16 Februar 2013, 09:45
Lateinamerika-Kardinal: Papst regierte nicht stark genug
 
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Erzbischof von Bogota, Salazar: Aber er hinterlässt reiches Lehramt und ging vorbildlich mit Missbrauchsskandal um

Bogota (kath.net/KAP) "Benedikt XVI. war ein exzellenter Theologe. Er wird uns mit einem ungeheuren Reichtum auf dem Feld des Lehramts hinterlassen. Aber aus dem Blickwinkel der Regierung war es kein starkes Pontifikat", sagte der kolumbianische Kardinal Ruben Salazar Gomez (70), Erzbischof von Bogota, laut einem Bericht der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA (Freitag) in einem Radiointerview. Die letzten Jahre von Johannes Paul II. hätten sich "ohne Lösung fortgesetzt".

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Dagegen bewertete der südamerikanische Kardinal, dem bei der anstehenden Papstwahl Außenseiterchancen eingeräumt werden, den Umgang Benedikts XVI. mit den Skandalen um sexuellen Missbrauch als vorbildlich. Der deutsche Papst habe dafür klare Vorgehensweisen erarbeitet. Salazar ist auch Vizepräsident des Lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM.

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Foto: (C) www.cec.org







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