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Kurien-Spitzenvertreter Ouellet und Cañizares beim Papst

6. April 2013 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
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Kardinal Ouellet ist zuständig für Bischöfe und Neuernennungen, Kardinal Cañizares für Liturgie


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat am Samstag den Präfekten der Bischofskongregation, Kardinal Marc Ouellet (68), zu einer Privataudienz empfangen. Ouellet ist als eine Art Personalchef für die Bischöfe in einem großen Teil der Weltkirche zuständig. Sein Ministerium bereitet deren Ernennung vor. Ouellets Posten gilt als einer der einflussreichsten im Vatikan.

Der Leiter der Bischofskongregation war bislang neben dem Präfekten der Glaubenskongregation der einzige unter den vatikanischen Ministern, der ohne Voranmeldung regelmäßigen Zugang zum Papst hatte. Der Franko-Kanadier Ouellet steht der Bischofskongregation seit 2010 vor.


Ebenfalls vom Papst empfangen wurde der Präfekt der Gottesdienst-Kongregation, Kardinal Antonio Cañizares Llovera (67). Der ehemalige Erzbischof von Toledo und Primas von Spanien steht seit Dezember 2008 an der Spitze der Kurienbehörde, die für die Liturgie, vor allem die Sakramente, zuständig ist.

Kardinal Cañizares war in der Vergangenheit Katholiken, die die außerordentliche Form des römischen Ritus bevorzugen, mehrfach entgegengekommen. So hatte er im vergangenen November als erster Spitzenvertreter der römischen Kurie mit einer internationalen Pilgergruppe am Kathedraaltar des Petersdoms eine Messe in der außerordentlichen Form gefeiert. Die Pilger gehörten Bewegungen aus mehreren Ländern an, die sich unter dem Titel "Coetus internationalis Summorum Pontificum" zusammengeschlossen hatten.

Ausschnitt aus der Messe im außerordentlichen Ritus, die Kardinal Cañizares im November 2012 im Petersdom feierte (Feierlicher Einzug)


Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

  6. April 2013 
 

@Selene - Für das Missverständnis entschuldige ich mich.


0
 
  6. April 2013 
 

Kurien-Spitzenvertreter

Diese beiden Kardinäle wurden von Papst Franziskus empfangen, um sich erstens
wahrscheinlich ein Meinungsbild von
ihnen zu machen. Man muss und soll ja
zusammen in Gespräche kommen. Und der
neue Papst sieht ja dann auch, was er tun muss. Jedenfalls kann noch keine
Entscheidung jetzt auf die Schnelle vom
Papst kommen, ob er beide Kardinäle in
ihren Ämtern belassen wird.
Auch wird er selber dieses Dossier,
welches ihm Papst em. Benedikt XVI. ihm
gegeben hat, noch genau lesen müssen.
H. Kraft


1
 
 Selene 6. April 2013 
 

Missverständnis

@Kaiserin: Der o.g. Kardinal hat seine Stelle seit 2008 inne und ist nicht erst jetzt ernannt worden, der Papst hat ihn empfangen so wie andere wichtige Herren der Kurie auch.


1
 
  6. April 2013 
 

Herr Kardinal Antonio Canizares Liovera

kann ich persönlich -ohne Übertreibungsangst- als einen "brennenden Dornbusch der Eucharistie" bezeichnen. Um so mehr freue ich mich nun über seine Ernennung in Rom.Dabei wage ich zu hoffen,er wirft seine scharfen Blicke auch mal über die eucharistischen und liturgischen Missstände hier in Deutschland,und verbessert sie...Denn gerade das "urget". //- @bücherwürm - Buonasera! Che bello,averla di nuovo qui(Schön, Sie wieder hier zu haben!).Saluti!


1
 

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