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| ![]() Patriarch von Jerusalem warnt vor wachsendem Extremismus18. Dezember 2012 in Weltkirche, 1 Lesermeinung Lateinischer Patriarch Twal: Probleme zwischen Palästinensern und Israelis nur mit Lösung für den ganzen Nahen Osten beizulegen Jerusalem-Gaza (kath.net/KAP) Das Oberhaupt der katholischen Kirche in Jerusalem, Fouad Twal (Foto), warnt vor einem wachsenden Extremismus in den Palästinensergebieten. Es fehle der politische Wille zu einer Friedenslösung, sagte der Lateinische Patriarch von Jerusalem bei einem Besuch in Gaza am Sonntag vor Journalisten. Diese müsse Juden, Christen und Muslime gleichermaßen einschließen. Die Probleme zwischen Palästinensern und Israelis ließen sich nur mit einer Lösung für den ganzen Nahen Osten beilegen. "Wer an Gaza denkt, muss auch an Syrien denken", sagte der Patriarch. Zugleich beklagte Twal eine wachsende Abwanderung von Christen aus den Palästinensergebieten. Christen im Heiligen Land hätten "eine schlechte Vergangenheit und eine sehr schwierige Gegenwart", sagte er. Daraus sei zu folgern, "dass die Zukunft nicht besser wird", so der Patriarch. In den USA und Lateinamerika lebten inzwischen mehr palästinensische Christen als in ihrem Heimatland. Dennoch wolle er die Hoffnung nicht aufgeben. Bei seinem Besuch im vom Konflikt gezeichneten Gaza forderte Twal bessere Lebensbedingungen für die Menschen. Elementar seien Gerechtigkeit, Reisefreiheit und Bildung. Wo diese fehlten, spiele man dem Extremismus in die Hände. Dagegen gelte es, die moderaten Kräfte in der muslimischen Bevölkerung zu stärken, so das Oberhaupt der katholischen Kirche im Heiligen Land. Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuNaher Osten
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