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Theologe von Weltrang in der Glaubenskongregation30. Dezember 2012 in Chronik, 20 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Kurienerzbischof Gerhard Ludwig Müller wird zu Silvester 65 Jahre alt - "Kathpress"- Korrespondentenbericht von Johannes Schidelko.
Vatikanstadt (www.kath.net/ KAP) Mit 65 Jahren beginnt für die meisten der Ruhestand. Im Vatikan aber zählt der neue Präfekt der Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, in der Leitungsebene zu den Jüngeren. Seit einem halben Jahr arbeitet sich der frühere Theologieprofessor und Regensburger Bischof, der zu Silvester Geburtstag feiert, in sein neues Amt ein, das ihn zu den wichtigsten Persönlichkeiten an der römischen Kurie macht. Schon vor seinem Wechsel von Bayern nach Rom im Juli war Müller als langjähriges Mitglied der Glaubenskongregation mit deren Arbeitsweise vertraut; er kannte ihre Rolle innerhalb der vatikanischen Strukturen. Und auch wenn er beim Konsistorium Ende November noch nicht das Kardinalsbirett erhielt, hat sich der aus Mainz stammende Kirchenmann in Rom rasch Ansehen und Respekt verschafft. Dank seiner Fachkompetenz als Theologe von internationalem Renommee zählt er zu den profiliertesten Kirchenmännern beim Heiligen Stuhl. Zwar wolle er sich zunächst in Ruhe in den neuen Arbeitsbereich und die neuen Strukturen einarbeiten, ließ Müller bei seiner Ankunft im Sommer in Rom wissen. Doch er machte sehr bald auch klare Ansagen, etwa zum Einigungsprozess mit der traditionalistischen Piusbruderschaft. "Jeder, der sich katholisch nennt, sollte sich auch an die Prinzipien des katholischen Glaubens halten", so Müller. Dazu gehöre das Ganze des christlichen Glaubens, des Lehramts und der kirchlichen Tradition, die nicht irgendwann um 1950 abbreche. 
Abstriche oder Kompromisse könne es in Glaubensfragen nicht geben; Glaubensinhalte seien nicht verhandelbar, lautet sein Credo. Freilich räumte der neue Präfekt der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. entgegen früheren Fristsetzungen nun doch mehr Zeit ein, um sich über das vorgelegte Einigungsdokument, die "Lehrmäßige Präambel", zu verständigen. Differenzierte Sicht auf Befreiungstheologie Deutliche Worte fand Müller auch zur Befreiungstheologie - zu der ihm Kritiker zuvor eine allzu große Nähe unterstellt hatten. Man müsse zwischen einer "falschen" und einer "richtigen" Theologie der Befreiung unterscheiden, sagte er in seinem ersten großen Interview der Vatikanzeitung "Osservatore Romano". Eine "Vermischung von marxistischen Selbsterlösungslehren und dem von Gott geschenkten Heil" sei zwar "grundsätzlich abzulehnen". Man müsse sich aber auch fragen, wie man angesichts des Leidens vieler Menschen, die nichts zu essen und zu trinken hätten und deren Rechte von den Mächtigen missachtet würden, von Gottes Liebe und Barmherzigkeit sprechen könne, betonte der neue Präfekt. Wie sein Vorvorgänger Joseph Ratzinger hat sich auch der Theologe Müller zum römischen Amtsantritt die Möglichkeit ausbedungen, weiter wissenschaftlich arbeiten zu können. Ob allerdings die Zeit für eigene große Werke reicht, wird sich zeigen. Durch Vorträge, Fachartikel und auch als Herausgeber der Werke Ratzingers, die er regelmäßig und publikumswirksam präsentiert, beteiligt er sich schon jetzt weiter am theologischen Diskurs. Nach Aussagen von Mitarbeitern und Bekannten ist Müller in Rom offensichtlich gut angekommen. Er blühe regelrecht auf, meinen Beobachter. In seiner Behörde im Schatten des Petersdoms gilt er als umgänglich; an der Kurie und auch in der deutschsprachigen Gemeinde Roms ist er präsent. Fast jeden Mittwoch zelebriert er die Frühmesse im deutschen Priesterkolleg Campo Santo, das direkt neben seinem Amtssitz, dem "Heiligen Uffiz", liegt. Jede Woche trifft er mit dem Papst zur Fachaudienz zusammen. Und Benedikt XVI. hat ihm - rechtzeitig zum 65. Geburtstag - auch noch eine persönliche Freude gemacht: In den Tagen vor Weihnachten fuhren die Möbelwagen aus Regensburg vor, und Müller konnte endlich seine frisch restaurierte Dienstwohnung an der Piazza della Citta Leonina beziehen, direkt am vatikanischen Sankt-Anna-Tor. Sein Vormieter war - Joseph Ratzinger. Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten. Foto: © PDRegensburg
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Lesermeinungen| | M.Schn-Fl 2. Jänner 2013 | | | | @nabru Ihrem letzten Abschnitt in 2 stimme ich natürlich uneingeschränkt zu. |  1
| | | | | M.Schn-Fl 2. Jänner 2013 | | | | H@nabru Danke für Ihre Antwort und Informationen besonders im 2. Teil.
Leider haben Sie immer noch nicht einen Beleg für 60 Sakramente genannt. Auch bei weiteren Nachforschungen habe ich diese nicht entdecken können. Und bei Petrus Damianus tauchen die 12 Sakramente nur an einer einzigen Stelle auf.
Der Unterschied zwischen Sakramenten und Sakramentalien - die man heute wieder mehr schätzen sollte - ist schon klar.
Ich will hier keine Rechthaberei und Haarspalterei betreiben. Ich verstehe Ihr Grundanliegen dahingeghend, dass Sie die Mitte zwischen linkem Modernismus und äusserst rechtem Traditionalismus halten wollen. Oder nicht?
Hierbei ist natürlich die Treue zur Tradition unentbehrlich. |  1
| | | | | nabru 2. Jänner 2013 | |  | @ M.Schn-Fl - 2 Ähnlich auch Einführung ins Benediktionale Nr 9. Die jetzigen Sakramentalien, die vorher „sacramentum“ waren, sind im Benediktionale enthalten.
Das Konzil von Trient hat vieles Bestehendes nur wiederholt zwecks Abgrenzung zur Reformation.
Interessant und bezeichnend waren die Reaktionen als Em. EB Schönborn in Wien vor ca. 10 Jahren die Jungfrauen- sowie die Witwenweihe wieder einführte, da schrien die Progressiven „Rückschritt vor das II. Vatikanum – eine veraltete Sache“ während mir ein Tradi erklärte: „Beim Konzil von Trient habe ich nichts davon gelesen“ als wäre das Tridentinum das Einzige erlaubte in der Hl. Mutter Kirche. Auch diese waren einmal ein „sacramentum“ also wesentlich älter als das Tridentinum ist. Zum Stand der Witwen siehe 1 Tim 5,9.
Ich weiß nur, dass heute in der Theologie vieles nicht mehr gelehrt wird, was früher fast selbstverständlich war. Die modernen Theologen haben in den letzten Jahrzehnten hier viel „verbrannte Erde“ geschaffen. |  1
| | | | | nabru 2. Jänner 2013 | |  | @ M.Schn-Fl - 1 Ihnen gebe ich die Antwort. Sie schreiben von 12 Sakramenten. Nachdem Tertullian nur von 2 Sakramenten sprach, erweiterte sich deren Zahl durch die Segnungen (Benediktionen), die als „sacramentum“ bzw. „mysterion“ betrachtet und bezeichnet wurden, immer mehr, eben bis an die 60. Ich habe nie behauptet, dass das Tridentinum die anderen Sakramente „gecancelt“ und zu Sakramentalien gemacht hat. Denn das ist bereits im 13. Jahrhundert geschehen. Dabei hatte ThvA großen Anteil. KKK 1117 umschreibt es so: „So hat die Kirche im Laufe der Jahrhunderte erkannt, dass es unter ihrer liturgischen Feiern sieben gibt, die im eigentlichen Sinn vom Herrn eingesetzte Sakramente sind.“ Und Can 1166 CIC: „Sakramentalien sind heilige Zeichen, durch die in einer gewissen Nachahmung der Sakramente Wirkungen, besonders geistlicher Art, bezeichnet und kraft der Fürbitte der Kirche erlangt werden.“ Hier wird faktisch indirekt auf die frühere Betrachtungsweise hingewiesen |  0
| | | | | Selene 31. Dezember 2012 | | | | Kein Bruch Es gibt keinen Bruch in der Kirche, weil das Volk Gottes immer auf dem Weg ist und sich weiter entwickelt.
Ecclesia semper reformanda!
Gott spricht und wirkt in der Geschichte und der jeweiligen Zeit.
Dass sich besonders die so genannten \"Romtreuen\" mit dem Vaticanum II und auch mit meinem u.g. Hinweis, sich mal mit der Theologie von EB Müller zu beschäftigen,so schwer tun, ist schon paradox.
\"Rom\" wird scheinbar nur anerkannt, wenn es nach den Vorstellungen der Erzkonservativen handelt. |  2
| | | | | M.Schn-Fl 31. Dezember 2012 | | | | Ursprünglich ca. 60 Sakramente? Hw.@nabru
Ich bin zwar kein Theologe oder Angehöriger des Klerikerstandes sondern \"nur\" ein Historiker und Laien-Dominikaner.
Aber auf Ihre Behauptung hin von ursprünglich 60 Sakramenten habe ich mich doch noch einmal auf die Dogmengeschichte der Sakramente gestürzt. Dabei habe ich lediglich auf dem Weg von Augustinus zur Frühscholastik Petrus Damianus gefunden, der 12 Sakramente aufführt. Auch habe ich nicht entdecken können, dass das Tridentinum 53 Sakramente gecancelt (Neuhochdeutsch) hätte.
(Quelle: Lexikon für Theologie und Kirche (LThK) in der noch kirchlich sehr zuverlässigen 2. Ausgabe von 1964 in der mir vorliegenden Sonderausgabe von 1986, Bd. 9, S.220-225).
Ich hoffe, dass ich mit dieser Angabe für eine Versachlichung der Diskussion ein wenig beitragen kann.
Ansonsten schließe ich mich @placeat tibi an und bitte Sie um Belehrung und Benennung der 53 anderen Sakramente mit Quellenangabe. |  4
| | | | | placeat tibi 30. Dezember 2012 | | | | @nabru Würden Sie bitte die 53 vom Konzil von Trient gecancelten Sakramente nennen?
Sie haben jetzt schon großen Unterhaltungswert mit Ihren Aussagen hier, aber Sie können das noch das besser, also raus mit der 53er - Liste!
Sorry, ich wohne in einer Gegend, wo das Tageslicht noch vom Osten her die Nacht beendet, und ein Eßtisch ein Eßtisch ist und kein Altar. (war in der Bibel auch keiner)
Ihre Kenntnis der Urkirche kenne ich nicht, nur ca. drei Dutzend sich gegenseitig ausschließender Spekulationen darüber, der Annäherung über die Tradition, wie sie @Mysterium I. nahelegt, kann ich also nur zustimmen. Und auch darin, daß es darum geht, die Qualität von Veränderungen zu beurteilen, nicht deren Vorhandensein. |  4
| | | | | 30. Dezember 2012 | | | | @nabru Ihre Kirchengeschichte beginnt weitaus spät. Es ist bekannt, dass viele orientalische Religionen (untergegangene als auch andauernde) ihre Opferaltäre geostet haben, der aufgehenden Sonne entgegen (Sonne = Symbol für Reinheit, Erleuchtung, Macht, Gottheit). Diese Symbolik übernommen stellt es allein einen Sonderfall dar \"Ausnahmen bestätigen die Regel\", dass wenige vorkonziliare Kirchen ihren Altar nicht geostet haben ob architektonischer Gründe etc. Zudem es offenkundig ist, dass es jede christliche Konfession im Konsens vorzieht, gen Osten zu zelebrieren - in einer Gebetsrichtung mit dem Volke.
Ich bin kein Mitglied einer Priesterbruderschaft. Auch Katholiken des Novus Ordo Missae dürfen traditionalistisches Gedenkangut in sich tragen. |  2
| | | | | Waldi 30. Dezember 2012 | | | | @Mysterium Ineffabile, es gibt manche, die nicht kapieren wollen. Es geht im Grunde ja nicht darum, ob Kirchen geostet sind oder nicht, (sie stehen ja nicht auf einer drehbaren Plattform), sondern was sich nach dem Konzil darinnen abspielt. Mein vorletzter Kommentar wurde negativ bewertet, nur weil ich eine selbst erlebte Entheiligung und Entstellung der Eucharistie absolut wahrheitsgetreu beschrieben habe. Viel wichtiger wäre, wenn sich der Priester wieder zum Tabernakel im Hochaltar hin \"orten\" würde! Georg Lohmeier, der mit Papst Benedikt XVI. in Freising studiert hat, formuliert in seinem Buch: \"Der Zorn eines Christenmenschen\", den vortrefflichen Satz, ich zitiere: \"Heiliges Donnerwetter, warum haben sie auf dem zweiten Vatikanum so rationell aufklärend gewütet?\" Das ist wohl eine berechtigte Frage! Nicht die Kirchen wurden \"verdreht\", sondern alles was sich heute in ihnen in total veränderter Form abspielt! |  5
| | | | | 30. Dezember 2012 | | | | @nabru: also noch einmal 2 Natürlich hat es in der Liturgie „Veränderungen“ gegeben, darum geht es aber nicht. Es geht darum, die Art der Veränderung nun zu beurteilen. Und das ist es, was Kardinal Meisner versucht anzuregen. Dazu kommte: es gibt „gewachsene“ Veränderungen und konstruierte. 60 Sakramente ursprünglich, 53 wurden zu Sakramenralien, 7 blieben? Eine nur ihnen zur Verfügung stehende Information. Zu dem, wer was verstanden hat, äußere ich mich nicht. |  5
| | | | | 30. Dezember 2012 | | | | @nabru: also nocheinmal 1 Anscheinend haben Sie es sehr nötig, dass Ihnen noch einmal etwas erzählt wird.
Auf Ihr „Faktum“ bin ich sehr wohl eingegangen, auch wenn ich Ihnen nicht eine genordetet Dorfkirche, sondern die gewestete Peterskirche zitiert und immer und ausschließlich von der symbolische Tragweite des Ganzen gesprochen habe, die die Tradition ratifiziert. Es gibt wohl niemanden, der behaupten würde, eine nichtgeostete Kirche sei ein „Sakrileg“ und mache sogar „Messen ungültig“. Mit Verlaub: Ihr „wenn-dann“-Satz entbehrt jeglichen Fundaments. Ich gehe nicht auf die Urkirche ein? Das brauche ich nicht, da mich die Tradition in die Urkirche zurückführt (es sei denn, sie meinten jetzt mit „Urkirche“ den Abendmahlssaal oder das Wohnzimmer von Christen, bei denen Paulus beherbergt wurde und wo er das Opfer darbrachte). |  6
| | | | | nabru 30. Dezember 2012 | |  | @ Mysterium Ineffabile sondern um eine geschichtlich gewachsene Tradition, die ihren liturgischen Sinn hat und der einfach so mit etwas anderem ersetzt wurde. Zitat Ende
Mir brauchen Sie nicht den Hintergrund der Tradition der Altar-Ostung schildern. Nur auf das Faktum, dass viele Kirche Altäre haben, die nicht geostet sind und seit Jahrhunderten bestehen, darauf gehen Sie nicht ein. Genauso gehen Sie nicht auf die Urkirche ein. Wenn die Ostung so verbindlich wäre, müssten alle diese Kirchen inkl. der Messen, die in diesen Kirchen seit Jahrhunderten nicht nach Osten gefeiert werden, unzulässig/ungültig sein. Hat es in der Liturgie nie Veränderungen gegeben und hat nicht auch das Tridentinum gewisse Veränderungen vorgenommen? Es gab zBspl. ursprünglich an die 60 Sakramente, die dann später auf die sieben heutigen reduziert wurden während die anderen zu Sakramentalien wurden. Wer so mit der Ostung agiert, hat von der „ecclesia semper reformanda“ nichts verstanden. |  4
| | | | | Nada 30. Dezember 2012 | | | | \"Gewisse Leute...\" @Nabro, wer hier auf dem Portal schon länger unterwegs ist, hat gelernt, sich gerade von \"gewissen Leuten\" informieren und belehren zu lassen. Was der eine nicht weiß, weiß der andere. Hier darf ja nicht nur theologisches Fachpersonal seine Meinung kundtun. Man darf auch mal Dampf ablassen, Themen ansprechen, die in der Gemeinde/Pfarrei nicht so gerne gehört werden. Wo noch nicht einmal Konzilstexte, der Glaube der Kirche zur Sprache kommt, interessiert hier niemanden, ob der Altar geostet oder gehimmelt ist. Aber Gott sei Dank habe ich durch die Beiträge erkannt, dass bei uns vor Ort alles im Lot ist. |  2
| | | | | 30. Dezember 2012 | | | | @nabru Warum denn schon wieder so angepiekst?? Was hat eine theologische Lehre der Kirche mit der Richtung eines Kirchenbaus zu tun? Darum geht es doch gar nicht.
Ich denke, Hilarius bezog sich auf das rasche, sehr rasche (bereits während des Konzils sich vollziehende) Aufgeben einer Tradition, nämlich der Tradition der gemeinsamen Gebetsrichtung hin zur \"Sonne\", zum Herrn, symbolisiert durch \"Osten\" als Ort des Aufgehens.
Auch der Petersdom ist nicht geostet, hat aber einen geosteten \"Volksaltar\" (*ironiewiederaus*). In alten Zeiten drehte sich dann das Volk gemeinsam mit dem Papst hin nach Osten.
Noch einmal: es geht hier doch nicht um Lehre, sondern um eine geschichtlich gewachsene Tradition, die ihren liturgischen Sinn hat und der einfach so mit etwas anderem ersetzt wurde. Das ist die Tatsache. Und dann kann man weiterreden, was es mit diesem Ersetzen auf sich hat. Wie dies ja auch Kardinal Meisner gemacht hat. |  6
| | | | | nabru 30. Dezember 2012 | |  | @ Hilarius Soweit zu Ihrer Behauptung einer 1.900-jährigen Tradition. Kirchengeschichte lernen, diese beginnt weit vor dem Tridentinum, nämlich schon mit der apostolischen Zeit.
Danke für den roten Balken, der zu erwarten war weil jeder, der die theologische Lehre der Kirche vertritt gewissen Leuten hier nicht passt. Auch einigen Mitbrüder geht es so. |  4
| | | | | Selene 30. Dezember 2012 | | | | Theologe Müller Wer sich mit der Theologie von Erzbischof Müller näher befassen will, dem empfehle ich das Buch \"Gott und seine Geschichte\".
In diesem Buch werden auch für Laien verständlich alle relevanten Fragen von der Genesis bis zum ersten Pfingsten beantwortet. |  4
| | | | | Waldi 30. Dezember 2012 | | | | @Hl.Hilarius, haben Sie es schon gemerkt? Sogar die heftigsten eucharistischen Ausraster und Entstellungen müssen wir widerspruchslos schlucken, um bei den progressiven Reformern und ihren Anhängern nicht in Ungnade zu fallen! Allein die Umgestaltung des Altarraumes in allen Kirchen, die auch Kardinal Meisner wehmütig beklagt, ist ein radikaler Bruch mit allem was vor dem Konzil war! Ich sage es allen Unkenrufen zum Trotz und in Übereinstimmung mir Bischof Ziegelbauer: Die alte Kirche ist mir lieber! |  6
| | | | | Waldi 30. Dezember 2012 | | | | Einen Bruch zwischen der Kirche... vor und nach dem Konzil hat es nicht gegeben? Da machen die Gläubigen in den Pfarrgemeinden vor Ort aber ganz andere Erfahrungen! Hier sei nur ein Bespiel von vielen genannt, das ich selbst erlebt habe: Ein älterer Priester unserer Nachbargemeinde hat an einem Sonntag vor dem Faschingsdienstag eine Faschingsmesse folgendermaßen zelebriert. Nach dem Evangelium hat er nicht gepredigt, sondern nur Witze erzählt. Anschließend zog er sein Messgewand aus, holte unter dem Volksaltar eine Harmonika hervor und begann \"Gstanzln\" zu singen, etwa so: \"Lieber Herrgott, jetzt leg ich mich nieder, wenn mich brauchst, dann weckst mich halt wieder\". Und der ganze Narrenhaufen sang dazu: \"Holladiri, holladio, holladiria, holladio\". Das dauerte etwa 10 Minuten. Und dieser Ausgelassenheit folgte dann die Wandlung am Volksaltar mit der Heiterkeit einer feucht-fröhlichen Stammtisch-Runde! Das macht dieser Pfarrer schon seit vielen Jahren, hat man mir anschließend gesagt. |  7
| | | | | 30. Dezember 2012 | | | | @BertBrecht Bitte gehen Sie in Ihre Heimatkirche und blicken in den Altarraum. Sie werden etwas finden, dass erst durch das Vatcanum II und die Liturgiereform durch Paul VI. eingeführt worden ist. Ein gewesteter Volksaltar nämlich widerspricht 1900-jähriger Tradition.
Dass Weiteren merkt der Hl. Vater an, dass sich im Vaticanum II Änderungen/Neuerungen aufgetan haben, die ich hingegen als Bruch verstehe. Die Exegese Benedikts setzt hier allein mit einer Hermeneutik der Kontinuität an... |  7
| | | | | 30. Dezember 2012 | | | | Keine Anbiederung Ich bin froh, dass sich Kurienerzbischof Müller nicht an die Piusbruderschaft angebiedert hat, sondern die katholische Theologie von Papst Benedict klar vertritt.
Es gibt eine Kontinuität der katholischen Kirche seit ihrer Gründung durch Jesus und Petrus bis heute, auch nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil.
Stimmen, die einen Bruch zwischen der Kirche vor und nach dem Konzil sehen, sind im Unrecht, wie Papst Benedict mehrfach betonte. Ein Glück, dass Bischof Müller fest an seiner Seite steht! |  8
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