28 Februar 2013, 10:30
KNA-Chef Ludwig Ring-Eifel lässt die Katze aus dem Sack
 
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Was tut man, wenn man den Papst kritisieren, aber gleichzeitig offene Kritik vermeiden will? Man führt einen Stellvertreterkrieg gegen sogenannte ‚Papstfans‘. Von Pater Engelbert Recktenwald FSSP

Bonn (kath.net) Was tut man, wenn man den Papst kritisieren, aber gleichzeitig offene Kritik vermeiden will? Man führt einen Stellvertreterkrieg und pickt sich jene heraus, „die sich in ihren Überzeugungen durch das Ratzinger-Pontifikat von Anfang an bestätigt” sahen. Genau das tat nun der Chefredakteur der Katholischen Nachrichtenagentur KNA Ludwig Ring-Eifel auf dem offiziellen Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland katholisch.de (Die Trauer der Rebellen).

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“Ludwig Ring-Eifel meint damit all jene, die er nun, da das Pontifikat Benedikts XVI. zu Ende geht, als ‘Papstfans’ herabsetzt. Ein Ausdruck, der dem kirchlichen Verständnis von Papsttreue, Gehorsam gegenüber dem Stellvertreter Christi und Anhänglichkeit gegenüber dem Nachfolger des Menschenfischers Petrus keineswegs gerecht wird. Daß der von den deutschen Bischöfen bezahlte KNA-Chef nicht zu den ‘Papstfans’ gehört, versteht sich im Umkehrschluß von selbst”, schrieb dazu treffend Guiseppe Nardi.

“Wo waren wir, als er [der Papst] verhöhnt und angegriffen wurde?”, fragte kürzlich Stephan Baier in der Tagespost im Rückblick auf Benedikts Pontifikat. Einer der Wenigen, die in der heißesten Phase des medialen Papstbashings öffentlich zum Papst standen, war z.B. Matthias Matussek, dessen Sache das feige Wegducken nicht ist, wie er einmal bekannte.

Dass genau dies der KNA anscheinend ein Dorn im Auge ist, musste Matussek vor einem knappen Jahr bitter erfahren, als er in einem KNA-Bericht runtergemacht wurde (Kostprobe: “Warum Matussek für die Positionen des Papstes, gegen Frauen als Priester und für den Zölibat eintritt, blieb auch in Stuttgart [bei einer Diskussion mit Dietmar Mieth] letztlich unklar. Aber es ist auch egal”), was wiederum von Ring-Eifel umgehend im Sinne eines Jetzt hab dich nicht so dementiert wurde. Doch nun hat Ring-Eifel in seinem Rundumschlag, in dessen Verlauf er Matussek z.B. liebevoll einen ultramontanen Vorzeige-Katholik der "Spiegel"-Redaktion nennt, die Katze aus dem Sack gelassen.

Foto: (c) www.katholisch.de/Screenshot







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