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| ![]() Schönborn: Priesternachwuchs 'eines der großen Sorgenthemen'9. Jänner 2013 in Österreich, 7 Lesermeinungen Wiener Erzbischof im "miteinander"-Interview: Wiener Diözesanreform braucht sich auf weltkirchlicher Ebene "nicht zu verstecken" Wien (kath.net/KAP) Der geringe Priesternachwuchs bleibt auch 2013 "eines der großen Sorgenthemen" der Kirche. Das hat Kardinal Christoph Schönborn (Foto) in einem Interview mit der Zeitschrift "miteinander" (Jänner-Ausgabe) des Canisiuswerkes unterstrichen. Um dieser Herausforderung zu begegnen, sei die Berufungspastoral ein zentrales Thema des laufenden "Jahres des Glaubens". Die Suche nach Berufungen müsse "zukünftig einfach aktiver und bewusster betrieben" werden, so Schönborn. "In vielen Diözesen der Welt ist die Berufungspastoral prioritär und wichtiger als bei uns." Es lohne daher, die Augen für "best practise-Modelle" in anderen Ländern offen zu halten. Die Gespräche während der Bischofssynode, die im Oktober zum Thema Neuevangelisierung im Vatikan stattgefunden hat, hätten ihn darin bestätigt, dass es gerade die "small christian communities", die kleinen christlichen Gemeinschaften, seien, die heute immer mehr zu "Hoffnungsträgern" für die Kirche werden und in denen "der Humus für geistliche Berufungen liegt". Dieses Umfeld gelte es zu "stärken und pflegen", denn von diesen Gemeinschaften gehe auch Mission und Neuevangelisierung aus - und "ohne Mission - das muss man nüchtern sagen - stirbt die Kirche", so Schönborn. Gezeigt habe der Austausch mit anderen Bischöfen aus aller Welt in Rom auch, "dass wir uns in Wien mit unserer Diözesanreform nicht zu verstecken brauchen", so der Wiener Erzbischof weiter. Diese setzt verstärkt auf die kleinen christlichen Gemeinschaften. Das Modell der klassischen Pfarrgemeinde habe dennoch nicht ausgedient, so Schönborn. "Die Pfarren bleiben die zentralen Knotenpunkte der Nächstenliebe wie auch der Liturgie und damit des kirchlichen Lebens." Wichtig sei daher, Pfarren und geistliche Gemeinschaften zu einem "fruchtbaren Miteinander" zu bringen. Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuErzdiözese Wien
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