
Vatikan (kath.net/Osservatore Romano) »Das Vorankommen auf dem Weg der ökumenischen Gemeinschaft erfordert, daß wir immer mehr im Gebet vereint sind, immer mehr dem Streben nach Heiligkeit verpflichtet und immer mehr engagiert in den Bereichen der theologischen Forschung und der Zusammenarbeit im Dienst einer gerechten und brüderlichen Gesellschaft.« Das sagte der Papst zu einer ökumenischen Delegation aus Finnland, die er am Donnerstag vormittag, 17. Januar, anläßlich des Festes des hl. Henrik in Audienz empfing.
Bezüglich des Themas der Gebetswoche für die Einheit der Christen – das in diesem Jahr dem Buch des Propheten Micha entnommen ist: »Was erwartet der Herr von uns?« (vgl. Mi 6,6–8) [im deutschsprachigen Raum: »Mit Gott gehen«] – wies der Papst darauf hin, daß der Prophet ganz klar deutlich mache, was der Herr von uns erwarte: »Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott«. Demütig in der Gegenwart des Herrn voranzugehen, in Gehorsam zu seinem rettenden Wort und im Vertrauen auf seinen barmherzigen Plan, sei ein »ausdrucksstarkes Bild nicht nur für das Leben des Glaubens, sondern auch für unseren ökumenischen Weg zur vollen und sichtbaren Einheit aller Christen«. Einen Weg, so fügte er hinzu, der gemeinsam zu gehen sei: »auf dem engen Pfad der Treue zu Gottes allmächtigem Willen«, um dabei »jeglichen Schwierigkeiten oder Hindernissen, auf die wir treffen mögen, entgegenzutreten«.
Pope welcomes week for Christian Unity (Rome Reports)
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