Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  3. ZDF hasst Katholiken
  4. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Wahrheit ist heilsrelevant
  8. Es gibt keine zweite Chance mehr
  9. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  10. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Technisch brillant, geistig obdachlos
  13. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  14. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  15. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie

Choräle oder Lobpreis-Lieder im Gottesdienst?

15. April 2013 in Schweiz, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Evangelischer Musikkatechet: Gott hat keine Lieblingsmusik


Altenkirchen (kath.net/idea) Die Frage des Musikstils im Gottesdienst führt in christlichen Gemeinden nicht selten zu Streit. Die einen singen lieber Choräle, andere moderne Lobpreis-Lieder. Wie soll man damit umgehen? Mit dieser Frage befasst sich der Musikkatechist Frank Pacek (Neuwied) im Magazin „ERLEBT“ des Missionswerkes Neues Leben (Altenkirchen/Westerwald). Wie er schreibt, sei die Kirchengeschichte voll mit Konflikten darüber, wie „wahrhaft geistliche Musik“ zu klingen habe. Im jetzigen Medienzeitalter änderten sich die Musikstile noch viel schneller als in vergangenen Jahrzehnten. Veränderungen aber, die in zu kurzer Zeit erfolgten, riefen meist heftige Reaktionen hervor. Deshalb falle die Mehrheit der Plädoyers für oder gegen einen bestimmten Musikstil häufig emotional und einseitig aus. So laute ein immer wiederkehrender Vorwurf gegenüber der modernen „Lobpreis-Welle“, der Musikstil sei zu weltlich. Aber, so fragt Pacek: „Kann Musik überhaupt frei von weltlichen – sprich kulturellen und gesellschaftlichen Einflüssen entstehen?“ Aussagen wie „Ältere geistliche Lieder sind gewöhnlich unbedenklich“ seien rein subjektiv. Doch auch mancher Vertreter der zeitgemäßen Musik argumentiere gerne einseitig, wenn er das Bibelwort „Singet dem Herrn ein neues Lied“ (Psalm 96,1) „dazu missbraucht, traditionelles Liedgut am besten gleich loszuwerden“.


Unterschiedlichen Musikstilen Raum geben

Pacek ist überzeugt: „Gott hat keine Lieblingsmusik.“ Er plädiert deshalb für einen weitherzigen Umgang mit Musik im Gottesdienst: „Nicht wie man Gott mit Musik lobt, ist ausschlaggebend, sondern was uns dabei bewegt: Will ich mit neuem Liedgut lediglich meinen Geschmack verwirklicht sehen – oder dient es der Bereicherung der Gemeinde? Andererseits gilt auch: Musik ist nicht geistlicher, nur weil sie älter ist.“ Gemeinden, in denen verschiedene Musikstile Raum fänden, seien ein „kraftvolles Zeugnis dafür, wie der Blick auf Jesus sowohl kulturelle Unterschiedlichkeiten als auch generationsbedingte Musikgeschmäcker überwindet“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Musik

  1. Die offizielle Hymne für den Papstbesuch in Spanien Anfang Juni wurde vorgestellt
  2. Neuer Hit: „Für dich gehe ich das volle Risiko ein“
  3. "Der Wind dreht sich. Es gibt immer mehr Menschen, die sich die Frage nach Gott stellen"
  4. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  5. Christlicher Prediger warnt vor neuem Taylor Swift-Album
  6. Familienmusical „Pauline – Mut verändert die Welt“ startet im April
  7. ‚Zwingt mich nicht, da hinunter zu kommen’
  8. "For God is with us"
  9. Christliche Country-Musikerin Loretta Lynn gestorben
  10. Erstmals christliches Musikfestival in Sanremo






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  8. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  9. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  10. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  11. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  12. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  13. Wahrheit ist heilsrelevant
  14. Eine katholische Heldin
  15. „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz