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Friede sei mit euch!

7. April 2013 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Franziskus: Christus schenkt den wahren Frieden, der aus seiner Barmherzigkeit kommt, Frucht des Sieges der Liebe über das Böse. Wir dürfen keine Angst haben, Christen zu sein und als Christen zu leben! Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Weißer Sonntag – Barmherzigkeitssonntag: Abschluss der Osteroktav. Der Menschenstrom scheint nicht abzureißen. Wieder haben Zehntausende den Petersplatz gefüllt, um mit Papst Franziskus das österliche „Regina caeli“ zu beten. Zum Schluss werden es wohl 100.000 Gläubige gewesen sein.

Franziskus wandte sich an alle mit den Worten des auferstandenen Jesus: „Friede sei mit euch“ (vgl. Joh 20, 19.21.26). Dabei handle es sich weder um einen Gruß noch um einen einfachen Glückwunsch, sondern um ein kostbares Geschenk Christi an seine Jünger, nachdem er durch den Tod und die Unterwelt gegangen sei. Christus schenke den Frieden, wie er verheißen habe. Dieser Friede „ist Frucht des Siegs der Liebe Gottes über das Böse, er ist Frucht der Vergebung“. Der wahre Friede nämlich komme aus der Erfahrung der Barmherzigkeit Gottes, so der Papst des heutigen, von seinem Vorgänger Johannes Paul II. eingerichteten Barmherzigkeitssonntags gedenkend.


Wie das Johannesevangelium berichte, sei Jesus zwei Mal im Abendmahlssaal den Aposteln erschienen. Das erste Mal am Abend der Auferstehung, das zweite Mal acht Tage später, als auch Thomas anwesend gewesen sei, der das erste Mal gefehlt habe und glaubte, nachdem er gesehen hatte.

„Wer aber waren jene, die geglaubt haben, ohne zu sehen?“, fragte sich der Papst. Andere Jünger, Männer und Frauen in Jerusalem, die dem Zeugnis der Apostel und der Frauen vertraut hätten. Dabei handle es sich um eine „Seligpreisung des Glaubens“, so Franziskus: "Selig die, die nicht gesehen haben und doch glauben". Zu jeder Zeit und an allen Orten „sind selig die, die durch das in der Kirche verkündete und von den Christen bezeugte Wort Gottes glauben, dass Jesus Christus die Liebe des menschgewordenen Gottes, der menschgewordenen Barmherzigkeit ist. Und das gilt für uns alle!“.

Jesus habe den Aposteln zusammen mit dem Frieden den Heiligen Geist geschenkt, damit sie auf der Welt die Vergebung der Sünden verbreiten können, „jene Vergebung, die allein Gott geben kann, und die das Blut des Sohnes gekostet hat“. Die Kirche sei vom auferstandenen Christus gesandt, den Menschen die Vergebung der Sünden zu bringen und so das Reich der Liebe wachsen zu lassen, den Frieden in den Herzen zu säen, damit er sich auch in den Beziehungen, in der Gesellschaft, in den Institutionen behaupte.

Der Geist des Auferstandenen „vertreibt die Angst aus den Herzen der Apostel und drängt sie, aus dem Abendmahlssaal herauszugehen, um das Evangelium zu überbringen“. Der Papst rief die Gläubigen auf, diesen Mut zu haben, den Glauben an den auferstandenen Christus zu bezeugen: „Wir dürfen keine Angst haben, Christen zu sein und als Christen zu leben!“. Der Papst rief abschließend dazu auf, Vertrauen in das von Gott durch das Blut seines Sohnes erwirkte Erbarmen zu haben.


Der Tweet des Tages:
Wie schön und wie liebevoll ist der Blick Jesu auf uns Menschen! Verlieren wir nie das Vertrauen auf Gottes Geduld und Barmherzigkeit!

Quam est in nos blandus Iesu conspectus quantaque in illo teneritas! Ne patientis Dei umquam miserationi diffidamus!




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