
Vatikan (kath.net/CNS/jg)
Das Eingeständnis von Lance Armstrong, Dopingmittel verwendet zu haben, sei nur die Spitze des Eisbergs, sagt Msgr. Sanchez de Toca Alameda, der die Abteilung „Kultur und Sport“ des Päpstlichen Rates für die Kultur leitet. Profi-Sport sei zu einer Ware geworden, die den Regeln des freien Marktes und damit des Profits unterworfen sei, kritisierte er.
Menschen würden auf diesem Weg zu „Handelsware“ degradiert. Die Welt des Sports sei „faul, der ganze Radsport, sogar Fußball“, sagte de Toca Alameda wörtlich. Sportler, die Doping eingestanden haben, hätten von großem Druck erzählt, der sie zur Einnahme leistungssteigernder Mittel veranlasst habe. Von ihnen würden ständig bessere Leistungen erwartet. Andere sagten, es sei unmöglich, die hohen körperlichen Anforderungen ohne Dopingmittel erfüllen zu können.
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