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| ![]() Zeitung: Streit um Kindstaufe endet vor Gericht20. Dezember 2012 in Deutschland, 8 Lesermeinungen Ein ungewöhnlicher Familienstreit um eine Kindstaufe ist von einem Richter entschieden worden Hagen (kath.net/KNA) Ein ungewöhnlicher Familienstreit um eine Kindstaufe ist von einem Richter entschieden worden. Wie die Hagener «Westfalenpost» (Donnerstag) berichtete, verurteilte das Hagener Amtsgericht die Großmutter eines zehnjährigen Mädchens zum Widerruf ihrer Behauptung, sie habe das Kind kurz nach der Geburt katholisch «notgetauft». Die Mutter des 2002 in einem Hagener Krankenhaus gesund und ohne Komplikationen zur Welt gekommenen Kindes ist evangelisch, der Vater katholisch, wie es hieß. Unter den Eltern habe Uneinigkeit darüber geherrscht, welcher Konfession das Mädchen angehören solle. An der Aussage der Oma, sie habe das Mädchen kurz nach der Geburt im Wöchnerinnenzimmer am Wasserkran notgetauft, sei dann der Streit entbrannt. Nach katholischem Kirchenrecht darf jeder eine Taufe in Notfällen vornehmen. Dies gilt jedoch nur, wenn Lebensgefahr besteht und ein Priester nicht rechtzeitig zur Stelle sein kann. Die Behauptung der Großmutter wertete der Richter laut Zeitung als «vorgetäuschte Zwangstaufe». Ihre «Lüge» sei aus «durchsichtigen Gründen» aufgestellt worden. Die Frau hatte das Kind im Alter von drei Jahren in den von ihr geleiteten Kindergarten aufgenommen. (C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuAbsurd
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