mutmachende an Pfingsten. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuPfingsten
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