
Kardinal: Wir brauchen kompetente Katholiken in Medien und Politik24. Dezember 2012 in Aktuelles, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die Neu-Evangelisierung der westlichen Kultur ist ohne kompetente Katholiken in Politik und Medien nicht möglich, sagt Kardinal OMalley, Erzbischof von Boston.
Rom (kath.net/CWN/jg) Die Kirche brauche mehr und kompetentere katholische Politiker und Journalisten, die in der Lage seien, den Glauben in der Öffentlichkeit darzustellen. Dies sagte Kardinal Sean O´Malley, Erzbischof von Boston am Rande der Konferenz Ecclesia in America. Die Kirche müsse proaktiver sein, um Laien auf ihre Aufgaben vorzubereiten und ihnen klar zu machen, welche Schlüsselrolle sie in der Öffentlichkeit und den Medien spielten. Wörtlich sagte der Kardinal: Wenn wir die Kultur evangelisieren wollen, brauchen wir Verkünder des Evangeliums in diesen Bereichen. Er befürchte, die Dinge würden sich zum Schlechteren entwickeln, weil sich die Katholiken zu wenig für die Ungeborenen engagieren würden. Es gibt einfach nicht genug Abgeordnete, die für das Leben eintreten, fuhr er wörtlich fort. 
Die Kirche müsse sich mehr darum bemühen, jungen Gläubigen Katechismusunterricht zu erteilen und Arbeit in Politik und Medien als Berufung und Missionsaufgabe zu sehen.
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Lesermeinungen| | M.Schn-Fl 25. Dezember 2012 | | | | Volle Zustimmung Das, was der Kardinal sagt, gilt auch in vollem Umfang für die deutschsprachigen Länder vor allem für Deutschland.
Nur diese Einsichten des Kardinals von Boston müssten erst einmal in unserer Bischofskonferenz auf breiter Front reifen; denn mit der Ausbildung von katholischen Journalisten steht es bei uns sehr schlecht, wie wir ja hier mehrfach beklagt haben angesichts der Verhältnisse in unserer katholischen Journalistenschmiede.
Insgesamt müssen mehr gläubige Katholiken, deren Kirchlichkeit auch gegeben ist, in die Politik und in die Medien. Das gilt nicht nur für die USA.
Kardinal O´Malley schließt sich damit der ähnlich lautenden Forderung des Präfekten der Glaubenskongregation EB Müller an, die hier leider Im Kommentarbereich so kritisch gesehen wurde.
Aber wer soll denn die Dinge beeinflussen und ändern, wenn so viele Katholiken, die die Fähigkeit dazu hätten, nach dem Motto leben: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass? |  1
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