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Irland: Beihilfe zur Selbsttötung bleibt verboten

14. Jänner 2013 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Oberster Gerichtshof: Es könne sonst nicht ausgeschlossen werden, dass «Alte, Behinderte, Arme, Ausgestoßene, Impulsive, emotional Gefährdete oder Menschen in finanziellen Schwierigkeiten» unter dem Druck einer Option zu sterben leiden könnten


Dublin (kath.net/KNA) Beihilfe zur Selbsttötung bleibt in Irland verboten. Der Oberste Gerichtshof in Dublin wies am Donnerstag die Klage einer Frau gegen das gesetzliche Verbot ab. Die an Multipler Sklerose erkrankte 59-Jährige wollte vor Gericht einen Zeitpunkt für eine legale Beihilfe zu ihrer Selbsttötung festlegen lassen, um «einen qualvollen und würdelosen Tod» zu vermeiden. Das umfassende Verbot von Sterbehilfe in Irland schränke ihr Recht auf persönliche Unabhängigkeit ein, das durch die Verfassung und durch die Europäische Menschenrechtskonvention gewährleistet sei, so ihre Argumentation.


Der Oberste Gerichtshof entschied einstimmig gegen die Klage. Nach einer Aufhebung des Verbotes, und sei es auch nur in einem speziellen Fall und mit strengen Einschränkungen, könne nicht ausgeschlossen werden, dass «Alte, Behinderte, Arme, Ausgestoßene, Impulsive, emotional Gefährdete oder Menschen in finanziellen Schwierigkeiten» unter dem Druck einer Option zu sterben leiden könnten. Man müsse wo möglich vermeiden, dass bei ihnen das Gefühl entstehe, sie fielen «der eigenen Familie oder der Gesellschaft zur Last».

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 macie 18. Jänner 2013 
 

Danke

Ein \"Oberster Gerichtshof\" der klar und logisch für das Leben denkt. Weiter so. Davon braucht Europa noch mehr.
Da sieht man mal, wie ein Staat reagieren kann, wenn Gott in der Mitte der Menchen Wirkung erlaubt ist.


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 speedy 16. Jänner 2013 
 

es wäre gut, das auch für die Abtreibung zu verwenden, wieviele ungeborene kleine menschen leiden unter dem druck sterben zu müssen- viele fähige menschen, die uns weitergebracht hätten, wurden abgetrieben


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