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Koptenpatriarch Tawadros möchte Papst in Rom besuchen

6. April 2013 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Begegnung zwischen Tawadros und Nuntius Gobel in Kairo - Bereitschaft zu Intensivierung der brüderlichen Kooperation zwischen koptisch-orthodoxer und katholischer Kirche bekräftigt


Kairo (kath.net/KAP) Der koptisch-orthodoxe Papst-Patriarch Tawadros II. (Foto) möchte Papst Franziskus in Rom besuchen. Wie die Stiftung Pro Oriente am Freitag berichtet, äußerte Tawadros diesen Wunsch am Mittwochabend in der Markuskathedrale in Kairo, wo er den zu Jahresbeginn zum Apostolischen Nuntius in Ägypten ernannten Erzbischof Jean-Paul Gobel empfing. Bei der Begegnung zwischen dem Patriarchen und dem Nuntius wurde auch die Bereitschaft zur Intensivierung der brüderlichen Kooperation zwischen der koptisch-orthodoxen und der katholischen Kirche bestätigt.


Der Besuch eines koptisch-orthodoxen Patriarchen im Vatikan und beim neuen Papst wäre unter ökumenischen Gesichtspunkten ein bedeutendes Ereignis. Der Vorgänger von Tawadros II., Papst-Patriarch Schenuda III., hatte vor genau 40 Jahren - im Mai 1973 - Papst Paul VI. besucht.

Damals unterzeichneten der Papst und der koptisch-orthodoxe Patriarch eine wichtige gemeinsame christologische Erklärung und brachten den bilateralen ökumenischen Dialog zwischen den beiden Kirchen auf den Weg. Die gemeinsame christologische Erklärung orientierte sich an der "Wiener Christologischen Formel", die 1971 bei einem von der Stiftung "Pro Oriente" in Wien veranstalteten inoffiziellen Treffen zwischen katholischen und orientalisch-orthodoxen Theologen erarbeitet worden war. Die "Wiener Christologische Formel" ging wesentlich auf einen Impuls von Schenuda zurück, der damals Bischof und noch nicht Patriarch war. In der kurzen Erklärung wird festgehalten, dass beide Kirchen - trotz unterschiedlicher Formulierungen - den gleichen Glauben bekennen.


Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

  6. April 2013 
 

Patriarch der Kopten

Ein möglicher Besuch des Papst-
Patriarchen der Kopten im Vatikan bei
Papst Franziskus ist sehr zu begrüßen,
um vor allem wieder miteinander zu
sprechen und in Kontakt zu kommen.
Also ein gutes Zeichen der Ökumene, die
auf dem Gebiet der Orthodoxie ja sehr
fruchtbar geworden ist. Ich denke da
nur an intensive Gespräche mit dem
Ökumenischen Patriarchen Bartholomaeus I. und an den Patriarchen Kyrill.
H. Kraft


0
 

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