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Vatikan: Theologen dürfen nicht nur 'äußerlich loyal' sein16. Mai 2013 in Weltkirche, 24 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Erzbischof Müller, Präfekt der Glaubenskongregation: Theologie muss stets in innerer Verbundenheit zur Kirche betrieben werden
Vatikanstadt (kath.net/KNA) Katholische Theologen dürfen sich nach Worten des Präfekten der römischen Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, nicht auf eine «äußerliche Loyalität» beschränken. Theologie müsse stets in innerer Verbundenheit zur Kirche betrieben werden, erklärte Müller in einem Beitrag der Vatikanzeitung «Osservatore Romano» (Donnerstagsausgabe). Der Anspruch des Christentums auf absolute Wahrheit dürfe sich nicht unter Berufung auf Glaubensfreiheit auf die «abstrakte Funktionalität» einer vermeintlichen Ursprungsreligion reduzieren lassen. Der Zeitungsbeitrag enthielt Auszüge einer Predigt, die Müller am Mittwoch in Rom zum Abschluss des Akademischen Jahres der päpstlichen Universität Gregoriana gehalten hatte. 
(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Foto Erzbischof Müller (c) Bistum Regensburg
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Lesermeinungen| | 28. Mai 2013 | | | |
|  0
| | | | | 25. Mai 2013 | | | | @Philalethes Es gibt einen jungen Priesteranwärter, dessen Name ich kenne.
Im Priesterseminar fand eine Diskussionsrunde statt. Es wurde gefragt, was jeder sich wünschen würde, die Kirche bzw. die Gläubigen betreffend.
Besagter junger Mann äusserte den Wunsch, die Gläubigen würden sich bei der Wandlung wieder hinknieen und sich bewussst werden, was da geschieht.
Ein Sturm der Entrüstung erhob sich.
Er sah sich massivem Protest gegenüber.
Diskussion.
Der junge Mann wurde verbal derart angegriffen, dass er sich dieser Situation nicht mehr gewachsen fühlte. Später rief er zuhause an, erzählte diesen Vorfall und noch immer merkte man ihm seine Verstörung an.
Nun würde mich interessieren:
War unter diesen Kandidaten wirklich keiner, der einen ähnlichen Wunsch hatte, sich aber in dieser aufgeheizten Stimmung nicht mehr traute, sie zu äussern?
Und sollte ein Lehrer nicht doch einmal korrigierend eingreifen?
Auch um zu verhindern, dass Isolation geschieht.
Wie kann ein Lehrer so etwas zulassen? |  0
| | | | | Philalethes 24. Mai 2013 | | | | "Sind das nur Einzelfälle?" @Marienzweig
Natürlich, solange Sie keine weiteren nennen und nach Art von Scotus schildern können. |  0
| | | | | Philalethes 23. Mai 2013 | | | |
@Liebe Frau Marienzweig
Habe soeben an anderer Stelle einen wertvollen Satz von Ihnen gelesen:"Die Kirche liebe ich, weil sie mir Jesus Christus nahebringt."Dann kann es mit der Kirche und ihren Theologen doch nicht so schlimm bestellt sein.- Auffallend ist, dass immer nur von Theologen schlechthin die Rede ist. Wenn diese für die Glaubensverkündigung wenig taugen sollten,dann würde es ja auch die Religionslehrer an den Schulen betreffen.Sie würden hier eine Saat säen,vor deren Aufgehen man das große Schaudern bekommen müsste.Aber so konkret wird hier keiner.Meine beiden Kollegen meinten, man sollte doch solche Theologen direkt ansprechen und zur Rede stellen.Aber so konkret wird auch in diesem Falle hier keiner. Wer Gottes Bodenpersonal mit Gründen des Versagens zeihe, setze sich selbst in den moralischen Zugzwang, etwas dagegen zu unternehmen.Wir wollen aber jetzt nicht weiter Moraltheologie betreiben. Was gemeint ist, dürfte klar sein. Vielleicht ist Dampf ablassen auch mal gut. |  1
| | | | | 23. Mai 2013 | | | | Lieber @Philalethes (endlich richtig geschrieben) Entschuldigung, es ist mir bisher entgangen, dass noch ein "h" hinzugefügt wird.
Mein erster Kommentar ist geschrieben, aber noch nicht veröffentlicht.
Da schrieb ich von meinem mangelnden theologischen Wissen.
Ob ich nachplappere? - Ich weiß es nicht!
Aber ein Glaubensschwund, nicht nur unter Theologen, ist doch unverkennbar. Es geht mir ja nicht um Schuld, es ist eher ein Unvermögen, nicht glauben zu können, angesichts der Dominanz der Wissenschaft.
Mein Glaubensweg verlief genau umgekehrt und darüber bin ich sehr glücklich und dankbar.
Ich möchte nur noch auf meinen früheren Kommentar verweisen, indem ich schrieb, wie unser Pfarrer seine Studieneindrücke schilderte.
Ausserdem gibt es auf kath.net einen Kommentator, der häufiger davon berichtete, wie er durch das Theologie-Studium seinen Glauben verlor, ihn danach aber -gottlob- wieder erlangte.
Sind das nur Einzelfälle, lieber Philalethes?
Falls Sie antworten - mein Kontingent für heute ist leider erschöpft.
Alles Gute für Sie! |  0
| | | | | 23. Mai 2013 | | | | wenig Wissen, viel Glauben Lieber @Philaletes,
ich kann immer nur aus meinem Glauben heraus argumentieren, nicht aus einem nennenswerten theologischen Wissen.
Ein Theologe merkt das bestimmt ganz schnell und darum wäre ich ihm auch nie gewachsen.
Der erste Teil meiner Formulierung
"... etwas wissenschaftlich zu untersuchen, ohne den Gegenstand meiner Wisssenschaft zu lieben,..."
ist sicher klar.
Das folgende ..."beim zweiten übrigens auch..." habe ich spontan und ohne groß zu überlegen, hingehuddelt.
Ich meinte damit, dass auch die Weitervermittlung des Glaubens professionell geschehen kann, ohne selbst innerlich beteiligt zu sein.
Wenn es stimmt, dass Prof. Klaus Berger auch nicht immer so war, so hätten er und ich etwas gemeinsam.
2003 und 2013 - ein himmelweiter Unterschied!
Am 8. Dezember darf ich meinen 10. Geburtstag feiern, dieser hohe Marienfeiertag ist Stichtag meiner Umkehr.
Nun weiß ich: Ein Leben im Glauben ist viel, viel schöner und erfüllender.
(Pardon, ich schwätze zu viel!) |  0
| | | | | 23. Mai 2013 | | | | Lieber @Philaletes Ich kann Ihnen nicht, wie schon @Inigo erklärt, mit Namen einzelner Theologen dienen.
Dennoch beanspruche ich das Recht, meine Eindrücke formulieren zu dürfen.
Wenn ich höre, dass inzwischen die Gottessohnschaft Jesu, seine Realpräsenz, die Wundertaten, sein Opfertod in Frage gestellt wird,
dann darf das doch formuliert und kommentiert werden.
Dass Jesus ein "guter" Mensch war, na ja, das ist ja immerhin etwas. Das wenigstens darf Er noch sein und das wird Ihn auch sehr freuen!
Ich gestehe sehr gern ein, dass ich nur ungenau über die Aufgabe eines Theologen informiert bin.
Befasst er sich rein wissenschaftlich mit dem Thema "Gott" oder gibt er auch kirchliche Glaubensinhalte weiter?
Bei ersterem kann ich mir vorstellen, etwas wissenschaftlich zu untersuchen ohne den Gegenstand meiner Wisssenschaft zu lieben, beim zweiten übrigens auch.
Als Gegenstück zu jenen Theologen, die ich meine, ohne sie zu kennen, fällt mir spontan Prof. Klaus Berger ein.
Er glaubt!
Und das spürt man! |  0
| | | | | 21. Mai 2013 | | | | @inigo Wir beide hatten kürzlich bezügl. dieses Themas auch einen kurzen Austausch.
Ich verabschiedete mich aber zu einer Reise und konnte deshalb Ihrer Bitte nach Namen von "häretischen" Theologen nicht entsprechen.
Das kann ich auch heute nicht, jedenfalls nicht auf die Schnelle.
Ich habe -im Gegensatz zu Ihnen- kein Theologiestudium absolviert und nehme mir dennoch das Recht heraus, eine Einschätzung vorzunehmen.
So wir wir die Auswirkungen von Politik und Wirtschaft beurteilen und bewerten, ohne beide Fächer je studiert zu haben, so beurteilen wir auch Theologen und das, was sie lehren, ohne sie persönlich zu kennen.
Das sollten Sie uns Nicht-Universitären schon gestatten.
Unser Ortspfarrer (54) erzählte einmal, dass es bestimmte Themen gab, die während des Studiums absolut "tabu" waren.
Sollte das stimmen, woran ich kaum zweifle, wie wäre dies zu erklären?
Ist es diese Atmosphäre an den Unis, die weitergegeben wird und die so viele Gläubige intuitiv spüren und artikulieren? |  0
| | | | | jadwiga 18. Mai 2013 | |  | @ Philalethes P.S.
Ich würde mich sehr gerne mit dem Herrn Schlageter über burn out Syndrom und die Auswirkungen des Heiligen Geistes auf die menschliche Sexualität unterhalten. |  0
| | | | | jadwiga 18. Mai 2013 | |  | Sehr geehrter Philalethes, natürlich habe ich nicht alle Theologen damit gemeint. Es gibt auf dem deutschem Boden bestimmt viele gutgebildete, mit Gottes Geist gefüllte Theologen, die der Kath. Kirche treu dienen. Leider mangelt es nicht an diesen, die den Gott nur aus dem Buch kennen. Sie haben wegen ihrer Eloquenz Titel, Anerkennung und eine gewisse Macht in der Kirche erklommen. Sie können nicht nach dem Prinzip des Heiligen Geistes handeln, weil sie ihn nicht kennen. Das sind für mich "die künstlich geschaffenen Theologen", die für die Kirche große Gefahr darstellen.
Ich habe sie nicht persönlich kennengelernt, sondern ich habe ihre Aussagen gelesen und war perplex, dass ein Theologe so etwas sagen kann.
Den Herrn Schlageter weis ich sehr zu schätzen. Die Idee mit dem Pseudonym Justyna Polanska fand ich sehr ausgefallen(verbinde ich mit der polnischen Putzfrau) und deswegen kam mir das ganze sehr merkwürdig vor.
Ich danke Ihnen auch für das Zuhören und wünsche Ihnen ebenfalls schöne Pfingsten. |  2
| | | | | Philalethes 18. Mai 2013 | | | | Die Erkenntnis - eine der 7 Gaben des Hl.Geistes @jadwiga
Ich möchte, Ihr freundliches Einverständnis voraussetzend, Ihnen gern ein paar Fragen stellen: Sie haben einige wenige Theologen kennen gelernt, auf die Ihre Beschreibung passt? Von diesen ausgehend schließen Sie auf alle, da Sie ja nicht alle kennen gelernt haben können. Diese Schlussfolgerung halten Sie für berechtigt? - Wie haben Sie bei den wenigen Theologen feststellen können, dass „deren Geist tot ist“ und dass „sie Gott nie begegnet sind“? Was sind „künstlich geschaffene" Theologen? Glauben Sie, dass Sie, wenn Sie sich diese Fragen ernsthaft gestellt haben, noch mit guten Gründen zu denselben Antworten kommen, wie Sie sie hier und heute gegeben haben? - Was haben Sie gegen Dr.Holger Schlageter? Warum darf er „um Himmels willen“ kein Pseudonym haben? Vielleicht wird er als Psychologe Ihr Ratgeber in Fragen der Realitätserkenntnis.
Ich danke Ihnen freundlichst, dass Sie mir zugehört haben, und wünsche Ihnen zum Pfingstfest die sieben Gaben des Hl.Geistes. Phil. |  0
| | | | | jadwiga 17. Mai 2013 | |  | Das ist zu viel verlangt, nicht mal die Zehn Gebote geachtet werden!
Die deutsche Kirche LEIDET unter den "künstlich geschaffenen" Theologen. Was bringt das ganze Wissen, wenn der Geist tot ist???
Man strebt danach hohe Positionen anzunehmen und Ansehen zu erwerben. Wegen der Hochmut haben nur wenige von den "künstlich ausgebildeten" Theologen Gott selbst begegnet.
Ich habe diese Menschen nie wirklich verstanden. Wenn sie ihren Wissendurst nach oben richten, warum sind sie so sehr an das irdische gebunden???
Und warum, um Himmels Willen, so ein Theologe und Psychologe wie Holger Schlageter sucht sich ein Pseudonym Justyna Polanska aus??? (Wikipedia) |  2
| | | | | Troppau 17. Mai 2013 | |  | Beten hilft immer (2) @ Iñigo
Sie haben völlig Recht: Theologie kann man nicht mit innerer Distanz betreiben, sondern nur aus einem tiefen Glauben heraus. Um den aber zu behalten, sofern man ihn vorher gehabt hat, ist es zwingend erfordlich, die geistlichen Übungen im Studium zu verstärken, also jeden Tag zu beten, öfters die hl. Messe zu besuchen und die Sakramente zu empfangen.
Was das Theologiestudium so schwer macht ist die Tatsache, dass der Glaube nicht nur intellektuell reflektiert werden muß, sondern auch historische Tatsachen berücksichtigt werden müssen, die nicht dazu angetan sind, die Existenz eines lebendigen Gottes zu bestätigen. Dass die Bibel Gottes Wort ist müssen wir glauben, können es historisch aber nicht belegen. Hier kommen sich der Glaube und das objektive wissenschaftliche Arbeiten in die Quere, was schon ein Ansatzpunkt für erste Zweifel des Studenten sein kann. Um diese Zweifel zu bekämpfen ist eine Verstärkung der geistlichen Übungen dringend erforderlich. |  1
| | | | | Philalethes 17. Mai 2013 | | | | Hervorragender Kommentar! @Iñigo, herzlichen Glückwunsch! Gebetsmühlenartig werden hier immer wieder Behauptungen vorgetragen,zu denen bisher noch nicht ein Einziger Beweise liefern konnte. Auf Anfrage gaben bereits 2 Leser das auch zu. Die anderen meldeten sich erst gar nicht mehr. Wenn jemand fertig ausgebildete Theologen verantwortlich macht, dann muss er doch wenigstens 1 Predigt von diesen gehört und sich „Häresien“ gemerkt haben. Aber nichts davon kam hier zur Sprache. Es ist Christenpflicht gegen die Verbreitung des Unglaubens tätig zu werden. Darüber gibt es wiederum keine Meldung. Herabsetzende Behauptungen ohne gerichtsfähigen Beweis sind im höchsten Maße unchristlich und gesetzwidrig! Es wäre schade, wenn der Ruf dieses Internet-Forums in der Öffentlichkeit darunter leiden würde! „Die theologischen Fakultäten pauschal der Häresie zu bezichtigen bedeutet, nicht nur den Bischöfen, sondern auch dem Papst das Misstrauen auszusprechen."(@Iñigo). Ich füge hinzu: Auch nachträglich Papst Benedikt XVI.! |  2
| | | | | Dottrina 17. Mai 2013 | | | | Komisch, da gab es jahrelang einen wunderbaren Theologieprofessor namens Joseph Ratzinger, der die Theologie wissenschaftlich und ernsthaft betrieben hat, den Schülern diese auf eine wundervolle Weise nahegebracht hat und der doch tiefgläubig und authentisch geblieben ist. Was sagt uns das? Liebe Theologen und Professoren: Nachahmenswert! |  4
| | | | | Erzmagier 17. Mai 2013 | |  | Die Lehre von Gott [zitat]Katholische Theologen dürfen sich nach Worten des Präfekten der römischen Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, nicht auf eine «äußerliche Loyalität» beschränken.[/zitat]
Nach meinem Empfinden eine passende Formulierung seiner Exzellenz, des Leiters der heutigen heiligen Inquisition. Ob sich der Betreuer seiner Dissertation und Habilitation angesprochen fühlt, bleibt ungewiss. Beten wir für beide. |  3
| | | | | Erzmagier 16. Mai 2013 | |  | Anspruch und Wirklichkeit @prof.schieser
"solange man unsere Priester an den staatlichen Universitäten (aus)bildet"
Was ist mit den PTHs?
http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophisch-theologische_Hochschule#Standorte
@Iñigo
Die kirchliche Qualitätssicherung der Lehre scheint seit ein paar Jahrzehnten Probleme zu haben.
http://www.memorandum-freiheit.de/?page_id=390
Auch an der Hochschule der Gemeinschaft des Hl. Íñigo López de Loyola in Frankfurt am Main gibt es offenbar mindestens zwei umstrittene Lehrer (Emeritierte nicht mitgezählt). |  3
| | | | | 16. Mai 2013 | | | | @Troppau Ich stimme Ihnen nicht ganz zu: Gerade die Theologie kann ich nicht mit "innerer Distanz" treiben, sondern gerade aus einem tiefen Glauben heraus, aus der Begegnung mit dem Mysterium Gottes in den Sakramenten. Darüber nachzudenken - also den Glauben intellektuell zu reflektieren - muss nicht unbedingt eine Gefahr sein (obwohl es das sein kann, wenn man einem Intellektualismus huldigt).
Augustinus spricht vom "fides quaerens intellectum" - das ist kein Widerspruch. Aber es ist auch nicht jedermanns Sache.
Nur, wer in der Kirche Verantwortung trägt, muss die Theologie studieren, weil er täglich mit kritischen oder auch nur suchenden Menschen zu tun hat, denen er auch etwas erklären können muss. Deshalb hat das Konzil von Trient das Theologiestudium für alle Priester vorgeschrieben. Für Bischöfe ist sogar ein Doktorat (oder Licentiat) der Theologie verlangt.
Kurz: Die Theologie gehört nicht in den Giftschrank; aber man muss wissen, wie man mit ihr umgeht.
Meinen Glauben hat sie gestärkt. |  2
| | | | | Troppau 16. Mai 2013 | |  | Beten hilft immer Wer Theologie studiert, gerät in die Gefahr vom Glauben abzufallen. Wissenschaftliches Arbeiten verlangt eben einen inneren Abstand zum Gegenstand der Studien, um objektiv zu bleiben. Der "Gegenstand" der Theologie ist aber Jesus Christus selber und wer demgegenüber inneren Abstand einhält gerät automatisch in die Gefahr vom Glauben abzufallen. Dagegen hilft nur die spirituellen Übungen zu verstärken, also täglich zu beten, die hl. Messe zu besuchen und die Sakramente zu empfangen. Ob das wohl allen Theologen bewußt ist? |  2
| | | | | 16. Mai 2013 | | | | päpstlicher als der Papst? Ich erinnere daran, dass entgegen der gern veröffentlichten Meinung
1. alle Professoren, die an kath.-theol. Fakultäten unterrichten von Rom (d.h. Bildungs- und Glaubenskongregation) das "nihil obstat" erhalten haben und daher
2. im Auftrag und unter Aufsicht der Kirche lehren.
Die theologischen Fakultäten pauschal der Häresie zu bezichtigen bedeutet, nicht nur den Bischöfen, sondern auch dem Papst das Misstrauen auszusprechen.
Es haben also alle, die namens der Kirche Theologie lehren, zu recht als katholisch und rechtgläubig zu gelten, solange das Gegenteil nicht erwiesen ist.
Das festzustellen liegt bei den Bischöfen und der Glaubenskongregation, nicht bei Privatpersonen.
Und wenn jemand berechtigte Einwände hat, möge er beim Bischof oder in der Glaubenskongregation Anzeige erstatten.
In der Kirche gibt es ein Recht, das vor Verleumdung schützt. Und das was Prof. Schieser hier zum besten gibt, ist jedenfalls nicht mehr als "Meinung" tolerabel. (Vgl. can. 1390 §2 CIC 1983) |  5
| | | | | Johann Martin 16. Mai 2013 | | | | Warum so betroffen? @Inigo
Ich verstehe Ihre Betroffenheit nicht. Jean Vianney sprach doch nur allgemein davon, dass es Theologen gibt, die Irrlehren verbreiten.(Und das trifft m.E. auch tatsächlich zu.) Er sagte aber nicht, dass alle Theologen an deutschen Universitäten Irrlehrer wären. Also müssen Sie sich doch nicht angesprochen fühlen. |  4
| | | | | prof.schieser 16. Mai 2013 | |  | Schön und gut, ABER .. solange man unsere Priester an den staatlichen Universitäten (aus)bildet, und die Bischöfe dulden, dass dort "Theologen" ihren eigenen Mist verzapfen dürfen, solange bleibt das alles schöne Rhetorik, Herr Erzbischof! |  13
| | | | | 16. Mai 2013 | | | | Sentire cum ecclesia Ja, wir alle sollten das sentire cum ecclesia leben - das betrifft ihre Lehre, mehr aber noch ihr Glaubensleben.
Und Kirche ist mehr, als sich zwischen zwei (oder viele) Buchdeckel pressen lässt.
So stimme ich mit EB Müller überein.
Als Theologe an einer deutschsprachigen Katholisch-Theologischen Fakultät verbitte ich mir allerdings die Unterstellung, ein Häretiker zu sein.
@Jean_Vianney: Bitte etwas differenzierter ohne Pauschalvorwürfe! |  5
| | | | | Jean_Vianney 16. Mai 2013 | |  | Recht hat er Aber es müssen Taten folgen. Da gegen z.B. die Pfarrerinitiative in Österreich oder die Häresien von Theologen an deutschen Universitäten kaum etwas unternommen wird, sollte Rom jetzt dann einschreiten und durchgreifen! |  7
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