19 Januar 2013, 09:15
Kölner Kliniken: Pro-Life-Aktivistin täuschte Ärzte
 
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Medienbericht: Eine Abtreibungsgegnerin hat sich als Patientin ausgegeben, sie soll die «Pille danach» verlangt und diese auch bekommen haben.

Köln (kath.net/KNA) Im Fall der Abweisung eines möglichen Vergewaltigungsopfers an zwei Kölner katholischen Kliniken gibt es neue Erkenntnisse. Wie der «Kölner Stadt-Anzeiger» (Samstag) berichtet, soll zuvor eine Abtreibungsgegnerin sich in einer Notfallpraxis auf dem Gelände des St.-Vinzenz-Hospitals als Patientin ausgegeben und nach angeblichem ungeschütztem Sex die «Pille danach» verlangt und auch bekommen haben. Danach habe sie den Vorgang dem Erzbistum Köln gemeldet, so die Zeitung.

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Sie beruft sich dabei auf den Sprecher der Cellitinnen, Christoph Leiden. Die Angst vor solch arglistiger Täuschung soll die katholische Krankenhaus-Stiftung der Cellitinnen dann mitbewogen haben, ihre Richtlinien für die Betreuung von Frauen mit Verdacht auf ungewollte Schwangerschaft neu zu fassen. In dieser Woche hatte der «Stadt-Anzeiger» berichtet, dass zwei Kliniken der Cellitinnen ein Vergewaltigungsopfer mit der Begründung abwiesen hatten, die Behandlung hätte womöglich eine Aufklärung über die «Pille danach» beinhaltet.

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