Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  3. ZDF hasst Katholiken
  4. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Wahrheit ist heilsrelevant
  8. Es gibt keine zweite Chance mehr
  9. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  10. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Technisch brillant, geistig obdachlos
  13. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  14. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  15. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie

Vom kleinen Baruch kann man sich dabei führen lassen!

24. Dezember 2012 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Klartext von Bischof Andreas Laun zum Weihnachtsfest


Salzburg (kath.net)
Wer kennt den „kleinen“ Baruch? Er war einer der sogenannten „kleinen Propheten“. Seine Körpergröße ist unbekannt, aber sicher ist: Der kleine Prophet hätte nur gelächelt, dass wir ihn „klein“ nennen, und in Wirklichkeit war er ein Großer, ein großer „Gottes-Freund und Menschenfreund“, „Gotteskenner“ und auch Kenner des menschlichen Herzens in seinen Höhen und Tiefen, Als solcher wusste er auch gut Bescheid bezüglich der Beziehung Gottes zu uns Menschen und der Menschen zu Gott! Am 2. Adventsonntag dieses Jahres hörten die Katholiken einen der ganz „großen“ Texte dieses „kleinen“ Gotteskenners am Anfang des 5. Kapitels seines Buches:
„Leg ab, Jerusalem, das Kleid deiner Trauer und deines Elends!“ Mit Jerusalem sind natürlich auch wir gemeint, und Baruch kennt das menschliche Herz: Umgeben von Sorgen und Unglücksfällen jeder Art weiß er, wie leicht sich der Mensch in dieses Grau und Dunkel seines Lebens hineinverliert oder, wie er es bildhaft sagt, wie in „ein Kleid“ einhüllt!


Darum sein Zuruf „leg es ab“, das Kleid der Trauer und des Elends, um dann fortzufahren: Bleib nicht unbekleidet, sondern „bekleide dich mit dem Schmuck der Herrlichkeit, die Gott dir für immer verleiht. Leg den Mantel der göttlichen Gerechtigkeit an; setz dir die Krone der Herrlichkeit des Ewigen aufs Haupt!“ Also nicht „denk positiv“, „verwirkliche dich selbst“, „lass deine Gefühle zu“ und „entdecke deine Kreativität“, sondern: Nimm dir den „“Schmuck der Herrlichkeit, die Gott dir für immer verleiht!“ Welche „Herrlichkeit“? Antwort Baruch: „Die Herrlichkeit des Ewigen“! Und Er geht noch weiter: Denn ER, Gott, will damit aller Welt „deinen Glanz“ zeigen! Man ist geneigt zu sagen: Jetzt übertreibt der Prophet aber wirklich, Gott wird sich doch nicht unserer rühmen wollen und mit uns als eine Art „Musterschöpfung“ vor die Öffentlichkeit treten!

Doch, sagt Baruch, denn „Gott gibt dir für immer den Namen: Friede der Gerechtigkeit und Herrlichkeit der Gottesfurcht.“ Es heißt nicht: „Streng dich an, damit du…“, sondern: „Gott gibt dir….“! Und die Folge ist: Durch diese Gabe Gottes kannst Du „unter der Herrlichkeit Gottes sicher dahinziehen“, denn „Gott führt Israel, also uns alle, „heim im Licht Seiner Herrlichkeit!“ Klar bei all dem ist natürlich: „Erbarmen und Gerechtigkeit kommen von Ihm“ und nicht von uns! Advent – Vorbereitung auf Weihnachten! Vom kleinen Baruch kann man sich dabei führen lassen!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Laun

  1. Requiem für Bischof Andreas Laun am 13. Januar im Salzburger Dom
  2. Wir sehen uns (hoffentlich) im Himmel wieder, lieber Andreas!
  3. Hat Corona mit Gott zu tun?
  4. Abtreibung – das globale Blutbad im Blutrausch der Welt
  5. NEIN. NEIN und nochmals NEIN!
  6. „Gott liebt auch die Tiere“
  7. Wenn ein Rechtsstaat (ungeborene) Kinder schreddern lässt
  8. „Mich mit dieser Entscheidung vor Gott stellen“
  9. Woran die Kirche leidet
  10. „Es hat in meinem Leben nie eine Kirchen-Situation gegeben wie heute“






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  8. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  9. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  10. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  11. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  12. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  13. Wahrheit ist heilsrelevant
  14. Eine katholische Heldin
  15. „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz