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| ![]() Kardinal Kasper: Kardinalskommission keine synodale Regierung15. April 2013 in Weltkirche, 1 Lesermeinung Kurienkardinal Kasper betonte, dass Kollegialität und ein richtig verstandener päpstlicher Primat sich keineswegs ausschlössen. Der Papst habe auch weiterhin das «letzte Wort». - Zudem bekräftigte Kasper die Notwendigkeit einer Kurienreform Vatikanstadt (kath.net/KNA) Die Kardinalskommission, die Papst Franziskus bei der Leitung der Weltkirche beraten soll, ist nach den Worten des deutschen Kurienkardinals Walter Kasper keine «synodale Form der Regierung wie bei den Orthodoxen». Der Papst habe auch weiterhin das «letzte Wort», sagte Kasper (Foto) in einem Interview der italienischen Tageszeitung «Corriere della Sera» (Sonntag). Es sei jedoch wichtig, dass er sich mit Repräsentanten der Weltkirche beraten könne, so Kasper. Zugleich hob der frühere vatikanische Ökumene-Verantwortliche hervor, dass Kollegialität und ein richtig verstandener päpstlicher Primat sich keineswegs ausschlössen. Zudem bekräftigte Kasper die Notwendigkeit einer Kurienreform. Diese müsse im Dienst der Universalkirche und der Ortskirchen stehen. Papst Franziskus hatte am Samstag eine Kommission aus acht Kardinälen von fünf Kontinenten eingesetzt, die Vorschläge zu einer Reform der römischen Kurie erarbeiten und ihn bei der Leitung der Weltkirche beraten soll. Dem Gremium gehört auch der Münchener Kardinal Reinhard Marx an, kath.net hat berichtet. (C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuKurie
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