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Keine Entscheidung der Schweizer Bischöfe zur «Pille danach»

8. März 2013 in Schweiz, 1 Lesermeinung
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Schweizer Bischöfe dementieren ausdrücklich Medienberichte, wonach sie angeblich die „Pille danach“ nach einer Vergewaltigung erlaubt hätten.


Edlibach (kath.net/KNA) Die Schweizer Bischöfe haben entgegen anderslautender Presseberichte keine Entscheidung zur «Pille danach» gefällt. Das teilten sie am Donnerstag nach ihrer Frühjahrsvollversammlung in Edlibach bei Menzingen/Kanton Zug mit. Zuvor hatten Medien breit berichtet, die Schweizer Bischofskonferenz habe die «Pille danach» in Vergewaltigungsfällen erlaubt. Derzeit befasse sich die Bioethikkommission der Bischöfe mit dem Thema, heißt es in der Stellungnahme. Das Ergebnis dieser Beratungen wolle man abwarten.


Die Bischöfe kündigten darüber hinaus an, die Gespräche mit der sogenannten Pfarreiinitiative fortführen zu wollen. Man wolle sich bemühen, die Fragen und Schwierigkeiten, «welche die Initiative zum Ausdruck bringt», mit den Betroffenen zu klären, heißt es. Ziel sei es, bestehende Widersprüche zwischen der Seelsorgepraxis in bestimmten Gemeinden und dem kirchlichen Lehramt beziehungsweise den Weisungen der Bischöfe aufzulösen. Die von 530 Personen unterzeichnete Initiative spricht sich unter anderem für eine Kommunionspendung für wiederverheiratete Geschiedene und Mitglieder anderer christlicher Kirchen sowie für die Laienpredigt aus.

Die Schweizer Bischofskonferenz verwies zudem auf die 150-Jahr-Feier ihres Bestehens. Das Jubiläum werde mit einer Festmesse am 2. Juni in Einsiedeln begangen.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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