
London (kath.net/CNA/jg)
Seit Beginn des Jahres taucht auf den Profilseiten weiblicher Nutzer der sozialen Netzwerkplattform Facebook regelmäßig Werbung für Abtreibung auf. Die Banner werben für Abtreibungskliniken „in deiner Nähe“. Dagegen regt sich jetzt in Großbritannien Widerstand.
Anthony Ozimic, Sprecher der Lebensschutzgruppe „Society for the Protection of Unborn Children“, fordert die Nutzer auf, bei Facebook gegen diese Art von Werbung Beschwerde einzulegen. „Eine große Gruppe von Gegnern auf Facebook selbst ist die wesentliche Voraussetzung, um Facebook zum Handeln zu bringen“, sagte er wörtlich.
„Welche Art von Kultur übergeben wir an die nächste Generation, wenn das Töten von Babys neben Autoversicherungen, Urlauben und Hochzeitskleidern beworben wird“, fragte Ozimic in Hinblick auf die großteils jugendlichen Nutzer von Facebook.
Abtreibung sei nicht nur die Beendigung einer Schwangerschaft, sondern die Tötung eines Menschen. Die Netzwerk-Plattform sollte Werbung für Abtreibungen daher überhaupt nicht zulassen, fordert er.
Ein Sprecher von Facebook sagte, die Nutzer hätten jederzeit die Möglichkeit, Werbung die ihnen nicht gefalle wegzuklicken. Die Richtlinien der Netzwerkplattform erlaubten Werbung für „Beratungsdienste nach der Empfängnis“, fügte er hinzu.
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