26 Dezember 2012, 12:11
Sich Christus gleichgestalten, um das Evangelium zu verkündigen
 
Hildegard13
 
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Benedikt XVI.: Stephanus – Vorbild für die neue Evangelisierung. Die Neuheit der Verkündigung besteht nicht im Gebrauch von Methoden oder originellen Techniken, sondern darin, vom Heiligen Geist erfüllt zu sein. Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) Der heilige Stephanus, Diakon und Protomärtyrer: ein Mann der Gnade und des Heiligen Geistes. Am Festtag des ersten Märtyrers für den Glauben stellte Papst Benedikt XVI. diesen Heiligen in den Mittelpunkt seiner Katechese zum Gebet des Angelus. In Stephanus habe sich die Verheißung Jesu erfüllt, dass die Gläubigen, die zum Zeugnis berufen sind, weder verlassen noch schutzlos seien.

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Stephanus „wirkte, sprach und starb beseelt vom Heiligen Geist und bezeugte die Liebe Christi bis hin zum äußersten Opfer“. Sein Leben „war ganz von Gott geformt und Christus gleichgestaltet“, so der Papst.

Heute seien alle Christen dazu berufen, den Blick auf den Sohn Gottes zu heften. Durch Taufe und Firmung und mit dem kostbaren Geschenk des von den Sakramenten und besonders von der Eucharistie genährten Glaubens „hat sich Jesus Christus an uns gebunden und will in uns mit dem Wirken des Heiligen Geistes sein Werk des Heils fortsetzen“. Sich wie Stephanus zu Christus ziehen zu lassen, bedeute, „sein Leben für das Licht zu öffnen, das es zu sich ruft, ihm Orientierung verleiht und den Weg des Guten beschreiten lässt, den Weg einer Menschheit nach dem Liebesplan Gottes“.

Stephanus sei dann ein Vorbild für all jene, die sich in den Dienst der neuen Evangelisierung stellen wollen. Er zeige, „dass die Neuheit der Verkündigung nicht vor allem im Gebrauch von Methoden oder originellen Techniken besteht, die gewiss auch nützlich sind, sondern darin, vom Heiligen Geist erfüllt zu sein und sich von ihm leiten zu lassen“. Daher bestehe die Neuheit der Verkündigung in der Tiefe des Eintauchens in das Geheimnis Christi, in der Annahme seines Wortes und seiner Gegenwart in der Eucharistie, so dass der lebendige Jesus in seinem Gesandten sprechen und wirken könne. So werde der Evangelisierer fähig, Christus zu den anderen zu bringen, „wenn er von Christus lebt, wenn die Neuheit des Evangeliums in seinem Leben offenbar wird“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Am heutigen Stephanustag heiße ich ganz herzlich alle deutschsprachigen Pilger und Besucher hier auf dem Petersplatz willkommen. Der heilige Stephanus sieht den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen, so erzählt uns die Apostelgeschichte. Mit seinem Zeugnis und seinem Martyrium bestätigt er die Botschaft von der Menschwerdung Gottes. Er bezeugt, dass der Mensch, der sich Christus, dem göttlichen Wort, zuwendet, Gott selbst begegnet und durch die Kraft der Liebe verwandelt wird in Gottes neue Schöpfung hinein. Der Herr schenke euch und euren Familien in dieser Weihnachtszeit seinen Frieden und seine Freude.








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