Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  2. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  3. ZDF hasst Katholiken
  4. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Wahrheit ist heilsrelevant
  8. Es gibt keine zweite Chance mehr
  9. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  10. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Technisch brillant, geistig obdachlos
  13. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  14. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  15. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium

Junge Liberale wollen Rechte der Kirchen beschneiden

7. Mai 2013 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ihr Änderungsantrag fand auf dem FDP-Sonderparteitag aber keine Mehrheit


Nürnberg (kath.net/idea) Ginge es nach den Jungen Liberalen, der Nachwuchsorganisation der FDP, so würden die Kirchen eine Reihe ihrer Rechte verlieren. In einem Änderungsantrag beim FDP-Sonderparteitag am 4. und 5. Mai in Nürnberg forderte der Parteinachwuchs: „Die Trennung zwischen Religion und Staat muss durchgesetzt werden. Kirchensteuer und Kirchenaustrittsgebühren müssen abgeschafft werden.“ Hierzu müsse der Status von Körperschaften des öffentlichen Rechts für alle Religionsgemeinschaften aufgehoben werden.

Und weiter: „Darüber hinaus sollen die notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden, um die Staatskirchenverträge aufzukündigen.“ Der Antrag fand zwar keine Mehrheit. Allerdings war die Zustimmung nach Aussagen von Beobachtern vergleichsweise hoch. Der Vorsitzende der Jungen Liberalen, Lasse Becker (Vellmar bei Kassel), schätzte die Zahl der Unterstützer des Änderungsantrags gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea auf rund 35 Prozent.


Er hatte bereits in der Vergangenheit für eine Abschaffung des automatischen Kirchensteuereinzugs geworben. Man komme „ja auch nicht auf die Idee, für die Freiwillige Feuerwehr, das Rote Kreuz oder für politische Parteien die Beiträge vom Staat einziehen zu lassen“, hatte er erklärt. Es wäre daher konsequent, die jetzige Kirchensteuer durch ein kircheneigenes Beitragssystem zu ersetzen, so Becker.

Eingetragene Homo-Partnerschaften der Ehe gleichstellen

Die FDP beschloss am 5. Mai auf ihrem Sonderparteitag das Programm für die Bundestagswahl. FDP-Parteichef Philipp Rösler und Generalsekretär Patrick Döring hatten im März einen Entwurf vorgestellt. Die Partei veröffentlichte ihn im Internet und lud alle Bürger sowie Parteimitglieder dazu ein, sich an der Programmdiskussion zu beteiligen.

Mit Blick auf Ehe und Familie wollen die Liberalen eingetragene Lebenspartnerschaften mit der Ehe gleichstellen, insbesondere im Einkommensteuerrecht und bei der Riester-Rente. Auch sollen homosexuelle Lebenspartner Kinder adoptieren dürfen. Außerdem will die FDP den Ausbau des qualitativ hochwertigen Betreuungsangebots für unter Dreijährige weiter vorantreiben. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern, sollen die Nutzung von flexiblen Arbeitszeitmodellen, Heimarbeits-Möglichkeiten und der Wechsel zwischen Voll- und Teilzeit in Unternehmen erleichtert werden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  8. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  9. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  10. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  11. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  12. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  13. Wahrheit ist heilsrelevant
  14. Eine katholische Heldin
  15. „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz