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| ![]() Leiter der «Legionäre Christi» muss in Chemotherapie12. Jänner 2013 in Weltkirche, 1 Lesermeinung Alvaro Corcuera Martinez, Generaloberer der Ordensgemeinschaft «Legionäre Christi», wird bis zum nächsten Generalkapitel in einem Jahr in Erholungszeit bleiben Mexiko-Stadt (kath.net/KNA) Der Generalobere der katholischen Ordensgemeinschaft «Legionäre Christi», Alvaro Corcuera Martinez (55), muss sich einer Chemotherapie unterziehen. Das berichtet die Tageszeitung «Informador» (Mittwoch) unter Berufung auf die mexikanische Pressestelle des Ordens. Corcuera war am 4. Januar in den USA ein Gehirntumor operativ entfernt worden. Der Mexikaner hatte sich wegen starker Kopfschmerzen in Behandlung begeben. Im Oktober ließ er sich für ein Jahr von der Leitung des Ordens und der Laienvereinigung «Regnum Christi» beurlauben. Er habe einsehen müssen, dass er nicht über die notwendige Gesundheit und Kraft verfüge, um «in diesem historischen Augenblick» die Anforderungen der Gesamtleitung zu erfüllen, schrieb er damals an seine Gemeinschaft. Die Leitung hat übergangsweise der Generalvikar der Legionäre inne, der Deutsche Sylvester Heereman (38). Der vom Papst mit der Ordensaufsicht betraute Kardinal Velasio De Paolis betonte damals, es handele sich «weder um eine Amtsenthebung noch um die Ernennung eines neuen Generaldirektors», sondern um eine Erholungszeit, um die Corcuera gebeten habe. Er werde sein Amt lediglich bis zum nächsten Generalkapitel nicht ausüben. Dieses Leitungsgremium tritt nach Ordensangaben Ende 2013 oder Anfang 2014 zusammen. Bis dahin werde Corcuera in verschiedenen Gemeinschaften der Legionäre leben. Der Mexikaner war vor sieben Jahren zum Generaldirektor gewählt worden. Die Legionäre Christi hatten unter Papst Johannes Paul II. (1978-2005) einen Boom erlebt. Bereits in den 90er Jahren tauchten Gerüchte über moralische Verfehlungen ihres Gründers Marcial Maciel Degollado (1920-2008) auf. 2009 ordnete Benedikt XVI. eine kircheninterne Untersuchung an, bei der die Verfehlungen bestätigt wurden. Viele Mitglieder verließen die Gemeinschaft. Die Legionäre distanzierten sich von Maciel und befassen sich mit der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit. (C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Foto: © www.regnumchristi.org/de Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuLegionäre Christi
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