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Erstaunliche Botschaft einer lesbischen Schwester in Christus

8. April 2013 in Weltkirche, 41 Lesermeinungen
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„Ihr wollt uns nicht sehen, weil ihr uns entweder ignoriert oder weil es eure Gemeinde durcheinander bringen könnte. Wir SIND eure Gemeinde.“


Gieleroth (kath.net/theoblog) In einem erstaunlichen Brief wendet sich eine homoerotisch empfindende Christin an ihre Glaubensgeschwister. Dieser Brief, der von evangelischen Christen aus den USA stammt, verdient es, genauer gelesen zu werden:

„Viele von euch glauben, dass es uns in euren Gemeinden, euren Schulen, in eurer Nachbarschaft nicht gibt. Ihr glaubt, dass wir nur wenige sind und dass man uns leicht erkennen kann. Ich sage Euch aber: wir sind viele. Wir sind eure Lehrer, eure Ärzte, eure Buchhalter und Hochschulsportler. Uns gibt es in allen Hautfarben, Typen und Körpergrößen. Wir sind Singles, Ehemänner und Ehefrauen, Mütter und Väter. Wir sind eure Söhne und Töchter, eure Nichten und Neffen, eure Enkelkinder. Wir arbeiten im Kindergottesdienst mit, sitzen in euren Kirchenbänken, singen in euren Chören und stehen auf euren Kanzeln. Ihr wollt uns nicht sehen, weil ihr uns entweder ignoriert oder weil es eure Gemeinde durcheinander bringen könnte. Wir SIND eure Gemeinde. Wir kommen Woche für Woche in eure Kirchen, weil wir Orientierung und einen Hoffnungsschimmer suchen, dass wir uns verändern können. Wir haben genauso wie ihr Jesus in unser Herz aufgenommen. Genau wir ihr wollen wir sein, wie Christus uns haben will. Wir beten jeden Tag um Gottes Führung, wie ihr es auch tut. Und genauso wie ihr versagen wir oft.


Wenn das Wort „homosexuell“ in der Gemeine fällt, halten wir den Atem an und bekommen es mit der Angst zu tun. Meist folgen diesem Wort dann Verdammung, Gelächter, Hass oder Witze. Nur ganz selten hören wir Worte der Hoffnung. Wir erkennen unsere Sünde wenigstens. Aber sieht die Kirche auch ihre Sünde? Seht ihr eure Sünde des Stolzes darüber, besser oder Jesus wohlgefälliger zu sein als wir? Seid ihr in euren Beziehungen zu uns Christus-ähnlich gewesen? Würdet ihr euch mit uns am Brunnen oder im Restaurant treffen, um ein Glas Wasser oder eine Tasse Kaffee mit uns zu trinken? Würdet ihr uns berühren, wenn wir Anzeichen von Aussatz oder AIDS hätten? Würdet ihr uns wie Christus den Zachäus vom Baum herunter rufen und bei uns zu Gast sein? Würdet ihr uns einladen, an eurem Tisch zu sitzen und das Brot mit euch zu brechen? Könnt ihr uns bedingungslos lieben und helfen, weil Christus wie bei euch an unserem Herzen arbeitet, damit wir alle zu Überwindern werden?

An alle, die die Kirche verändern wollen, um Schwule und Lesben mit ihrem homosexuellen Lebensstil zu akzeptieren: Ihr gebt uns keine Hoffnung. Alle, die wir Gottes Wort kennen und es nicht verwässern wollen, damit es unseren Wünschen und Sehnsüchten entspricht, wir bitten euch: lest den Brief von Johannes an die Gemeinde in Pergamon:

„Doch einen Vorwurf kann ich dir nicht ersparen: Du duldest in deiner Mitte Anhänger der Lehre Bileams. Bileam hatte Balak den Rat gegeben, die Israeliten zum Essen von Opferfleisch, das den Götzen geweiht war, und zu sexueller Zügellosigkeit zu verführen und sie dadurch zu Fall zu bringen. Auch bei dir gibt es Leute wie Bileam: Es sind die Anhänger der Lehre der Nikolaiten. Darum sage ich dir: Kehre um!”

Um politisch korrekt zu sein, seid ihr bereit, bei Gottes Wort Kompromisse zu machen. Aber wir lassen uns nicht täuschen. Wenn wir eure Kompromissbereitschaft akzeptieren, dann müssen auch wir Kompromisse machen. Dann müssen wir eure Lügen, euren Ehebruch, eure Lust, euren Götzendienst, eure Süchte, EURE Sünden auch akzeptieren. „Wer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt!“

Wir bitten euch genauso wenig um die Akzeptanz unserer Sünden wie wir bereit sind, eure Sünden zu akzeptieren. Wir bitten euch einfach nur um die gleiche Unterstützung, Liebe, Orientierung und vor allem Hoffnung, die alle anderen in eurer Gemeinde auch bekommen. Wir sind eure Brüder und Schwestern in Christus. Wir sind noch nicht, was wir sein sollen, aber Gott sei Dank sind wir auch nicht mehr die, die wir waren. Bemühen wir uns miteinander, dass alle sicher nach Hause finden.

Eine Schwester in Christus“

Die deutsche Übersetzung dieses Briefes stammt aus dem theoblog, kath.net dankt Ron Kubsch für die freundliche Erlaubnis, diese Übersetzung des ursprünglich von Hunter Baker veröffentlichten anonymen Briefes übernehmen zu dürfen.


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Lesermeinungen

 reilia7 14. April 2013 
 

Homosexualität ist KEINE Sünde!


1
 
 Scotus 13. April 2013 

Stimme Ihnen zu @Alchemyst

Nur kann man zu Themen, die nicht behandelt werden, schlecht einen Kommentar abgeben.


2
 
 Alchemyst 13. April 2013 
 

Ja, Die Kirche der Heiligen ist immer auch ein Kirche voll von Sündern

Ich habe den Brief sorgfältig gelesen und dachte dabei immer wieder :
"So ist es."

Erstaunlich finde ich, dass "Sex Themen" hier immer zu Massen von Kommentaren führen. Wo sind die Kommentare zur Steuerhinterziehung, Neid, Selbstgerechtigkeit und Hochmut?


1
 
 Ehrmann 13. April 2013 

Hilfestellung

!) Was @Anfänger schrieb, ist völlig richtig -aber es ist zu wenig. Das Problem ist ja, daß sich (diese?) Homosexuelle allein gelassen fühlt - ohne Hoffnung auf Hilfe, die (alleinstehenden) Heterosexuellen z.B.nach einer Scheidung zuteil wird (oder auch nicht). Hier legt in Österreich die Gesetzeslage einen Riegel vor: (auf Betreiben HSer Gruppen) wird ein Arzt, der Hilfe anbietet, vor die Ärztekammer zitiert und muß mit Strafanzeige wegen Diskriminierung rechnen!(HS darf nicht als Krankheit angesehen werden - krank zu sein ist wohl eine Schande?!!).Da bleibt nur die Möglichkeit, daß ein Beichtpriester anbietet, einen Kontakt herzustellen.


3
 
 Scotus 12. April 2013 

Die Liebe zwingt uns zur Demut

Vielen Dank @gertrud mc!
Auch ich freue mich immer, wenn ich ermutigende Worte hier im Forum lesen kann. Deshalb möchte ich an dieser Stelle einfach einmal Danke sagen an alle, deren Worte Hoffnung geben, und mir auf diese Weise sehr viel geholfen haben. - Meinen Danken möchte ich Ihnen, liebe @gertrud mc, aber auch den vielen anderen - besonders auch @Marienzweig stellvertretend für die Vielen.

Gleichzeitig möchte ich Sie und alle um ihr wertvolles Gebet bitten, da ich selbst zur Zeit eine dunkle Nacht in meinem Glauben durchlebe. Ich habe dennoch nicht aufgehört zu beten, und möchte es auch weiterhin tun für die vielen Menschen, denen es ebenfalls schwer fällt, von ganzem Herzen glauben zu können.


2
 
 gertrud mc 11. April 2013 
 

Stimme Ihnen ganz zu @Scotus, schön, wieder was von Ihnen zu lesen. Ich habe Sie nicht vergessen...
Nichts ist so wichtig wie Demut und Barmherzigkeit.


4
 
 Akolythle 11. April 2013 

Mich hat der Brief, ich las ihn in anderem Zusammenhang

sehr berührt und "in mich gehen lassen": nach meinen Vorurteilen und inneren Bildern...Es ist tatsächlich so: die boomende Pornoindustrie, das ganze Geschäft mit Sexualität um uns herum und im Internet - da wird doch gesündigt, bis der Arzt kommt. Zudem stört mich an der Haltung zu homosexuell veranlagten Menschen, daß sich offenbar (auch unter Katholiken) niemand vorstellen kann, daß sie enthaltsam leben. Das gleiche lüsterne Denken verfolgt unsere Zölibatäre und Ordensleute. Da kann ich als 12 Jahre "zölibatär" lebende Jungwitwe nur sagen: reinigt Eure Gedanken!


2
 
 Bebe 11. April 2013 
 

dieser Brief

gehört beachtet. Er ist ein Hilferuf nach Heilung und Heiligung. Jetzt müssten wir alle unsere Barmherzigkeit bemühen, um diesen Brief auch richtig zu verstehen und zu deuten. Aber das scheint mir für manche recht schwierig, da es unbequem ist.
"Kommt alle zu Mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen." Mt 11,28


1
 
 SpatzInDerHand 11. April 2013 

Rikdag: Ihren letzten Post

kann ich unterstützen. Vorausgesetzt, Sie haben ihn in dem Wissen geschrieben, dass sämtliche Sünden in diesem Bereich Sünden sind, und zwar ebensosehr auch die heterosexuellen Sünden... das scheinen ja manche Leute für weniger gravierend zu halten. Genau wie es dieser eindrückliche Brief ZU RECHT anklagt. In diesem Sinne, Rikdag, sind wir uns einig.


3
 
  11. April 2013 
 

Jesus fordert auch dich auf

die Sünde zu meiden und nach einem heiligen Leben zu streben. Ohne dieses wird Dir das Himmelreich verschlossen bleiben. Wer ohne die Früchte eines heiligen Lebens an die Himmelspforte klopft, dem wird Jesus sagen "Ich habe dich nie gekannt!" Und dies sind ausweislich der Bibel vor allem diejenigen, die Unzucht treiben.


2
 
 SierraVictor 9. April 2013 

Beachtlich!


3
 
 Junker Jörg 9. April 2013 
 

Orientierung

Zum Glück fragt mich in meiner Ortskirche keiner nach meiner Ausrichtung.
Und gerade weil wir sündige Menschen sind hat uns Jesus eingeladen.


3
 
 Scotus 9. April 2013 

Selig, die Demütigen!

Wir brauchen alle eine Kirche, die unnachgiebig sagt, was gut und was böse ist. Aber sie ist zugleich barmherzig bei der unendlich geduldigen Begleitung des Schicksals eines jeden, weil am Ende nur Gott Richter ist – und von ihm wissen wir mit Sicherheit, dass er es liebt, zu verzeihen statt zu verurteilen Nur eine Sünde kann nicht verziehen werden und das ist der Hochmut, das heißt die Weigerung, auf die Knie zu sinken, sich als Sünder zu bekennen.


4
 
 onuphrius 9. April 2013 
 

zynisch

meine lieben!!
ich habe, kaum je zynischeres gelesen als diese meinungen hier. also schwulsein an sich ist ja keine sünde. aber ausleben in welcher form auch immer, darf man es auf keinen fall.
ja auch die heterosexullen dürfen es nur innerhalb der ehe. aber ihr überseht den unterschied: jeder heterosexuelle hat potentiell die möglichkeit einen partner zu finden und zu heiraten. er muss also nicht verzichten. na egal ich hoffe die leserschaft hier nicht zu sehr aus ihrem seelischen gleichgewicht gebracht zu haben.
nur eins würde mich noch interesieren: auf welche werbung hin wurden sie, Rikdag, heterosexuel? bzw. haben sie die angst durch werbung verändert zu werden? keine sorge ich werde hier nichts mehr schreiben. adieu


5
 
 Diasporakatholik 9. April 2013 
 

Konversionstherapie als Lösung?

Ich habe keine Ahnung davon, aber wäre eine Konversionstherapie ggf. eine Lösung des Problems der lesbisch empfindenden Christin?
Organisationen wie "Wüstenstrom" empfehlen das, werden allerdings von Schwulenverbänden heftig angefeindet.
Empfehlen würde ich auch die Lektüre einschlägiger Werke von Weihbischof Andreas Laun, dem man doch wohl vertrauen kann.


2
 
 eiss 9. April 2013 
 

Zur Aktualität der Sendschreiben des Johannes

Der Text stimmt nachdenklich. Der Johannes der Offenbarung, ein tief gläubiger Mensch, steckt zwischen Scylla und Charybdis. Auf der einen Seite steht das Erfolgsmodell der römischen Wohlstandsgesellschaft mit dem Kaiser an der Spitze: "das Tier, das sich anbeten lässt". Auf der anderen Seite und innerhalb der Gemeinden finden wir im Gefolge der paulinischen Missionserfolge wir eine Adaption des sittlichen Lebens an die "Vorzüge" der heidnischen Gesellschaft. Gegen Paulus kann nach dem ersten Konzil nicht mehr gesprochen werden, aber in der Heiligenlitanei nennen wir den Namen des Paulus nur zusammen mit dem des Wahres unseres Glaubens: Petrus. In diesem Muster steckt die ganze Modernität und Brisanz des Johannes-Textes.


1
 
 mischa 9. April 2013 

spricht mich nicht an

wirkt auf mich sehr gekünstelt
ist sehr jammrig und unreif, und fordert auch zuviel Aufmerksamkeit
gehört sicher zum Feldzug der Homobewegung
Immer müssen die anderen sich ändern,
und wie schön ist es anderen die Schuld zu geben, und sie zu verleumden
Ich persönlich finde auch das man Sex zwischen Mann und Frau nicht mit Homosex
vergleichen kann da dieser immer widernatürlich ist und nichts gutes daraus entsteht.
Bei Mann und Frau kann neues Leben entstehen und das ist gut.


3
 
 jadwiga 9. April 2013 

Ich würde gerne an Menschen, die ähnliche Probleme

haben, wie die obengenannte Schwester folgende Worte richten:
Wir alle sind Sünder und unsere einzige Hoffnung liegt in Gottes Barmherzigkeit!
Erwarten sie aber nicht, dass die Kirche positiv über Sünde spricht. Man kann die Sünde nur verurteilen, oder schweigen. Wenn die Kirche schweigen würde, wären manche Gewissen nie darauf kommen, dass sie etwas bereuen sollten.
Ein Sünder, der seine Sünde bereut, steht dem Herrn näher als stolzer, guter Katholik.


3
 
 ctadna 9. April 2013 
 

Vielen Dank...

...für den Abdruck dieses Briefes. Der Inhalt trifft den Nagel auf den Kopf.

@Anfaenger
Richtig! Schön, dass das mal jemand ausspricht. Ich würde sogar meinen, dass auch "verhüteter" Sex in der Ehe mit homosexuellen Praktiken gleichwertig ist. Im Hinblick auf die Selbstsucht steht das Eine dem Anderen nicht nach.

@Karlmaria
Haben Sie hier das Tafelsilber geklaut oder warum werden Sie so schlecht bewertet? Sie haben doch vollkommen Recht. Oder habe ich Sie falsch verstanden?

@Rikdag
Wollen Sie nicht doch lieber bei kreuz-net.info oder bei gloria.tv posten?


4
 
  8. April 2013 
 

Der Brief hat mich nachdenklich gemacht

Es ist nicht mein Verdienst, heterosexuell zu sein. Ich habe mir das nicht ausgesucht und muss mich nicht verstellen. Ich versuche, gesund zu leben, aber dass mich keine schwere Krankheit heimgesucht hat, ist eine Gnade. Ich bin nicht in einem Land geboren, in dem Armut herrscht oder Krieg wütet. Dass ich keine Not leiden muss, ist ein Geschenk, und ebenso, dass ich von Kindheit an christlich erzogen wurde.
Wir müssten alle viel demütiger sein.


2
 
  8. April 2013 
 

Frage an Gandalf

Ich kann mich mit @myschkin (bis auf den letzten Satz)und @FULDAundtrotzdemKATHOLISCH identifizieren, auch mit einigen anderen zumindest zum Teil, dennoch:
In diesem Artikel entsteht für mich AUCH der Eindruck, dass homosexuelle Menschen die Säulen des christlichen und sonstigen Gemeinschaftsleben seien.
Ich empfinde den Artikel grenzwertig: "Durch die Kirchentür" die Botschaft "Wir sind so viele und seid froh, dass Ihr uns habt." Und das im Armensünder-Gewand. Ich finde das als eine "Masche", um die hinlänglich strapazierte "Toleranz einzufordern".
Gehen wir da nicht einer Lobby auf den Leim??


5
 
  8. April 2013 
 

Sünden gegen die Ehre des Nächsten sind sehr schlimm

Ich verurteile die Homosexualität sehr.

Der Brief hat mich sehr berührt. Fast allem kann ich zustimmen.

Wir dürfen nicht nur die Sünde homosexuellen Fehlverhaltens sehen.

Die Sünden gegen die Ehre der Sünder sind häufig schlimmer als die angeprangerten Sünden selbst.

Für einige Berufe sind homosexuell veranlagte Menschen trotz aller Barmherzigkeit trotzdem nicht geeignet.


1
 
 FULDAundtrotzdemKATHOLISCH 8. April 2013 
 

Barmherzigkeit II

Ich möchte die erwähnten Personen nicht verurteilen. Aber wer seine Homosexualität auslebt, sollte gerade im seelsorglichen Bereich nicht eingesetzt werden. Das mögen jetzt einige diskriminierend empfinden, ist aber meine Meinung. Es macht mich fast wütend, wie die Verantwortlichen der Kirche mit Hinweisen auf praktizierende Homosexualität, ihrer Mitarbeiter umgeht. Es wird geduldet, verschwiegen, gut geheißen. Ich kann hier nur von meinem Heimatbistum sprechen.


4
 
 FULDAundtrotzdemKATHOLISCH 8. April 2013 
 

Barmherzigkeit

Ich finde hier sehr liebevolle und einfühlsame Kommentare. Ich wünschte mir, dass jene die homosexuell empfinden dies lesen und ihr Herz öffnen um die Barmherzigkeit Gottes in sich einzulassen. Dennoch möchte ich einige Gedanken loswerden. Ich habe es immer wieder erlebt, das Hirten der Kirche, auch homosexuelles,praktiziertes Leben unterstützen. Die Leiterin des Exerzitienreferates in meinem Heimatbistum, hat ein Verhältnis mit einer Frau. Dies ist der Leitung des Bistums bekannt. Es kamen mehrere Hinweise von Gläubigen. Sie darf weiterhin im Generalvikariat arbeiten. Im gewählten Katholikenrat sind zwei praktizierende Homosexuelle. Auch hier wurden die Verantwortlichen im Bistum informiert = tot geschwiegen. Vor zwei Jahren wurde ein praktizierender Homosexueller zum Priester geweiht. Auch hier gab es Beschwerden (selbst von Mitstudenten). Er wurde geweiht.


4
 
 Karlmaria 8. April 2013 

Homosexuelle sind zur Keuschheit berufen

Genauso wie alle anderen auch. Und ohne eheliche Keuschheit gelingt auch die Ehe nicht! Mehr Lehre der Keuschheit ist nötig. Die Aszese ist in wenigen Worten darzustellen: Ich muss abnehmen, Christus muss wachsen. Jede Art von ungeordneter Eigenliebe, Selbstsucht, Selbstverwirklichung, Rechthaberei, Eigensinn muss bekämpft werden. Nur dann ist Keuschheit möglich. Dazu kommt noch das ständige Gebet und die Bitte um Gottes Beistand durch Maria. Und dazu kommt dann noch der Ständige Ansporn durch die Priester zur Keuschheit von dem Humanae Vitae spricht. Ständig bedeutet ständig und nicht nur einmal in hundert Jahren! Deshalb schreit es hinaus von den Dächern: Nur wer die Liebe zu Gott und zum Nächsten über die ungeordnete Eigenliebe stellt kann Keusch und Gott wohlgefällig leben! Strengt euch an, es geht um das Ewige Leben! Eine Ewigkeit ist ziemlich lang es lohnt sich also. Unzucht ist Götzendienst. Kein Unzüchtiger oder Götzendiener wird das Reich Gottes sehen! Epheser 5,5


6
 
 Anfaenger 8. April 2013 

Wären wir nicht glaubwürdiger

wenn wir versuchen würden, mit der Verurteilung homosexueller Praktiken immer gleichzeitig auch darauf hinweisen würden, dass auch das Ausleben einer hetrosexuellen Neigung ausserhalb der Ehe eine Sünde ist, und zwar keine geringere?


4
 
 julifix 8. April 2013 

@Rikdag

Es tut mir schrecklich leid, Rikdag, aber Sie haben NICHTS von dem verstanden, was die Schwester im Herrn geschrieben hat. Bitten Sie Gott um die Gnade der Erkenntnis. Hier geht es KEINESFALLS um "Bewerbung" der Homosexualität, sondern hier schreit ein Mitchrist um Hilfe und Gnade, hier schreit ein Mitchrist um Erlösung von seiner Sünde, um Heilung! Es ist ein Schrei der Verzweiflung. Und wenn Sie das erkennen möchten, werden Sie sehen, dass es auch ein Schrei um Umkehr und Wandlung ist. Und dieser Mitchrist schreit nicht nur für sich, sondern für ALLE, die in Sünde gefangen sind.


3
 
 Pia Manfrin 8. April 2013 
 

Worin liegt Hoffnung?

"An alle, die die Kirche verändern wollen, um Schwule und Lesben mit ihrem homosexuellen Lebensstil zu akzeptieren: Ihr gebt uns keine Hoffnung."

Wahre Hoffnung gibt, wer darüber informiert, dass Veränderung möglich ist. Es kann ein schwieriger oder längerer Weg sein - aber der Mensch ist auch eim bewusstes und mit Freiheit beschenktes Wesen.
Es gibt mehr Menschen als man denkt, die bezeugen können, dass homosexuelle Gefühle - die sie ganz real hatten - heute ebenso real Vergangenheit sind. Es sind Christen ebenso wie Nicht-Christen, die Recht damit hatten, sich nicht für determinert zu halten und die ihre wandelbaren Gefühle nicht zu ihrer Identität gemacht haben.

Danke für den wichtiger Beitrag! Von uns Christen ist die wie liebevolle Annahme der Person gefragt - und ebenso die Wahrheit und Klarheit in der Seelsorge.


5
 
 Appolonia 8. April 2013 
 

Sünde...

@onuphrius
Die sexuelle Veranlagung - egal ob hetero- oder homosexuell - ist nicht sündhaft, das hat das Lehramt der Kirche auch mehrfach herausgestellt. Die Frage ist, wie man mit seiner Veranlagung umgeht und hier können Heterosexuelle genauso sündigen wie Homosexuelle.
Auf jedenfall hilft es niemandem, wenn man über die Sünde hinwegsieht. Dennoch darf sich der (hetero- wie homosexuelle) Sünder immer der Barmherzigkeit Gottes sicher sein, wenn er zu Ihm zurückkehrt.


3
 
 Gandalf 8. April 2013 

@Rikdag: Sorry, aber wer den Artikel für Werbung für Homosexualität hält, der hat entweder den Artikel nicht ordentlich gelesen oder ihn nicht verstanden ;-)


2
 
 myschkin 8. April 2013 
 

Ich finde diesen Brief sehr bedenkenswert

Er ruft alle Christen, ob sie nun hetero- oder homosexuell veranlagt sind, auf, einander beizustehen. Die Barmherzigkeit, die uns Jesus Christus gewährt, sollte Ansporn sein, dass wir Menschen auch untereinander Barmherzigkeit üben. Auf mehr will dieser Brief, so wie ich ihn begriffen habe, nicht hinweisen.


3
 
  8. April 2013 
 

Ich habe

sehr wohl den "Beitrag" sorgfältig gelesen, als auch verstanden. Es handelt sich um Werbung für Homosexualität, wie sie tagtäglich leider auch in der kirchlichen Presse erscheint. Es bedarf keiner außergewöhnlicher exegetischer Fähigkeiten, um das zu ermitteln.


3
 
 onuphrius 8. April 2013 
 

homosexualität ist sünde heterosexualität nicht?

erklärt mir bitte eines: warum ist das eine sünde das andere nicht?
ich habe mir meine sexualität nicht ausgesucht und so weit ich weiß, kann das niemand. kann auch nicht Erbsünde sein, denn was haben dann die heteros.
und wenn ich die kommentare hier lese bin ich froh nicht heterosexuell zu sein, damit ich nicht zu ihnen gerechnet werde. ich geh mal davon aus, dass ich hier nicht mehr viel posten kann, da mein erster komentar auch nicht angezeigt wurde.
Aber ich weiß, dass mein erlöser lebt.


7
 
 Selene 8. April 2013 
 

Nachdenklich

Ich gestehe, dass auch ich Schwierigkeiten mit der Akzeptanz homosexuell empfindender Menschen habe, aber dieser Artikel hat mich sehr nachdenklich gemacht.


2
 
 Waeltwait 8. April 2013 
 

Noch mal drüber nachdenken !

@Rikdag
Sie scheinen entweder den Beitrag nicht richtig gelesen zu haben oder sie haben den Sinn nicht verstanden. In diesem Beitrag wird eben nicht der Sünde das Wort geredet sondern es wird zwischen Sünde und Sünder scharf unterschieden. Hasset die Sünde aber liebt den Sünder.
Wir alle sind jeden Tag dabei dies nicht zu unterscheiden. Mir kommt es manchmal vor, dass dieses besonders stark von Menschen praktiziert wird, die sich für besonders fromm halten. Es sind die, die ihr eigenes sündiges Verhalten verdrängen oder bewußt rechtfertigen. Christen aber werden durch Christus allein gerechtfertigt. Wer sich selbst rechtfertigt, der bedarf der Rechtfertigung durch Christus nicht. Für den hat Christus auch nicht gelebt, hat für Solchen auch nicht gelitten, ist für einen Solchen auch nicht ans Kreuz geschlagen worden, ist nicht für ihn gestorben und ist auch nicht für ihn auferstanden von den Toten. Christus hat dieses alles getan für die die sich nicht selbst rechtfertigen.


2
 
 Albertus Magnus 8. April 2013 
 

@Rikdag

Ich glaube da geht ihre Phantasie gerade seltsame Wege. Sie sollten den Artikel mal in Ruhe lesen und dann urteilen. Eine Werbung für Homosexualität kann man weder dem Artikel noch der Briefschreiberin vorwerfen. Der Autorin des Briefes steht ihr Problem klar vor Augen: Sie hat eine Neigung, die sie auf falsche Wege drängt und sie weiß ganz genau was Sünde ist. Sie will keine Verharmlosung, sie wendet sich gegen den Versuch, die christliche Moral an eine vermeintliche Notwendigkeit anzupassen.


3
 
 Anfaenger 8. April 2013 

Gott unterscheidet genau

Bemühen wir uns doch zu sehen, dass Gott immer sehr genau unterscheidet zwischen Tatbestand und Täter, zwischen den Fakten und der Schuld. Wenn ich damals als Chef einem Mitarbeiter ins Zeugnis geschrieben hätte: "Hat und gibt sich Mühe" so wäre das wohl ein eher schlechtes Zeugnis gewesen. Wenn aber Gott das von uns sagen kann, so sind wir schon recht fortgeschritten auf unserem Weg zur Heiligkeit. Das Entscheidende bei ihm ist nicht das, was wir tun und lassen, sondern dass und wie wir uns bemühen. Das ist neben der Dankbarkeit das beste Mittel, um ihm unsere Liebe zu beweisen.


3
 
  8. April 2013 
 

Nundie Werbung

für Sex-Perversionen kann auf einer katholischen Seite ja wohl nur "Scherz" sein! Immerhin haben ir April, oder "Launing" ... :) :) :)


4
 
 Linda 8. April 2013 

Wieso...

sollte das ein Scherz sein?


5
 
 mundkommunion 8. April 2013 
 

Der Herr liebt den Sünder aber er hasst die Sünde

Wie verzweifelt, suchend müssen diese Menschen sein. Im Herzen eine Sehnsucht, aber gefangen in der Sünde. Es ist sicherlich der schwerste Kampf den er zu kämpfen hat. Es sind die lauen Christen, die am meisten verletzten. Nicht nur uns, sondern auch Jesus. Sonst würden wir lieben und unsere Liebe diesen Menschen auch entgegenbringen. Dem Menschen aber nicht der Sünde ! Dies darf man auch nicht vergessen, aber man darf nicht verurteilen ! Die Barmherzigkeit muss greifen für den Menschen und nicht für die Sünde!


6
 
  8. April 2013 
 

Soll das

ein Scherz sein, oder ein "Wort zum Montag"?


4
 

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