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Diözese Linz: Sonderwege der Pfarre Bad Ischl

17. Jänner 2013 in Österreich, 14 Lesermeinungen
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Messbesucher in Bad Ischl berichten von unangebrachter Kritik an Papst Benedikt XVI. und liturgischen Eigenwilligkeiten.


Bad Ischl (kath.net)
Erneut Aufregung in der Diözese Linz. Franz Peter Handlechner, pensionierter Dechant der Diözese Linz, hat Papst Benedikt XVI. in einer Predigt in einem Atemzug mit dem russischen Präsidenten Putin, US-Präsident Obama und anderen umstrittenen weltlichen Persönlichkeiten genannt. Dies geschah Anfang Dezember letzten Jahres während eines Gottesdienstes in Bad Ischl, der auch in anderen Hinsichten fragwürdig war, wie Teilnehmer berichten.


In einem kath.net vorliegenden E-Mail eines Messbesuchers wird weiters kritisiert, dass nicht eines der vorgegebenen Hochgebete verwendet wurde. Der zelebrierende Priester, der pensionierte Theologieprofessor Walter Raberger, verwendete an deren Stelle offenbar selbst erstellte Texte.

Die Pfarre Bad Ischl wird wegen liturgischer Sonderwege immer wieder kritisiert. Pfarrer Christian Öhler ist ebenso Mitglied von Helmut Schüllers „Pfarrer-Initiative“ wie der als „streitbar“ geltende Franz Peter Handlechner. Letzterer ist seit seiner Pensionierung Pfarrmoderator in Linz.

Auf Anfrage von kath.net erklärte Diözesanbischof Ludwig Schwarz, dass die Angelegenheit mittlerweile „geklärt und erledigt“ sei. Genauere Informationen zur "Klärung" wollte der Bischof nicht mitteilen.

Kontakt Bischof Ludwig Schwarz: [email protected]


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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 18. Jänner 2013 
 

@Philosophus @hortensius Nil novum sub sole!

Wie der Hl. Cyprian von Karthago( ca. 254 n.C.) in seiner kernigen Sprache einmal über einem Bischof schrieb (S.E. Kard. Schönborn promovierte meines Wissens über ihm):
\"Ihre Diözese ist eine echte Mülltonne und Sie sind der passende Deckel dazu\".
Ein hartes Wort aber ein klarer Hinweis für uns.
Es war übrigens eins der anvisierten Hauptanliegen des II.Vaticanums, die Patristik viel mehr zu studieren!


1
 
 Einsiedlerin 18. Jänner 2013 
 

nicht nur dort

\"...wird weiters kritisiert, dass nicht eines der vorgegebenen Hochgebete verwendet wurde. Der zelebrierende Priester, der pensionierte Theologieprofessor Walter Raberger, verwendete an deren Stelle offenbar selbst erstellte Texte\"

Ach, unser Pfarrer macht das ständig... :((((( und ist auch PI


1
 
 Vergilius 18. Jänner 2013 
 

Hat es solche Geistliche immer gegeben

oder sind sie eine Herausforderung (Strafe) Gottes?


1
 
 Bonifaz2010 18. Jänner 2013 
 

@Theodor69

Sie haben recht mit Ihrer Beobachtung, daß sich die Qualität des jüngeren Klerus in den letzten Jahren verbessert hat. So hat der nachkonziliare Zusammenbruch doch sein Gutes, denn wer angesichts des allgemeinen Niedergangs der Lehmann/Zollitsch-Kirche noch Priester werden will, muß wirklich eine große Liebe zu Christus und seiner Kirche haben.


2
 
 Theodor69 18. Jänner 2013 
 

kleiner Trost

Wie dem Artikel zu entnehmen ist, handelt sich offenbar um ältere Priester (\"68er Spätlese\"). Die heutigen jungen Priester sind meiner Erfahrung nach deutlich besser . - Ausnahmen bestätigen die Regel, aber selbst Zulehner bestätigte, dass der \"Aufruf zum Ungehorsam\" bei jungen Priestern auf viel weniger Verständnis stößt.


2
 
 raph 18. Jänner 2013 
 

Vermutlich haben viele von uns ähnliche \"Messimitationen\" erlebt. Als Besucher in Salzburg konnte ich dies auch erleben. Der Priester war auch an der Hochschule tätig, das Missale lag zwar am Tisch, doch es war mit vielen bunten Blättern gefüllt. An keiner einzigen Stelle kam aber ein Text aus dem Missale zur Anwendung. :-(


1
 
 raph 18. Jänner 2013 
 

oh wäre dies doch nur die einzige derartige Gemeinde!


3
 
 Dottrina 18. Jänner 2013 
 

Wenn das alles so stimmt,

muß der Diözesanbischof handeln. Wenn er nichts tut, muß Rom einschreiten. Bei solchen \"Pfarrern\" gehört tabula rasa gemacht. Hört sich hart an, ist aber wahrscheinlich für die arme Gemeinde am gesündesten.


1
 
 Bonifaz2010 18. Jänner 2013 
 

In einer deutschen Pfarrei wird im Hochgebet gebetet: \"vereint mit unserem Papst, unserem Bischof und dem evangelischen Landesbischof ...\"


1
 
 Dismas 17. Jänner 2013 

Mietlinge die Pfarrer spielen oder ungetreue Priester,

die nicht umkehren wollen - rausschmeißen....


3
 
 Fröhlich 17. Jänner 2013 

in der pfarre bad ischl wurde auch vor einigen monaten der altarbereich \"neu gestaltet\"

es ist weit über die gemeindegrenze bad ischl bekannt, dass die pfarre dort gerne gegen rom einen spruch von sich lässt.
so soll in ihrem kirchenblatt auch die parole geäußert worden sein \"ohne weißen rauch gehts auch\".


2
 
 hortensius 17. Jänner 2013 
 

Verwirrung

Eine Armeeführung, die gegnerische Offiziere anstellt und sogar schützt, hat keine Zukunft. Das ist der Diözese Linz der Fall. im ersten Johannesbrief, zweites Kapitel vers 19 steht dazu:\"Sie kamen zwar aus unserer MItte, aber sie haben nie zu uns gehört.\" Vor dem jüngsten Gericht wird einmal jeder nach seinen Verdiensten und Schulden gerichtet werden. Auch wenn diese INitiativ-Priester jetzt darüber nur lächeln.


1
 
 Philosophus 17. Jänner 2013 
 

Klärung auf Linzer Art!

Das heißt im Klartext nichts klären, sondern vertuschen! Herrn Raberger hat man Jahrzehnte auf die Theologiestudenten losgelassen.
Übrigens kennt man in der Pfarre Bad Ischl auch nicht den Unterschied zwischen Hl. Messe und Wortgottesdienst, da man auf der Pfarrhomepage immer wieder Bilder von \"Kindermessen\" mit dem Pastoralassistenten (als Vorsteher, ohne Priester!) bewundern kann.


3
 
 Vergilius 17. Jänner 2013 
 

Der Herr Öhlerer wurde auch einmal

vom ORF in einer Rundfunkmesse übertragen. Schmarrn zum Quadrat. Und den Schmus vom Putin hat unser Pfarrer uns auch aufgetischt, scheinbar eine Aussendung der Initiativlinge.


5
 

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