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Bischof verbietet Priestern der Piusbruderschaft Nutzung von Kirchen

3. Februar 2013 in Schweiz, 26 Lesermeinungen
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Im Bistum Lausanne, Freiburg und Genf darf die Gemeinschaft keine katholischen Kirchen benutzen.


Schweiz (www.kath.net)
Priester der schismatisch-orientierten Piusbruderschaft dürfen im Bistum Lausanne keine katholischen Kirchen mehr benutzen. Dies berichtete am Samstag "Radio Vatikan" unter Berufung auf die italienische Zeitung "La stampa". Ein entsprechendes Dekret von Bischof Charles Morerod wurde bereits am 20. Januar unterzeichnet.


Vor seiner Ernennung zum Bischof von Lausanne, Freiburg und Genf im November 2011 gehörte der Dominikanerpater und Theologe der Kommission der Glaubenskongregation an, die die Gespräche mit Vertretern der Piusbruderschaft zu führen hatte. Bei der Veröffentlichung des Dekretes wies das Bistum laut „la Stampa“ darauf hin, dass die Priester der Bruderschaft im Sinne der katholischen Kirche „a divinis“ suspendiert seien und ihr Priesteramt nicht ausüben dürften.

Deswegen sei den Priestern der Bruderschaft Pius X. das Nutzen der Kirchen und Kapellen untersagt. Das Dekret regelt die Überlassung von Kirchen und Kapellen an nicht-katholische Religionen und Konfessionen; Nichtchristen dürften Kirchen nicht zur Verfügung gestellt werden, christlichen Konfessionen wie etwa Reformierten, Lutheranern, Anglikanern oder Orthodoxen dagegen aus pastoralen Gründen dagegen schon.


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