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USA: Baptistenpastor rang Einbrecher nieder

29. April 2013 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Nach drei Einbrüchen in einer Woche legt sich der Geistliche auf die Lauer


Sacramento (kath.net/idea) Nachdem seine Kirche in einer Woche dreimal von Einbrechern
heimgesucht worden war, legte sich Pastor Steve Kihlthau von der Baptistengemeinde Stockton bei Sacramento im US-Bundesstaat Kalifornien nachts auf die Lauer. Tatsächlich beobachtete der 60-Jährige einen ihm unbekannten Mann, der die Kirche verließ. Als er einschätzen konnte, dass der mutmaßliche Dieb offenbar unbewaffnet war, lief er auf ihn zu und rang ihn nieder.


„Wir haben auf dem Rasen gekämpft, vielleicht gut fünf Minuten, bis der Sheriff kam.“ Zuvor hatte Kihlthau noch einen Notruf bei der Polizei absetzen können. Er habe den Dieb „einige Male in den Magen geboxt. Er hat mich an ein paar Stellen gekratzt“, sagte der Geistliche, der die Gemeinde vor 25 Jahren gegründet hatte, dem US-Fernsehsender Fox.

Der 52-jährige Tatverdächtige muss sich jetzt wegen Diebstahls, Körperverletzung und Vandalismus verantworten. Bei den Einbrüchen zuvor waren Gegenstände im Wert von mehreren Tausend Euro mitgenommen worden. Kihlthau: „Als Jesus sagte, du sollst die andere Wange hinhalten, hat er nicht vom Sich-beklauen-Lassen gesprochen.“

Der Geistliche räumte gleichzeitig ein, dass er für den Dieb in der Zwischenzeit auch gebetet habe: „Ich möchte, dass sich sein Leben komplett ändert.“ Dafür sei allerdings nicht weniger als ein Wunder Gottes notwendig, so Kihlthau, der auch als Polizeiseelsorger tätig ist: „Denn sein Leben ist ein einziges Chaos.“


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