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| ![]() Steht China vor einer geistlichen Erweckung?21. Jänner 2013 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen Chinesischer Wissenschaftler: Bis 2030 sind 30 Prozent der Einwohner Christen Leipzig (kath.net/idea) Bis zum Jahr 2030 werden 30 Prozent aller 1,3 Milliarden Einwohner der Volksrepublik China Christen sein. Dieses Ziel könne erreicht werden, sagte der frühere Minister für Wirtschaftsplanung, der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Zhao Xiao (Peking), auf dem Forum China Connect des Kongresses christlicher Führungskräfte in Leipzig. Eine Transformation mit dem Kreuz Christi wird nach seiner Überzeugung zum Segen für China werden. Zhao hatte im Auftrag der Pekinger Regierung in einer Studie die Wirtschaft der USA mit der Wirtschaft Chinas verglichen. Dabei war ihm aufgefallen, dass die USA stark von der Präsenz von Kirchen geprägt sei. Dies hatte er zum Anlass genommen, sich mit den Hintergründen des christlichen Glaubens zu befassen. Dabei war er 2007 Christ geworden. Die chinesische Entwicklung brauche dringend eine stärkere Hinwendung zum Christentum, denn andernfalls verkomme der Markt der Wirtschaft zu einem Schlachtfeld, sagte er. Am Führungskräftekongress nahm er mit vier weiteren Fachleuten aus China teil, um sich stärker mit christlichen Firmen und Organisationen zu vernetzen nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in den Bereichen Bildung und Ausbildung. Wirtschaft strebt an die Weltspitze Wie Zhao sagte, sei China heute nach den USA die zweitgrößte Wirtschaftsmacht. 2016 werde die Kaufkraft pro Kopf größer sein als in den USA, ab 2020 werde auch das Bruttoinlandsprodukt das der USA übertreffen. Zurzeit wachse die Wirtschaft Chinas jährlich um 7,9 Prozent. Nach Zhaos Beobachtung ist das Wachstum des Christentums allerdings noch größer. Christenunterdrückung in Nordkorea wird beendet Wie Zhao auf Rückfrage der Forumsteilnehmer sagte, werde die Hinwendung zum Christentum in China weitreichende Folgen auch für andere Regionen haben. So werde etwa das weltweit größte muslimisch geprägte Land Indonesien sich dem Christentum zuwenden. Denn dort lebten viele Bürger mit chinesischen Wurzeln, die sich ebenfalls für den christlichen Glauben interessierten. Auch in den arabischen Ländern würden die Muslime in großer Zahl Christen werden. China werde seinen Einfluss auf Nordkorea nutzen, um dort die Christenverfolgung zu beenden. Es gilt derzeit als das Land, in dem die Christen am stärksten wegen ihres Glaubens unterdrückt werden. Die Demokratie in China wird kommen Zhao zeigte sich auch davon überzeugt, dass das bisher kommunistisch regierte China künftig stärker demokratisch geprägt sein werde. Dass derzeit noch bisweilen Menschenrechtler oder Oppositionelle verhaftet würden, sei die Folge des Umgestaltungsprozesses der Gesellschaft. Er verglich die gegenwärtigen Entwicklungen mit einer Schwangerschaft: Das sind die Geburtswehen: Aber das Kind muss auf die Welt gebracht werden. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuChina
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