Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  2. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  3. ZDF hasst Katholiken
  4. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Wahrheit ist heilsrelevant
  8. Es gibt keine zweite Chance mehr
  9. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  10. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Technisch brillant, geistig obdachlos
  13. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  14. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  15. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium

Vatikan fordert Anti-Rom-Priester zum Widerruf auf

21. Jänner 2013 in Chronik, 26 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die römische Glaubenskongregation habe ihm angeblich die Exkommunikation für den Fall angedroht, dass er bei seinen Ansichten bleibe


Dublin (kath.net/KNA) Der irische Priester Tony Flannery ist nach eigenen Angaben vom Vatikan zum Widerruf seiner Aussagen über eine mögliche Zulassung von Frauen zum Priesteramt aufgefordert worden. Die römische Glaubenskongregation habe ihm die Exkommunikation für den Fall angedroht, dass er bei seinen Ansichten bleibe, sagte Flannery laut der Tageszeitung «Irish Times» (Montag). Der 66-jährige Geistliche, Mitglied des Redemptoristenordens, sprach von «einschüchternden, unverhältnismäßigen und an die Inquisition erinnernden» Maßnahmen.


Dem Bericht zufolge wurde Flannery weiter ermahnt, jede Verbindung zu der von ihm gegründeten liberalen «Vereinigung katholischer Priester» (Association of Catholic Priests, ACP) zu lösen. Er solle sich weder in Medien äußern noch Bücher oder Beiträge veröffentlichen. Bereits im Februar vergangenen Jahres war er von seinen priesterlichen Aufgaben entbunden worden. Eine Wiedereinsetzung sei nur möglich, wenn er in einem zuvor von der Glaubenskongregation geprüften Artikel die kirchenamtliche Lehre zur Priesterweihe, Empfängnisverhütung und Homosexualität bekräftigt. Zudem müsse er darauf verzichten, wiederverheirateten Geschiedenen Sakramente zu spenden.

Die Redemptoristen, denen Flannery seit 1964 angehört, stellten sich hinter Flannery. Der Orden erklärte, er unterstütze die Bemühungen des Priesters, bisweilen «Ansichten von Menschen zu formulieren, denen er in seinem Seelsorgedienst begegnet». Zugleich beklagte die Ordensleitung fehlende Dialogstrukturen in der Kirche, um sich mit Fragen seitens der Gläubigen auseinanderzusetzen.


(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 ProConsul 28. Jänner 2013 
 

Wann

Wann droht Rom endlich Schüller das Gleiche an?


0
 
  25. Jänner 2013 
 

Also den Menschen dienen können die Priestermenschen auch ausserhalb der Kirche oder der Orden, wenn sie sich nicht an Regeln halten wollen. Diese alten frustrierten Priester haben doch die letzen vierzig Jahre Zeit gehabt um die Gesellschaft zu verbessern. Nur die röm. kath.Kirche dauernd ändern zu wollen reicht für ein gelungenes Priesterleben einfach nicht.


1
 
 Hadrianus Antonius 24. Jänner 2013 
 

Mangel an Demut, Disziplin und Gehorsam

Diese Geschichte zeigt zum sovielten Male eine Vermischung von ungezügeltem Drang, Menschen zu helfen, kombiniert mit Renitenz (Ungehorsam) und Abkehr von der Kirche und vom Lehramt, und -was mich immer noch am meisten erstaunt- eine totale Verblendung für die Verlotterung des christentums;
besonders illustrativ ein Artikel von P. Augustin Schmied CSsR, ebenfalls Redemptorist, in den Klemensblättern (8-9/2012) über die Früchte des II. Vatikanums; am Rande erwähnt sei hier, daß die Abonnentenzahl der Zeitschrift \"Theologie der Gegenwart\" von ca. 4000(ca.1965) auf jetzt 450 gefallen ist- das ist eine schlimmere Verlustquote als bei Verdun, der Somme, Ypern und Kursk, fast so hoch wie die Überlensrate der Stalingradheimkehrer.
Ich bin vielleicht brutal, aber eine ausgedehnte Besinnungszeit bei den Transalpinen Redemptoristen auf der OrkadeniInsel Papa Strongway wäre wahrscheinlich sehr nützlich.


2
 
 Kathole 23. Jänner 2013 
 

@Adson_von_Melk: Sie vermischen die Ebenen bzw. Kategorien

Sie bringen hier wieder einmal die völlig verschiedenen Ebenen der unterschiedlichen Aussagen über die heutige Bedeutung der deutschsprchigen Ortskirchen im weltkirchklichen Ganzen durcheinader.

In geistlicher, also genuin kirchlicher, Hinsicht sind D-A-CH (deutschspr.) absolutes Mückengewicht. Die weltkirchlich heute so bedeutsamen neuen kirchlichen Bewegungen und Gemeinschaften sind hier völlig unterrepräsentiert, in manchen Diözesen sogar nahezu unbekannt, von der lokalen Hierarchie oft argwöhnisch betrachtet und von der kirchlichen Bürokratie fast immer feindselig abgelehnt. Kleine Lichtblicke wie z.B. Stift Heiligenkreuz, Jugend 2000 und Petrusbruderschaft sind hier die absolute Ausnahme.

In instituitionell-materieller, also weltlicher, Hinsicht hingegen sind D-A-CH (deutschspr.), dank Zwangskirchensteuer/-beitrag und Dotationen, absolutes Mammutgewicht im weltkirchlichen Vergleich. Das erklärt die scheinbar so gegensätzlichen Bewertungen.


3
 
 Theodor69 23. Jänner 2013 
 

@Chris2

Vielen Dank für das Lob.
Dien Modernisten macht es nichts aus ungehorsam zu sein - ja, sind sind sogar stolz darauf, denn das macht sie zu \"mündigen Katholiken\". Die extrem Konservativen (Piusbruderschaft) sind ungehorsam, wollen es aber nicht wahr haben. Sie tun so. als wären sie in der Einheit mit der katholischen Kirche, sind es aber nicht.


1
 
 Chris2 23. Jänner 2013 
 

Glaube und Gehorsam

@Theodor69: Sie haben gerade sehr schön illustriert, daß manche \"konservative Katholiken\" ebenfalls sehr selektiv denken: Die Modernisten haben Schwierigkeiten mit Glaube(nstradition) und Gehorsam, Pius stellt die Glaubenstradition (angesichts des verheerenden Zustands der Kirche gerade im deutschsprachigen Raum) über alles und \"konservative Katholiken\" ignorieren immer wieder die Glaubenstradition zugunsten des Gehorsams. Die Kirche kann den Glauben aber nur weiterentwickeln, niemals zentrale Glaubensaussagen (v.a. die Dogmen) ändern. Auch kein Konzil und kein Papst. Die Klärung, was nun Asche und was Glaubensg(l)ut ist, erhoffe ich mir u.a. von den Gesprächen zwischen Rom und Pius X...


2
 
 klausi_hde 22. Jänner 2013 
 

Gehorsamkeit und Frieden

\"Gehorsamkeit und Frieden\" war die Losung des hochverehrten Papstes Johannes XIII - und er konnte so die Kirche und die Welt verändern.
Am Priesteramt für Frauen geht auf Dauer kein Weg vorbei, aber unsere Kirche ist noch nicht an diesem Punkt angelangt. Daher sollten wir um Geduld und Demut bitten. Bis dahin heißt es nach wie vor Gehorsamkeit und Frieden.


2
 
  22. Jänner 2013 
 

@Calimero: Sie töten mich! Das Machtbollwerk

der österreichischen Kirche! *rotfl*

Und selbst bei der Einschätzung der dt. Kirche reichen die Einschätzungen im kath.net Forum von - Zitat - Fliegenschiß auf der Landkarte - Zitat Ende - bis hin zu einer sinistren Machtballung, die selbst Rom vor sich her treibt.

@chriseeb74: Sie hören P. Flannerys Namen zum ersten Mal, Schüller ist in aller Munde. Als Leser engl. Blätter versichere ich ihnen, in Irland ist es umgekehrt. Wobei P. Flannery eine ganz ähnliche Organistation wie Schüller gegründet hat, aber in Irland brennt es halt noch viel mehr.

@viele hier:
Der Ruf nach Exkommunikation ist ein bisschen simpel. Ungerechterweise wirkt diese Drohung ja auch nur bei Leuten, die sich einen gewissen Rest Kirchlichkeit bewahrt haben.
Der eben verstorbene Theologe Tissa Balasuriya kehrte nach einem Jahr zurück, hartnäckige Rechthaber wie Schüller oder die Piusbrüder lassen sich da weniger beeindrucken.


1
 
 Chris2 22. Jänner 2013 
 

Äpfel und Birnen

Theodor69: Kirchenrebellen - die \"alles ändern\" (bzw. über Bord werfen) wollen und Pius X - die \"gar nichts ändern\" wollen in einen Topf zu werfen, ist schon ein starkes Stück. Immerhin können sich letztere auf lange Zeit gültige katholische Riten und Lehren berufen, während erstere sogar gegen den Willen des Herrn selbst rebellieren, der beispielsweise beim letzten Abendmahl keine Frauen beauftragt hat. Womit diese unse(e)lige Debatte eigentlich schon erledigt sein sollte.


2
 
 Fragender 21. Jänner 2013 
 

@St. Michael: \"Lächerlich\"?

Nun, ich würde mich mit solch einer Formulierung oder des schätzen von Prozentzahlen zurückhalten, aber eins ist klar: Ein großes Übel in der Kirche ist es heute, dass sich dort viele als katholisch gelten, in Wirklichkeit aber \"reißende Wölfe\" sind - diesem Gräul muss Einhalt geboten werden!!...
Gott hat Geduld, aber so klar wie das Menschenleben schnell vorbei sein kann, so klar ist es auch, dass Jesus Christus durch den Heiligen Geist nach dem Willen des Vaters die Kirche erneuern will und wird!!!


2
 
 Theodor69 21. Jänner 2013 
 

chriseeb74

Da bin ich einfach anderer Meinung. Kein Schüller-Anhänger wird nach einer Exkommunikation überlegen, ob er ihn weiter unterstützen soll. Das Motto wird sein:\"Jetzt erst recht!\". Die Anhänger der Piusbruderschaft tun ja im übrigen auch so, als ob sie katholisch wären...


1
 
 chriseeb74 21. Jänner 2013 
 

@Theodor69

Natürlich vertraue ich dem Papst.
Allerdings nicht Ihrem Argument, dass Schüller nach einer Exkommunikation weiter machen würde. Dann steht er außerhalb der Kirche und viele Anhänger würden sich überlegen ihn weiter zu unterstützen, denn dann sind sie selbst gefährdet.
Er ist ein Phänomen der letzten 60 Jahre, dass Kirchenkritiker nicht mehr bereit sind aus der Kirche auszutreten, sondern sie wollen die Kirche von innen \"reformieren\". Sind sie erst weg (z.B. Drewermann oder Ranke-Heinemann), hört man kaum noch etwas von ihnen. Also von daher sollte man vehemente und unbeugsame Kritiker mehrfach ermahnen, aber dann auch konsequent handeln. Und im Falle Schüller wird nicht konsequent gehandelt!! Warum aber im Fall dieses irischen Redemptoristen?? Ich glaube, dass die ÖBK nicht mitspielen will, oder!!!!???


2
 
 Calimero 21. Jänner 2013 
 

Machtverhältnisse

@ chriseeb74

\"Wird hier mit zweierlei Maß gemessen?\"

Sieht so aus.
Gegen die Geld- und Machtbollwerke der dt. und östereichischen Kirche kommt der Vatikan einfach nicht mehr an.

Zum Text:
Wie ich das lese, basiert die Meldung auf Angaben des irischen Priesters. Hat sich der Vatikan eigentlich auch zum Thema geäußert?

Der Priester kann ja viel erzählen.


2
 
  21. Jänner 2013 
 

robermarsch

Danke für die realistische Beschreibung des heutigen Zustandes in der KATH Kirche.
Und danke auch an die Redaktion von Kath net auch mal eine kritische Stimme zu Wort kommen läst. Nur eine offene Meinungsäusserung hilft den \"denkenden Katholiken\" das Vertrauen in die Amtskirche wiederzu finden


1
 
 st.michael 21. Jänner 2013 
 

Lächerlich!

Stellen wir die Gretchenfrage einmal der DBK zum Beispiel, oder in Österreich oder der Schweiz, es müßten hunderte Kleriker mit der Exkommunikation bedroht werden.
Einen Fall zu nehmen ist geradezu lachhaft, denn die Kirchenspaltung ist so weit fortgeschritten.
Der Tag wird kommen, an dem den katholischen Priestern, Bischöfen etc. eine Art Treueerklärung zur heiligen kath. Kirche vorgelegt wird und wer diese nicht in allen Punkten unterschreibt, kann nicht mehr Amtsträger sein.
Dann dürften aber über 60% der Kleriker der sog.1 Welt, die Kirche verlassen.
Wie gesagt, es muß ein neuer Gesamt Konsens her, der sich an der Kirche orientiert und ihren Wahrheiten und nicht am jeweiligen Bedürfnis des herrschenden Zeitgeists


1
 
 Irustdim 21. Jänner 2013 
 

@Sylvester

und glauben Sie, dass die von Flannery erwünschten Maßnahmen Seelen retten werden? Im ernst? Denn ich glaube, dass gerade diese Maßnahmen Menschenseelen in dem Abgrund ziehen.


2
 
 Theodor69 21. Jänner 2013 
 

@chriseeb74

Vielleicht können Sie auch einfach dem Papst vertrauen. Er ist klug und feinfühlig, aber dennoch klar.
- Außerdem wäre eine Exkommunikation von Schüller auch nicht die Lösung. Wäre Schüller dann ruhig? Würde er nicht mehr seine Thesen verbreiten? Nein - er wäre der Held, der dem Vatikan trotzt - und der Vatikan wäre die \"böse Macht\" die keinen Widerspruch duldet.


3
 
  21. Jänner 2013 
 

Natuerlich

Natuerlich betreiben Katholiken Empfaengnisverhuetung, es gibt die aerztliche Schweigepflicht... und mehr.
Natuerlich gibt es einen Unterschied zwischen Welt und Kirche.
Natuerlich... gibt es die Inquisition, auch wenn dies anders benannt wird.
Natuerlich kann man sich als Reicher freikaufen, als Armer nicht.
Natuerlich schuetzt die kath.Kirche ihre eigenen Strukturen.
Natuerlich... haben die Angestellten keine
Handlungsfreiheit.
Keine Redefreiheit, keine Meinungsfreiheit...
daher wird die Glaubensfreiheit ja beschworen, um katholisch zu werden, zu bleiben...
die Widersprueche sind nicht zu uebersehen.
Natuerlich ist ein Frauenpriestertum etwas anderes... als Empfaengnisverhuetung und wieder etwas anderes als Homosexuellen-Partnerschaft...
Wieso wird das in einem Atemzug genannt?
Ob man ueberhaupt von einem 85jaehrigen Papst eine Neuerung erwarten darf? haette es in den 1960ger Jahren
nach dem mir unbekannten vatican.Konzil
geaendert werden mue


1
 
 chriseeb74 21. Jänner 2013 
 

@ Theodor69

aber anscheinend nicht bei allen Schafen, sondern nur bei ganz bestimmten; zumindest interpretiere ich das hierraus. Übrigens:
Den Namen des irischen Redemptoristen höre ich das erste Mal. Schüllers Initiative hingegen ist in aller Munde und hat inzwischen weltweit Nachahmer gefunden.
Um in Ihrem Wortspiel zu bleiben: Welches Schaf (oder ist es eher ein Wolf) ist für die Herde gefährlicher???
Oder um es etwas anders zu formulieren:
Wo bleibt hier die Gleichbehandlung?? Dem irischen Pastor wird die Exkommunikation angedroht, Schüller darf sein perfides Spiel weiter betreiben??? Ich verstehe das ehrlich gesagt nicht mehr?? Vielleicht kann man mir das erklären!!


2
 
 Tisserant 21. Jänner 2013 

Zweifel

Diese Zerissenheit in der Kirche, die es eigentlich schon immer gab, läßt viele heute Zweifeln bzw Verzweifeln, ob sie sich auf den Weg zum Priester, Ordensmann bzw Ordensfrau machen sollen. Man kann jetzt sagen eine echte Berufung läßt Gott nicht fallen, aber man muß schon ein sehr dickes Fell haben und vieles ertragen und erdulden was die Kirche insbesondere in Deutschland betrifft!
Das Bild der Kirche in der Öffentlichkeit ist verheerend! Und es ist uns allen nicht gelungen diese Kraft des Glaubens nach innen zu stärken, so daß Berufungen reifen können! Diese Leute die aus der hl kath Kirche ein irgenwie geartete protestantische Deformation machen wollen, nach strammer Ideologie Zeitgeistes, werden von den Zeitgeistlern in den Medien hofiert!


2
 
 Theodor69 21. Jänner 2013 
 

@chriseeb74 - so einfach ist das alles nicht

Einerseits muss der Vatikan darauf achten, dass die wahre Lehre durch ihre Priester und Bischöfe verkündet wird, andererseits können drastische Maßnahmen z.B. Exkommunikation die Lage auch verschlimmern.
Welch große Anstrengungen unternimmt unser Papst um die Piusbrüder wieder ins katholische Boot zu holen. Er hätte auch die Exkommunikation stehen lassen können und sagen: “Sie brauchen sich ja nur ihre Taten zu bereuen und sich wieder der kirchlichen Hierarchie unterordnen“. – Aber nein, er sucht das Gespräch und läuft ihnen direkt nach, wie „der Hirte dem verlorenen Schaf“…


2
 
 prim_ass 21. Jänner 2013 
 

Und ich dachte schon...

... bei der Artikelüberschrift, es geht um Schüller und Co. Exkommunikation bzw. deren Androhung ist ein wirksames Heilmittel für den einzelnen wie für den ganzen Leib. Leider wird viel zu wenig davon gebrauch gemacht, da man wohl vergessen hat, dass eine Exkommunikation ein Dienst der Liebe ist, ein dringlicher Ruf zur Umkehr, die ja gerade nach einer Exkommunikation möglich und erwünscht ist!


6
 
 M.Schn-Fl 21. Jänner 2013 
 

Gehorsam

In seinem Prolog zu den beiden Jesus-Bänden schreibt der Heilige Vater Benedikt XVI. auf S. 46
\"Maria wird Mutter durch ihr Ja. ... Durch ihren Gehorsam ist das Wort in sie eingetreten und in ihr fruchtbar geworden.\"
Daraus ergibt sich, dass in den Ungehorsamen das Wort des Ewigen Vaters, Christus, nicht eintritt und auch nicht fruchtbar werden kann.
Wie unten schon gesagt, verbindet der Hebräerbrief Ungehorsam und Unglaube miteinander.
Diese Priester in irland, im Redemptoristenorden, in Österreich und überall auf der Welt dokumentieren mit Ihrem Ungehorsam auch ihren Unglauben und sind sich nicht bewußt, dass Christus sich ausdrücklich mit seiner Kirche ( nicht nur vor Damaskus) identifiziert hat.
\"Wer euch hört, der hört mich.\"
So muß der Gehorsam ein intelligenter sein und das ist urkatholisch und ganz gegen den Zeitgeist, wo es heisst: \"ICH bin der Maßstab.\"


6
 
 M.Schn-Fl 21. Jänner 2013 
 

So, so,

wenn der Heilige Stuhl einen Ordenspriester ermahnt, die Lehre der Kirche zu vertreten, dann wird von diesem und seiner abgedrifteten Ordensleitung gleich die Inquisitionskeule geschwungen und der so genannte Dialog angemahnt.
Wir lesen zur Zeit in der täglichen Lesung den Hebräerbrief. Dort heißt es in 3, 18-19
\"Wem hat ER geschworen, sie sollen nicht in das Land meiner Ruhe kommen, wenn nicht den Ungehorsamen?
Und wir sehen, dass sie wegen ihres Unglaubens nicht hineinkommen konnten.\"

Ungehorsam und Unglaube werden hier in enge Beziehung gesetzt. Die Redemtoristen sollten mal in einer Bibel-Konkordanz unter \"Gehorsam\" nachschlagen und sich daran erinnern , dass der Hebräerbrief sagt: \"Obwohl Er der Sohn war, hat Er durch Leiden den Gehorsam gelernt.\"
Weiter sollten sie bedenken, dass wir einem Herrn folgen, von dem der hl. Paulus sagt, dass Er gehorsam bis zum Tod am Kreuz war.


6
 
 chriseeb74 21. Jänner 2013 
 

Und was ist mit Schüller???

Wird hier mit zweierlei Maß gemessen?
Warum wird Schüllers Pfarrer-Initiative nicht auch die rote Karte gezeigt??
Oder stellen sich hier einige österreichische Bischöfe, Kardinal quer und unterstützen Rom in dieser Angelegenheit nicht??
Fragen über Fragen, die die Glaubwürdigkeit Roms m.E. in dieser Hinsicht in Frage stellt!!


8
 
 Sylvester 21. Jänner 2013 
 

Seele

Aufwachen !!!!!!!
Wir kümmern uns um viele Dinge, aber leider nicht um das Wichtigste !
Das wichtigste ist die Seele eines jeden Menschen !
Mit diesen Dingen retten wir keine Seele , sondern ziehen noch mehr in den Abgrund.
Wachen wir auf ! Es geht hier knallhart um die Seele des Menschen und vor allen Dingen um das was ihm nach dem Tod erwartet !
Himmel oder Hölle !!!!!!!!!!!!!


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Irland

  1. „Möge die Hand Gottes uns schützen“
  2. Trendwende in Irland? Beginnt eine Rückkehr zum Glauben?
  3. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit
  4. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  5. Irische Ärzte, die Abtreibungen durchführen, erhalten dafür im Durchschnitt 21.000 Euro pro Jahr
  6. "Im Laufe der neun Monate hat Jesus Stück für Stück mein Herz verändert und geheilt!"
  7. Holy Family Mission – ein missionarisches Projekt zur Erneuerung der Kirche in Irland
  8. Irischer Priester verweigert Pro-Abtreibungspolitiker die Kommunion
  9. Der zukünftige irische Premierminister ist kein Freund der Katholiken
  10. Irland: Wähler lehnen Verfassungsänderung zu Familie und Rolle der Frau ab






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  8. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  9. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  10. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  11. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  12. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  13. Wahrheit ist heilsrelevant
  14. Eine katholische Heldin
  15. „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz