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| ![]() Türkei: Kerry für Wiedereröffnung des orthodoxen Priesterseminars29. April 2013 in Weltkirche, 1 Lesermeinung US-Außenminister machte Druck im Hinblick auf die Wiedereröffnung der theologischen Hochschule auf Halki Wien (kath.net/KAP) US-Außenminister John Kerry hat bei seinem Türkei-Besuch offensichtlich Druck im Hinblick auf die Wiedereröffnung des orthodoxen Priesterseminars und der theologischen Hochschule Halki gemacht. Das berichten die Stiftung "Pro Oriente" und die Online-Ausgabe des New Yorker ökumenischen Magazins "First Things" am Donnerstag. Kerry war am Sonntag mit dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. (Foto) im Istanbuler Phanar zusammengetroffen. Kerry äußerte im Phanar die Hoffnung, dass das Seminar auf der Insel Halki wieder geöffnet werde. Wie er anschließend berichtete, habe er bei seinen Gesprächen mit seinem Amtskollegen Ahmet Davutoglu in Ankara auch Fragen der Religionsfreiheit in der Türkei und insbesondere das Problem von Halki diskutiert. Das 1844 begründete Priesterseminar und die Theologische Hochschule auf Halki wurden 1971 geschlossen, als Privatuniversitäten in der Türkei untersagt wurden. Mittlerweile gibt es aber wieder zahlreiche Privatuniversitäten. Die Wiedereröffnung von Halki wurde bereits mehrfach angekündigt. Die Theologische Hochschule auf Halki galt als eine der bedeutendsten theologischen Bildungsstätten der orthodoxen Welt. Die auf Halki gelehrte Theologie zeichnete sich auch durch ihre ökumenische Offenheit aus. Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuTürkei
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