![]() |
Loginoder neu registrieren? |
|||||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
| ||||||
SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-diskutiert
| ![]() EAK der CDU/CSU wirft Grünen antikirchliche Haltung vor7. Mai 2013 in Deutschland, 7 Lesermeinungen 'Faktencheck' zur Bundestagswahl veröffentlicht Beispielsweise stehen die Partei dem konfessionellen Religionsunterricht ablehnend gegenüber, fordere aber gleichzeitig einen bekenntnisorientierten Religionsunterrichts für muslimische Schüler Berlin (kath.net/idea) Der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CDU/CSU wirft der Partei Bündnis 90/Die Grünen eine antikirchliche Haltung vor. Das geht aus einem Faktencheck hervor, den der Zusammenschluss der Protestanten in der Union am 6. Mai zur Bundestagswahl am 22. September veröffentlichte. Darin geht der EAK in fünf Punkten auf die Positionen der Grünen zum christlichen Feiertagsschutz, zu den christlichen Symbolen, zum Religionsunterricht, der Kirchensteuer und der Partnerschaft von Kirche und Staat ein. Mit Blick auf den Feiertagsschutz heißt es, die Grünen stünden für die Relativierung und Aushöhlung der christlichen Feiertagskultur. Bereits 2004 habe der damalige stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Hans-Christian Ströbele, für die Streichung eines traditionellen christlichen Feiertages zugunsten der Einführung eines islamischen plädiert. Auch das Eintreten der Grünen in Bremen für eine Aufweichung des Tanzverbotes an stillen Feiertagen wie Karfreitag sei irritierend: Die Grünen gefährden mit dieser Beliebigkeit und Indifferenz gegenüber dem Geist der christlich geprägten Feiertage nicht zuletzt auch die gemeinschaftliche Grundlage unseres gesetzlichen religiösen Feiertagsschutzes selbst. Ebenfalls habe die Partei immer wieder gefordert, Kreuze oder Kruzifixe aus öffentlichen Räumen zu entfernen. Dabei entwickelten sie einen fast missionarisch zu bezeichnenden Eifer. Ähnlich wie bei der Frage des christlich geprägten gesetzlichen Feiertagsschutzes versuchten die Grünen, nicht nur die besondere Prägekraft des Christentums für die Kultur in diesem Land zu leugnen oder herunterzuspielen. Sie offenbarten entgegen ihrem stetig vorgetragenen multikulturellen Toleranzappell eine tiefsitzende Haltung der Intoleranz gegenüber den eigenen historisch-kulturellen Traditionen und religiös-ethischen (d.h. jüdisch-christlichen) Wertequellen. EAK: Staatlicher Kirchensteuereinzug ist Dienstleistung, keine Privilegierung Ablehnend stehe die Partei auch dem konfessionellen Religionsunterricht gegenüber, während sie gleichzeitig die Einführung eines ordentlichen, bekenntnisorientierten Religionsunterrichts für muslimische Schüler fordere. 2009 habe der Berliner Landesverband der Grünen etwa massiv gegen das Volksbegehren ProReli votiert und damit zu einem Scheitern beigetragen. Der freiwillige bekenntnisorientierte Religionsunterricht wandere seitdem in Berlin noch stärker in die Bedeutungslosigkeit. Auch die Grünen in Niedersachsen hätten in ihrem Wahlprogramm die Abschaffung des konfessionsgebundenen Religionsunterrichtes als Pflichtfach gefordert und die Einführung eines neuen Pflichtfaches Religionen und Weltanschauungen bzw. wie in Bremen und Schleswig-Holstein einen konfessionsübergreifenden Religionsunterricht für alle. Wiederholt habe die Partei verlangt, das bestehende Kirchensteuersystem abzulösen. Dabei werde übersehen oder bewusst verschwiegen, so der EAK, dass der Staat für den gesetzlich geregelten Einzug der Kirchensteuer in erheblichem Umfang entlohnt werde: Dieser Einzug ist also eine Dienstleistung und nicht, wie suggeriert wird, eine Privilegierung. Auch die gültigen und zum Teil jahrzehntelang bewährten Staats-Kirchen-Verträge betrachteten die Grünen als Privileg, das abgeschafft werden müsse. Vorsitzender des EAK der CDU/CSU ist der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuPolitik
| ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
| |||
![]() | ||||||
© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz | ||||||