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| ![]() Hirtenbrief zu den philippinischen Parlamentswahlen15. April 2013 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen Die katholischen Bischöfe der Philippinen: Kandidaten im Licht des katholischen Glaubens prüfen - Unwählbar seien Kandidaten, die nicht Position gegen Abtreibung und Scheidung, gegen Euthanasie und gegen Ehe für Homosexuelle bezögen Manila (www.kath.net/ KNA) Ebenso sollten Katholiken nicht für Kandidaten stimmen, die in Verbindung mit dem Drogenhandel stünden oder finanziell von der Glücksspielmafia unterstützt würden, so die Bischöfe weiter. Ausdrücklich sprachen sie sich gegen korrupte Politiker aus sowie gegen solche, die es mit der ehelichen Treue nicht so genau nähmen. Ein klares Nein der Kirche gilt auch den politischen Familienclans, die Wirtschaft und Politik der Philippinen bestimmen. Ende Januar hatten die Bischöfe bereits in einem Hirtenbrief ein Ende der Macht der politischen Dynastien gefordert. Rund 300 politische Familien beherrschen Politik, Gesellschaft, Militär und Wirtschaft des Landes. Zu den dominierenden Clans gehören auch die Familien von Präsident Benigno Aquino, seiner Vorgängerin Gloria Macapagal-Arroyo sowie des ehemaligen Diktators Ferdinand Marcos. Dessen Witwe Imelda Marcos ist Parlamentsabgeordnete, ein Sohn Senator und eine Tochter Gouverneurin der Heimatprovinz des Marcos-Clans. Bei den Wahlen am 13. Mai stimmen die Filipinos über die Besetzung von mehr als 18.000 politischen Posten - von Parlamentssitzen über Provinzgouverneure, Bürgermeister bis Stadträten - ab. Die Philippinen gelten als eines der am stärksten von Korruption beherrschten Länder der Welt. (C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Jegliche mediale Nutzung und Weiterleitung nur im Rahmen schriftlicher Vereinbarungen mit KNA erlaubt. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuPhilippinen
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