SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
- EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
- ZDF hasst Katholiken
- Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
- Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
- Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
- Wahrheit ist heilsrelevant
- Es gibt keine zweite Chance mehr
- Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
- 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
- Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
- Technisch brillant, geistig obdachlos
- "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
- Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
- Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
| 
Der Dalai Lama warnt vor Mission15. Februar 2013 in Chronik, 11 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der Friedensnobelpreisträger warnte vor Proselytismus, dem Abwerben von Gläubigen. Ich mag keine Bekehrungen - Oswald Kardinal Gracias widerspricht: Zur Religionsfreiheit gehöre auch das Recht auf Glaubenswechsel
Bombay (kath.net/idea) Der Dalai Lama (Foto), Oberhaupt des tibetischen Buddhismus, hat in Indien sein Nein zu Mission und Religionswechsel bekräftigt. Mit seinen Äußerungen sorge er für Verwirrung und Unmut bei vielen Christen, berichtet der katholische Informationsdienst AsiaNews. Der 77-Jährige hatte am 23. Januar eine katholische Hochschule in Bombay besucht und dabei vor Proselytismus, dem Abwerben von Gläubigen, gewarnt. Der Friedensnobelpreisträger wird mit den Worten zitiert: Ich mag keine Bekehrungen, weil sie negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben. Er erwähnte in diesem Zusammenhang die Ermordung des australischen Missionars Graham Staines und seiner beiden Söhne Philip und Timothy am 22. Januar 1999 sowie die Ausschreitungen hinduistischer Extremisten gegen Christen im Jahr 2008 im Bundesstaat Orissa. Dabei wurden nach kirchlichen Angaben 96 Christen umgebracht, etwa 50.000 wurden aus mindestens 315 Dörfern vertrieben sowie 252 Kirchen, 4.640 Häuser und 13 Schulen zerstört. 
Katholischer Erzbischof widerspricht Der katholische Erzbischof von Bombay, Kardinal Oswald Gracias, widersprach dem Dalai Lama. Der Baptist Staines habe nicht missioniert, sondern sich mehr als 30 Jahrelang um Lepra-Kranke gekümmert, und die Unruhen in Orissa hätten soziale Ursachen. Christen könnten den biblischen Missionsauftrag nicht aufgeben. Zudem schütze die indische Verfassung die Religionsfreiheit. Dazu gehöre auch das Recht, den Glauben zu wechseln. Laut AsiaNews befürchten indische Christen, dass die Worte des Dalai Lama als Unterstützung für Anti-Bekehrungsgesetze gedeutet werden, die in einigen Bundesstaaten in Kraft sind. Sie erschweren den Religionswechsel von Hindus zum Christentum oder Islam, nicht aber umgekehrt. Kein Verzicht auf Mission Kardinal Gracias, der den Dalai Lama persönlich kennt, hält ihn für einen aufrichtigen Mann. Vielleicht habe er sagen wollen, man solle durch Mission keine Probleme heraufbeschwören. Doch Christen könnten deshalb nicht auf Mission verzichten. Der Dalai Lama ist unter anderem auf den Deutschen Evangelischen Kirchentagen 1993 in München und 2003 in Berlin mit großer Begeisterung empfangen worden. Von den 1,2 Milliarden Einwohnern Indiens sind 82 Prozent Hindus, zwölf Prozent Muslime und mindestens drei Prozent Christen. Der Rest gehört anderen Religionen an. Foto Dalai Lama: © Wikipedia/Welt Atlas This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | la gioia 16. Februar 2013 | | | |
@willibald reichert
Haben Sie meinen Dank für Ihre Zustimmung und die nun noch ergänzenden, interessanten Erläuterungen, mit denen ich voll und ganz übereinstimme. |  0
| | | | | reilia7 16. Februar 2013 | | | | @dominique Verzeihen Sie bitte, aber Religionen und Menschenrechte gehen selten einher. Leider! |  0
| | | | | willibald reichert 15. Februar 2013 | | | | la gioia Der Dalai Lama ließ beispielsweise verlauten, Daß
die Familie ein Hindernis auf dem Weg zur Erleuchtung
sei. Auch die linken Parteien aller Couleur sind sich
darin einig, die Familie durch die staatliche Be-
treuung zu ersetzen, weil man dann schon in den
Kitas mit der Indoktrinierung der Allerkleinsten be-
ginnen kann. Das ist letzten Endes auch ein ver-
steckter Kampf gegen den Glauben und den Vor-
rang des elterlichen Erziehungsrechtes gegenüber
den Greifarmen des \"Allesbeglückers\" Staat. Lei-
der ist den heutigen Politkern, die mit dem \"C\" hau-
sieren gehen, seit der unseligen Familienministerin
Süßmuth der Schutz der Familien immer weniger
wert. Man hat selber längst vor den Gesellschafts
verändern kapituliert und richtet die politischen
Entscheidungen daran aus, wohin der Main-
stream sich bewegt! |  1
| | | | | Dismas 15. Februar 2013 | |  | Der Herr ist m.M. nach ein \"lächender Heuchler\" . So behauptete er mal, er glaube auch an einen Gott -
für einen Buddhisten ist das natürlich Unfug, er wollte sich nur an die westlichen Gewohnheiten anpassen, bis seine Mission weiterschreiten könne. Außerdem: vor rund tausend Jahren hat der tibetanische Buddhismus das dortige Christentum verfolgt und ausgerottet. Die Spitze war ja, als der Dalai Lama, als er während der Hungerstreiks gegen die chin.Besatzung Tibets von Tibetern aufgefordert wurde teilzunehmen, sagte, er sei gegen Gewalt und ein Hungerstreik wäre ja Gewalt gegen seinen Körper! -Sehr edel der Mann.... |  1
| | | | | Smaragdos 15. Februar 2013 | | | | Vor Fanatismus warnen statt vor Mission Statt vor Mission zu warnen, hätte er lieber vor religiösem Fanatismus (bei den Hindus) gewarnt (siehe Orissa)! |  2
| | | | | 15. Februar 2013 | | | | Der unvermeidliche Dalai Lama schon wieder! Ich glaube nicht, daß ein Götzenpriester ein \"aufrichtiger Mann\" sein kann. Wenn man sich mehr in den Buddhismus vertieft, kommt einem nur das nackte Grauen.
Und wir importieren derzeit dieses Zeug ins ehemals christliche Europa!? Und der Herr Dalai Lama will uns das Missionsgebot Christi ausreden?
Das ist ziemlich krank alles. |  1
| | | | | dominique 15. Februar 2013 | | | | Zum wiederholten Male und weil es offenbar immer wieder gern denaturiert wird: Das Recht auf Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht. Menschenrechte sind Individualrechte (und keine Narrenfreiheit für religiöse Vereinigungen). Es liegt somit in der Entscheidungsfreiheit des mündigen Individuums, welche Religion er für sich wünscht. Religionsvertreter können jedem Individuum so viel erzählen wie sie wollen - egal ob sie ihm den Verbleib in einer Religion erzählen oder den Wechsel zu einer anderen - HAUPTSACHE es werden keine gesellschaftlichen Zwänge, Erpressungen, gerichtliche Sanktionen und sonstige Drohszenarien aufgebaut. Zu diesen Drohszenarien gehören (wenn auch in subtiler Form) die Aussagen des Dalai Lama. |  1
| | | | | girsberg74 15. Februar 2013 | | | | Richtig zu Ende gedacht. lieber Dalai Lama? Wenn man die philosophische Konsequenz betrachtet, – die Wahrheit / den Wahrheitsanspruch einer jeden Religion völlig beiseite gelassen –, so bedeutet das, dass man auch keine Vernunft (von anderen) annehmen / übernehmen darf. |  2
| | | | | 15. Februar 2013 | | | | Sehr gute Frage, @SpatzInDerHand! Was mich daran stört, ist nicht, dass er kommt, eine Außenperspektive ist schon interessant. Auch im konkreten Fall war es ein Diskussionsbeitrag dem Kardinal Gracias (schöner Name für einen Kirchenmann) sofort widersprochen hat. Alles ganz respektabel.
Aber wenn der Dalai Lama den Westen besucht, wird er oft dargestellt wie ein Wahrheitsorakel Das geht nicht von ihm selber aus, es ist ein Medienproblem. Aber es ärgert schon, besonders angesichts der berühmten \"sprungbereiten Feindseligkeit\" derselben Medien dem Papst gegenüber.
PS.
Unter den 117 Papstwählern im Konklave sind fünf Inder. Das ist ein Streiiflicht darauf, wie dynamisch sich die Kirche dort entwickelt. |  1
| | | | | SpatzInDerHand 15. Februar 2013 | |  | Wenn der Dalai Lama kein Fan von Proselytismus ist, warum reist er dann soviel zu uns in den Westen? ;) |  6
| | | | | Irustdim 15. Februar 2013 | | | |
Vom Herrn haben wir ALLE Christen eine Auftrag bekommen: das Evangelium zu Verkünden zu der ganzen Menschheit. Wir müssen den Befehl Gottes folgen und zwar ohne Wenn und Aber! |  5
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuMission- Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
- „Die Vision des hl. Ansgar war größer als nationale oder regionale Horizonte“
- P. Wallner: Weltmission Schlüssel für Aufbruch der Kirche in Europa
- Holy Family Mission – ein missionarisches Projekt zur Erneuerung der Kirche in Irland
- Befreite Ordensfrau aus Mali: Mission muss weitergehen
- Christlicher Missionar aus Türkei ausgewiesen
- Papst: Jeder ist zur Mission aufgerufen
- Jüngster US-Abgeordneter spricht über Bekehrung von Moslems und Juden
- Vatikan betont Bedeutung der Mission in Zeiten der Pandemie
- Hier bin ich, sende mich!
| 





Top-15meist-gelesen- SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
- ZDF hasst Katholiken
- EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
- Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
- Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
- "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
- Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
- Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
- Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
- Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
- "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
- Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
- Wahrheit ist heilsrelevant
- Eine katholische Heldin
- „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“
|